Aug 05 2017

Mal wo ganz anders hin …

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Eigentlich hatten wir für den Sommer einen Kurztrip nach Albanien geplant …
Aber wie wir alle wissen sind Pläne zum Ändern da.
Dennoch ist es bald wieder so weit … Geckinchen darf wieder los …
Da nur eine Woche Zeit ist bleiben wir in Deutschland …
Die Route steht fest wenn man das so sagen kann …

Es geht auf dem „kürzesten“ Weg von Berlin nach Usedom.
Das Ziel soll der Weg sein, keine größeren Strassen, auf direktestem Weg.
(natürlich nur was hierzulande erlaubt ist 😉

Das wäre doch gelacht wenn ich in Brandenburg und Meckpom nicht auch
ein paar schöne Plätze finden werde auf denen man frei campen kann.

 

 

 

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Jun 01 2017

Marokko die Reise 2017 – Teil 2

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Hier kommt nun der zweite Teil vom Reisebericht von Zagora bis wieder zurück nach Hause.

Langsam gingen uns die Dirham aus und es war Sonntag. Da findet man in Marokko keine Bank die auf hat. Aber Morgen ist Montag und auf unserem geplanten Weg ins Tal der Rosen werden wir ja wohl eine Bank finden. Pech … selbst in Marokko ist der 1.Mai ein Feiertag, das hatte ich so nicht erwartet.
Aber wir wussten ja das dies kein Problem darstellen sollte, denn beim Anblick von Euro wird jeder Marokkaner zur Bank 😉
Klar den Kurs sollte man schon kennen denn die ersten Angebote sind meist schwindelerregend niedrig … aber wenn man handelt und seinem Gegenüber auch ein paar wenige Euro als Provision zugesteht wird man sich leicht einig … und den Tee gibt’s dann noch kostenlos dazu.

Vom Tal der Rosen ging es wieder über eine Piste in Richtung Dadesschlucht. Diese Strecke war dann auch wieder sehr wenig befahren und wir fanden wieder ein schönes Plätzchen um frei zu stehen mit einer tollen Aussicht.

Morgens nach dem Frühstück im Sonnenaufgang ging es dann weiter auf der Piste in die Dadesschlucht. Die Dadesschlucht ist zwar geteert aber nicht weniger eindrucksvoll.

Wir sind die Dades Schluch aber nicht zu Ende gefahren, sondern sind über eine Piste in die Todra Schlucht gewechselt.
Diese Strecke hatten wir auch vom Reiseführer der Pistenkuh … nur sind wir sie in die entgegengesetzte Richtung gefahren.
Eine herrliche Strecke mit 20 km im steinigen Qued und einer schönen Passabfahrt ins Todra Tal.

Als wir diese schon etwas anspruchsvolle Strecke um 15 Uhr nach ca. 4 Stunden Fahrt bewältigt hatten kam uns am Ende ein Paar in einem Leihwagen ( tiefer gelegter Jeep Cherokee) entgegen um die Strecke anzutreten. Ok um die Jahreszeit ist länger hell … aber wir haben auf der Strecke jeden Zentimeter Bodenfreiheit den der Isuzu bot gebraucht und rieten den beiden eigentlich ab die Strecke zu fahren … wir glauben die Frau wollte auch umdrehen … aber das männliche Alphatierchen musste die Strecke fahren.
Wir wissen nicht wieviel Schaden die beiden am Leihwagen angerichtet haben … aber wir hoffen sie haben die Strecke wenigstens vor Einbruch der Dunkelheit geschafft.

Da wir in der Todra Schlucht dann irgendwie keinen passenden Übernachtungsplatz gefunden haben sind wir in einer kleinen Auberge in Agoudal abgestiegen.

Da Dany gerne auch mal ans Meer wollte war unser grober Plan in Richtung Nordosten ans Mittelmeer zu fahren. Für heute hatten wir uns als Ziel Ifrane vorgenommen.

In einem kleinen Ort war Markt und wir haben uns erst mal gestärkt und Dany war ganz fasziniert von diesem „Viehtransport“.

Auf halber (???) Strecke nach Ifrane kamen wir in der Nähe von Ouaoumana an einem genialen See vorbei und fanden auch einen Zugang. Was sollen Pläne wenn es so schön ist … hier bleiben wir.

Am nächsten Tag wollten wir dann Strecke machen … hin zum Mittelmeer. Und dann hat es mich doch tatsächlich das erste Mal (in Marokko) erwischt … 80 als nur 60 erlaubt waren … ein Schnäppchen 300 DH bzw. 30 Eur für so ein schönes Dokument was jetzt bei mir zu Hause an der Wand hängt 😉

Ein wenig weiter auf der Strecke bei einer Kaffeepause mussten wir wieder feststellen wie klein die Welt doch ist … Treffen mit Karin und Hans die wir von unserem Dust and Diesel Trip 2015/16 kennen.

Wir kamen dann gut voran und haben zwischen Fes und Taza auch ein Stück Autobahn benutzt.
Die Strecke nach Norden zum Mittelmeer wird jedoch gerade zur vierspurigen Straße ausgebaut … das war schon echt nervig, gefühlte 60 km Baustelle im Wechsel von jeweils einem Kilometer fertige Teerstrecke und Schotterpiste.
Ich hatte eigentlich schon lange die Schnauze voll aber es war beim besten Willen kein Ausstieg von der Strecke in einsames Gebiet zu finden um zu übernachten.

Endlich bei Sidi Ali Bourakba fanden wir eine Piste die in die Berge führte. Nach kurzer Zeit auf dieser Piste fanden wir dann auch ein Plätzchen was uns genehm war.

Schnell war alles vorbereitet und Dany hat zuerst mal Kaffee gekocht. Als wir da nun so sitzen, das Tal betrachten und unseren Kaffee schlürften kann ein alter 190er die ausgefahrene Piste entlang und hielt an. Er konnte zwar kein Wort französisch aber mit Händen und Füßen machte er uns klar, dass er uns zu sich einladen würde noch ein Stück weiter den Berg hinauf und dort wäre die Aussicht auch viel schöner.
Also wir dem 190er hinterher auf der total ausgefahrenen Piste … wie der das nur schaffte? Ich war jedenfalls wieder um jeden Zentimeter Bodenfreiheit froh.
7 km weiter und 600 Höhenmeter höher im Berg kamen wir beim Hof seiner Familie an. Sofort wurden wir von der ganzen Familie herzlich empfangen … es gab Tee, frisches Fladenbrot und selbstgemachte Butter.

Nach mehreren Mahlzeiten mit der ganzen Familie sind wir am nächsten Morgen dann wieder in Richtung Mittelmeer weitergefahren.

Mit jedem Kilometer den wir dann entlang dem Mittelmeer gefahren sind mussten wir feststellen, das war wohl nix … eine schlechte Idee hierher zu fahren … nie mehr wieder.
Es gibt hier keine Möglichkeit einen schönen Stellplatz zu finden. Alles hier ist sehr dreckig oder es ist Baustelle.
Wir mussten dann doch tatsächlich auf einem Parkplatz in Qued Loud mitten in der Stadt … aber immerhin nah beim Meer übernachten. Mit viel Alkohol war das dann auch zu ertragen 😉

Was tun wir jetzt? Wir hatten ja noch fast drei Tage Zeit bis zur Fähre und die wollten wir doch am Meer verbringen.
Schnell war dann der Entschluss gefasst … wir werden es morgen am Atlantik versuchen.
Keine 200 km auf einer sehr reizvollen Strecke durchs Rifgebirge mit den Berberaffen, kamen wir südlich von Asilah am Atlantik an.

Ohne langes Suchen fanden wir eine Piste die direkt zum Meer führte. Und auf dieser Piste fanden wir einen tollen Stellplatz mit direktem Zugang zu „unserem“ endlosen Privatstrand.

Abends nach Einbruch der Dunkelheit klopft es dann unerwartet an unsere Tür. Zwei Männer vom Militär wollten unsere Pässe sehen. Es sei aber kein Problem hier zu stehen.
So hatten wir zu unserem „Privatstrand“ auch gleich noch eine „eigene Leibgarde“ die in der ganzen Nacht bis zum Sonnenaufgang abwechselnd uns und unseren Privatstrand bewachte.
Das hat uns dann auch dazu bewogen unsere letzten beiden Nächte an diesem Stellplatz zu verbringen.

Aber Montag dann war unser Urlaub leider schon wieder fast zu Ende und es ging zurück nach Tanger Med mit der Fähre nach Genua und mit ein paar Stopps bei Freunden und Familie zurück nach Hause.

Das Fazit ist in jedem Fall

  • … egal wie lange wir in Marokko sind – es ist zu kurz
  • … die Zeit bis zum nächsten Mal ist viel zu lang
  • … Nie wieder die Fähre von Genua … nur noch der Landweg über Frankreich und Spanien und in Tarifa schnell rüber.

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Mai 25 2017

Marokko 2017 die Reise – Teil 1

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Ich werde den Bericht in drei Teile aufteilen, da es sonst wahrscheinlich Winter wird bis er Online geht 😉
Teil 1 – von zu Hause bis nach Zagora
Teil 2 – von Zagora bis wieder zu Hause
Teil 3 – vielleicht ein kleines Video

 

Endlich war es soweit … die große Reise konnte beginnen.
Dany hab ich am Donnerstagnachmittag mit dem startklaren Geckomobil direkt von der Arbeit abgeholt, somit hatten wir für die 800 km bis nach Genua ausreichend Zeit. Den ersten Stopp legten wir im Badischen bei der Familie ein. Einen weiteren Stopp haben wir dann in der Nähe von Mailand auf einem Campingplatz gemacht.

Dadurch dass wir ja Frühaufsteher sind waren wir ganz vorne beim Beladen der Fähre und während noch viele auf das Boarding warteten hatten wir schon unsere Kabine und konnten entspannt zuschauen.

Der Plan war ja entspannt und erholt in Marokko anzukommen … ohne Risiko in Frankreich mit einer Fahrzeugpanne steckenzubleiben J (insider). Allerdings werde ich beim nächsten mal wieder den Landweg über Frankreich und Spanien nehmen, denn die laute enge Fähre war nur mit viel Alkohol zu ertragen 😉

Als wir am späten Montagabend dann endlich in Tanger Med angekommen sind, ergab sich wieder ein Nachteil der Langstreckenfähre … auf ein paar wenige Zöllner stürzten sich plötzlich Massen von drängelnden marokkanischer Urlaubsheimkehrer mit extremst beladenen Dachständern.
Naja ich bin beim Drängeln zwar nicht zimperlich … aber das war dann selbst für mich eine Spur zu hart und wir brauchten volle 2 Stunden bis wir beim Zoll waren.
Allerdings hatten wir da sehr viel Glück denn als Dany gefragt wurde ob wir Waffen mitführen fand sie das so absurd, dass sie lauthals zu lachen begann. Ganz schlechte Idee das beim Zoll zu machen. Wenn der Zöllner nicht sehr viel Spass verstanden hätte (muss er wohl), hätte das leicht ein zerlegen unseres Geckomobils bedeutet.

Aber auch beim Abschluss der Versicherung (Marokko ist bei mir nicht mit drin) haben wir wieder über eine Stunde gewartet, weil mein Inderschlangevormirsteher mal schnell die Versicherung für eine Motorradtruppe aus Italien mit 20 ! Fahrzeugen versichern wollte.

Es war dann mittlerweile dunkle Nacht und unser Ziel war ja so schnell wie möglich nach Midelt zu kommen … also ab auf die Autobahn.
Als ich nach 15 Minuten Fahrt auf der Autobahn bereits fast 3 Fastunfälle mit überdieautobahnhuschenden dunkel gekleideten Personen und nicht beleuchteten langsamstfahrenden LKW’s hatte war mir klar … Nachts ist einfach zu gefährlich wenn man keine zusätzliche Beleuchtung am Fahrzeug hat. Also Schlafplatzsuche.
Den fanden wir dann auf der Autobahnraststätte bei Asilah. Wir haben uns dann zwischen ein paar LKW gestellt, aber als wir kurze Zeit später dann schon im Bett lagen klopfte es an der Tür und der Parkplatzwächter machte uns klar dass wir doch lieber in den deutlich ruhigeren PKW-Bereich umparken sollten. Also kurzerhand mit Dany im Bett der Kabine gegen die Fahrtrichtung zurück zum PKW Parkplatz.

Am Dienstagmorgen sind wir dann nach dem Frühstück losgefahren, haben die Autobahn dann schnell verlassen und sind über Meknes in Richtung Midelt gefahren. Bei Rich wollten wir dem Streckenvorschlag von Uwe und Sabine bis nach Merzouga folgen.
Bis zum Abend hatten wir dann auch den Einstieg der Strecke in Rich erreicht und die Straßen wurden enger und die Gegend einsamer. Zeit für die Stellplatzsuche. Also sind wir die nächstbeste Piste rechts abgebogen und kamen an ein Qued das uns gefallen hat und haben das Geckinchen geparkt … die drei jugendlichen Marokkaner auf dem Fahrrad hätten uns jedoch stutzig machen sollen 😉

Unbeirrt hat Dany das Schnellschnellabendessen vorbereitet während die drei Jugendlichen angefangen haben zu betteln. Ok dursten muss bei mir niemand und ich gab ihnen eine Flasche Wasser. Falsche Entscheidung … denn bis wir unser Essen (natürlich mit einem schönen Glas Wein) vertilgt hatten waren schon mehr als 10 Jugendliche um unser Geckomobil versammelt … sämtliche Versuche si zu ignorieren schlugen fehl und als es schliesslich fast 20 waren gaben wir auf und machten Geckinchen wieder startklar … wir wollten uns einen besseren Platz suchen.
Als wir dann aus dem Qued rausfahren wollten haben sie ihre Fahrräder vor uns auf die Piste geschmissen … ich dachte das sollte für den Isuzu kein Problem darstellen und rollte langsam weiter … 😉 ich musste keines der Fahrräder überrollen … die können auch schnell wieder weg sein.
Ein paar Kilometer weiter fanden wir dann doch noch einen ruhigen einsamen Stellplatz in einer wunderschönen Kulisse für ein tolles Sonnenaufgangsfrühstück am nächsten Tag.

Morgens ging es dann über die traumhaft schöne Route durch den Atlas in Richtung Merzouga.

Am frühen Nachmittag kamen wir dann in Merzouga an und haben uns erst mal was zu Essen gegönnt, aber irgendwie wollten wir an dem Tag noch mehr und haben uns den Rundkurs südlich von Merzouga von der Pistenkuh in entgegengesetzter Richtung vorgenommen.
Außerdem sollte mich das ein wenig auf das Offroad fahren mit der Kabine einstimmen.
Ziemlich schnell musste ich lernen dass die Geschwindigkeit in solchen Strecken nicht annähernd mit „Sorentospeed“ gefahren werden konnte. Bei einigen Zwischenstopps wurde ich durch einen kurzen Blick in die Kabine durch das Chaos überzeugt.
Trotz unserer vorbereiteten Fiches war die Kontrolle am Millitärposten etwas langwierig und dauerte fast eine halbe Stunde. Allerdings haben uns die Militärs die Wartezeit mit Tee, leckeren Plätzchen und netter Unterhaltung versüßt (ist euch sowas in Deutschland schon mal passiert 😉 mir noch nicht ansatzweise).
Weil die Dämmerung langsam einsetzte suchten wir uns ein paar Kilometer weiter wieder einen schönen Stellplatz für die Nacht mit Potential für ein weiteres Sonnenaufgangsfrühstück.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen hatten wir nur noch zwei Stunden zurück nach Merzouga zu fahren. Vor unserem längeren Wüstentrip Merzouga – Zagora wollten wir noch mal Wasser und Diesel auffüllen und einen ruhigen Tag am Campingplatz mit Duschen verbringen.
Das machten wir dann am Campingplatz „Les Pyramides“ den wir super fanden und jederzeit wieder anfahren werden. Er hat Stellplätze direkt an den Dünen ohne dass diese durch eine Mauer abgetrennt sind.

Für den Abend haben wir uns ein leckeres Couscous zubereiten lassen. Dank Danys Falttupperschüsseln konnten wir das übriggebliebene Essen für die nächsten Tage sichern 😉

Am nächsten Morgen sollte es dann spannend werden. Die große Tour mit den Tracks von der Pistenkuh stand an. Wie jeden Morgen um ungefähr halb neun, nach einem gemütlichen Sonnenaufgangsfrühstück, starteten wir diese 280 km lange Tour mit über 200 Pistenkilometern. Die Strecke ist mit drei Tagen angegeben in unserer Planung haben wir aber bis zu 5 Tagen eingeplant.
Nach dem Einstieg auf die Piste kamen wir wegen meiner kabineschonender Fahrweise und recht holpriger Piste langsam aber stetig vorwärts.
Da es sich die letzten Tage gezeigt hatte, dass man die Uhr nach dem Sandsturm stellen kann und der immer ab 14 Uhr anfing waren wir gespannt wie weit wir am ersten Tag kommen würden.
Vor dem Weichsandfeld mit Fechfech nach einem kleinen Ort namens Remlia hatten wir beide einen gesunden Respekt … ich will sogar sagen ein wenig Schiss hatte ich auch.
Wie oft würden wir wohl steckenbleiben? Schaufeln müssen? Mit so einer schweren Kiste war ich ja noch nie im Sand und den Luftdruck hatte ich wegen der Last auf der Ladefläche auch nur moderat nach unten angepasst.
Gegen Mittag kamen wir dann auch dort an und waren uns einig dass wir da noch durchwollten bevor wir ruhig schlafen konnten.
Die Durchfahrt lief eigentlich ganz gut und wir hatten jede Menge Spaß, bis plötzlich der Sandsturm mitten im Weichsandfeld aufkam. Eine Weiterfahrt war jetzt nur noch in kurzen Etappen möglich wenn der Wind kurzzeitig nachließ und wir dann wieder mehr als 5 Meter weit sehen konnten.
Schließlich hatten wir das auch geschafft ohne einmal schaufeln zu müssen und wir machten uns auf Stellplatzsuche.
Wieder eine Location die traumhaft schön war … vielleicht suboptimal bezüglich des Sandsturmes weil es eine kleine Hochebene zwischen zwei Hügeln war 😉 aber was soll’s.

Nach dem Abendessen wurde der Himmel vom Sand doch ganz schön dunkel und der Wind rüttelte ordentlich an unserer Kabine.

Dany war schon etwas mulmig und mein „die Kabine fliegt nicht um“ konnte sie nicht wirklich dazu bringen sich zu entspannen. Als dann in der Abenddämmerung noch ein Einheimischer bei uns vorfuhr und etwas von „viel zu gefährlich wegen dem Sturm hier zu bleiben“ und „Campingplatz im nächsten Dorf nur 4 km“ sagte musste ich etwas genervt von der „Fremdbestimmung“ Geckinchen wieder abbauen und dem Einheimischen mit einem alten Defender hinterherfahren.
Das war schon recht anspruchsvoll in der Dämmerung mit Sandsturm einem Einheimischen mit Defender hinterherzufahren … und außerdem wollte ich das ja auch gar nicht L.
Als wir dann nach einer gefühlten Ewigkeit zwar noch kein Dorf sahen aber einen Campingplatz mit Mauern bin ich dann auch einfach abgebogen. Der Campingplatz war zwar verlassen aber bot genügend Windschutz. Das hat dem Einheimischen, der als er bemerkte dass wir nicht mehr hinter ihm waren umdrehte und zu uns kam, zwar nicht gepasst (vermutlich gehörte der Campingplatz im Dorf seinem Bruder oder so) aber das war mir egal „hier bleiben wir“  😉 und ich kann ja eh kein Französisch.

Eine Stunde später kam dann Ali im Sandsturm mit seinem Mofa angefahren (der Defenderfahrer hatte ihm wohl Bescheid gegeben dass Kundschaft da ist) und hat uns einen Tee gekocht und uns die „sanitären“ Einrichtungen des Campingplatzes gezeigt. Er hätte uns auch noch eine Tajine gemacht, aber wir hatten ja schon gegessen.

Am nächsten Morgen hat uns Ali dann noch einmal Tee gekocht. Weil Ali so nett war haben wir ihm auch noch ein paar unserer „Einwegkleidung“ gegeben (hat ihn sehr gefreut).

„Einwegkleidung“ das muss ich wohl erklären 😉
Da wir nicht so oft waschen wollten und wir wissen, dass sie hier sehr gerne Kleidung nehmen haben wir viel gute Kleidung vor dem Lumpentod in deutschen Altkleidersammlungen bewahrt und mitgenommen. Wir haben sie dann einmal getragen und danach verschenkt.

Auf der Piste in einer traumhaft schönen Landschaft ging es dann weiter Richtung Zagora.

Nach einer Militärkontrolle haben wir dann am frühen Nachmittag nach einem lauschigen Plätzchen gesucht … wohl wissend dass der Sandsturm bald wieder loslegen würde. Nah bei einer kleinen Gruppe Palmen haben wir dann einen Platz gefunden.

Wir waren schön am relaxen und lesen als urplötzlich scheinbar aus dem Nichts ein Nomade auftauchte mit einer Kanne Tee und den dazugehörigen Gläsern. Also wurde erst mal ein Minzetee auf gute Nachbarschaft getrunken. Danach verschwand er wieder auf die gleiche wundersame Weise.
Als wir später nach dem Abendessen in der Kabine waren klopft es ans Fenster. Ein anderer Nomade war auf einem Esel daher geritten … natürlich wieder mit einer Teekanne und Gläsern. Noch bevor wir den Tee eingießen konnten macht sich sein Esel aus dem Staub und er natürlich hinterher … Als er ihn dann eingeholt hatte dachte ich er kommt wieder zurück … aber nein er verschwindet samt Esel in eine ganz andere Richtung. Wir waren überrascht weil ja sein Tee samt Gläsern noch bei uns waren. Naja dachten wir der wird schon wiederkommen und machten erst mal Teatime.
Selbst nach Einbruch der Dunkelheit kam er nicht zurück und wir überlegten wie wir die „geborgten“ Utensilien wieder an den richtigen Mann brachten.
Selbst am nächsten Morgen bis zu unserem traumhaften Sonnenaufgangsfrühstück war er noch nicht zurück.

Wir beschlossen alles nebst ein paar Hemden in einen Stoffbeutel zu packen doch gerade in dem Moment als wir den Beutel an die Palmen hängen wollten kam der alte Nomade wieder auf seinem Esel angeritten. Danach konnten wir auf die dritte Etappe unserer Tour nach Zagora gehen.
Es war eigentlich jetzt schon klar, dass wir die Tour wirklich in drei Tagen locker schaffen.

In Zagora am Campingplatz Oasis angekommen bekamen wir einen kleinen aber schönen Stellplatz zugewiesen. Allerdings war auf dem Campingplatz alles wieder so eng und laut, so dass wir beschlossen uns morgen wieder so schnell wie möglich vom Acker zu machen.

Bei einem Spaziergang über den kleinen Campingplatz trauen wir unseren Augen nicht als wir plötzlich Christian sehen den wir von der Dust and Diesel kennen. Er war mit einer kleinen Gruppe da.
Davon dass die Welt wirklich ein kleines Dorf ist waren wir dann auf jeden Fall überzeugt als dann später auch noch Klaus (ein Motorradfahrer den wir von der Fähre kannten) sein Zelt neben uns aufschlägt … das musste natürlich erst mal gefeiert werden.

 


So das war nun der erste Teil meines Reiseberichtes … Teil 2 folgt so schnell wie es mir möglich ist.

 

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Apr 18 2017

… Routenplanung für Marokko

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Alles ist gepackt. Das Geckomobil ist startklar.

Da wir ja effektiv nur zwei Wochen Zeit haben um in Marokko umher zu fahren haben wir die Planung unserer Tour am Wochenende etwas verfeinert … ich denke so können wir sie jetzt mal angehen.
Der Plan ist dass wir überwiegend „wild“ campen werden. Alle 3-5 Tage wollen wir jedoch aus logistischen Gründen einen Campingplatz anfahren.

  • Die Anreise
    Über zwei Zwischenstops geht es nach Genua zur Fähre. Die Fahrt quer durchs Mittelmeer bis nach Tanger sollte etwas länger als 2 Tage dauern.
    Ankunft in Marokko sollte  „In schā’a llāh“ in der Nacht von Montag auf Dienstag sein.
  • 1. Etappe – Ab in den Süden
    Wir wollen natürlich so schnell wie möglich in den Süden. Der Plan ist innerhalb von maximal 4 Tagen über Midelt nach Merzouga zu kommen. Je nach dem wie es läuft könnten für diese Strecke auch drei Tage reichen. Kurz vor Midelt werden wir den Campingplatz KSAR TIMNAY ansteuern.
  • 2. Etappe – Merzouga
    In Merzouga / Egg Chebbi wollen wir zwei Tage verbringen. Eventuell eine EggChebbi Umrundung fahren. und zumindest in der zweiten Nacht auf einem Campingplatz schlafen denn in der dritten Etappe werden wir je nach dem wie wir vorwärts kommen 3 – 5 Nächte wild campen.
  • 3. Etappe – Merzouga – Zagora
    Auf diese Etappe freue ich mich ganz besonders. Sie stammt aus dem Buch von Sabine und Burkhard von der Pistenkuh. Die Etappe ist etwas mehr als 250 km lang, wobei über 200 km Piste bzw. Offroad sind. Die vorgeschlagene Zeit ist 3 Tage. Wir haben maximal 5 Tage eingeplant. So können wir es ruhig angehen oder vielleicht auch etwas länger bleiben wenn es uns besonders gefällt.
  • 4. Etappe – Leider schon wieder zurück
    In Zagora werden wir dann einen Campingplatz anfahren bevor wir uns leider schon wieder auf den Rückweg nach Tanger machen müssen.
    Wir wollen östlich zurückfahren und ungefähr bei Nador auf die Mittelmeerküste treffen. Am Meer entlang nach Tanger.
    Die Etappe hat ca. 1200 km und wir haben dafür 5 Tage eingeplant. Die lässt uns ein bissel Spielraum um unterwegs nach schönen Übernachtungsmöglichkeiten zu schauen.
  • Die Rückreise
    Ähnlich wie die Anreise nur umgekehrt 😉

 

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Apr 16 2017

Offroadpark Schwobelond

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Am Wochenende vor Ostern war es soweit … zwei Termine in einem kombiniert … das spart Zeit 😉

Das Wochenende war die Einlösung unseres Geburtstagsgutscheins von Uwe und Sabine … „Ein Offroad-Adventure-Wochenende im Schwäbischen Nationalpark“.

Da wir dieses Wochenende mit unserem „Wohnmobil“ antreten wollten war es natürlich gleichzeitig das „Testwochenende“ für die Marokkoreise.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Betankung meines Pickups 😉 (einmal mit Profis arbeiten)
konnte es dann gemeinsam von Bittenfeld abseits der Straßen losgehen.

Perfekt als Vorbereitung war das passieren von Wüstenbachhof was sich natürlich auch gleich im Zyklon bemerkbar machte. Es kann also auch durchaus sinnvoll sein das Zyklon auch in Deutschland zu benutzen.


Nach dem wir eine leider gerade geschlossene Trainingsstrecke passiert hatten

sind wir am ersten Waldcampingplatz angekommen und konnten den Abend bei einem leckeren Abendessen mit genügend badischen Wein und einem kleinen Lagerfeuer genießen.


Am Samstag statteten wir den Jungs von 4×4 Custom Cars einen kleinen Besuch ab. Natürlich wurde gleich von Peter versucht wie man dem Isuzu noch ein klein wenig mehr Bodenfreiheit verschaffen kann.


Auf der Suche nach einem Campingplatz für die Nacht waren wieder einige Offroadstrecken zu bewältigen.

Als wir einen passenden Platz gefunden hatten war zuerst relaxen angesagt.

Still und heimlich haben Uwe und Sabine es organisiert dass an diesem Abend die Überraschungsgäste Heiko mit seinen beiden Mädels Jule und Jana zu uns gestoßen sind und wir ein feudales Barbecue genießen konnten.

Vielen Dank nochmal an Uwe und Sabine für dieses geniale Wochenende.

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Apr 15 2017

Letzte Modifikationen an der Kabine …

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Da die Batterie der Kabine, die schon wer weiß wie alt von meinem Vorbesitzer war und dazu auch noch eine nasse Bleibatterie mit gerade mal 80 AH, langsam den Geist aufgab habe ich mich entschlossen diese gegen eine AGM Batterie mit 120 AH zu ersetzen.
Durch diese Änderung musste ich auch das Landstrom-Ladegerät für die Batterie tauschen.

Da es in meiner Technikbox eh recht wild aussah und die Wassertankleitungen auch nicht mehr die jüngsten waren habe ich mich entschlossen alles neu zu machen

Die Batterie sollte in der neuen Version auch  mit einem Monitor überwacht werden.
Das war jede Menge Arbeit an einigen Wochenenden. Es ist alles so eng und bei der Größe der Kabine soll es schon kompakt sein.

Der Tank bekam in diesem Zug eine Füllstandsmessung und über ein neues Schaltpanel können jetzt sämtliche Verbrauchergruppen separat geschaltet werden.

Der Batteriemonitor von Victron bilanziert die Energie in der Batterie und stellt diese Informationen auch über eine Bluetooth-Schnittstelle für Handy oder Tablet zur Verfügung.

Als die Elektrik dann endlich fertig war haben wir noch ein paar Aufbewahrungsmöglichkeiten in der Kabine geschaffen.

Dany hat neue Vorhänge genäht. Vor allem für alle Fenster die bisher keine Möglichkeit zur Verdunkelung hatten. Dese können wir jetzt einfach und schnell mit Klettverschluss anbringen.

All die schönen Umbauten und Erweiterungen an Pickup und Kabine konnten wir zusammen mit Uwe und Sabine am Wochenende vor Ostern ausgiebig testen. Davon gibt’s demnächst schöne Bilder.

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Apr 06 2017

Marokkomodifikationen am Pickup

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Auch am Pickup wollte ich vor der Marokkoreise ein paar Modifikationen vornehmen.
Einige davon sollten bei einem Termin bei Taubenreuther in Kulmbach durchgeführt werden.
Das waren die wichtigsten Umbauten zum einen der Schnorchel und zum anderen ein Unterfahrschutz wenigstens vorne am Motor.

Für meinen Isuzu gab es ja zum Glück alles von der Stange und somit konnte es auch gleich beim TÜV eingetragen werden.
Los geht’s mit dem Schnorchel von Safari Snorkel … zuerst ein großes Loch.

Komplett eingebaut sieht er dann schon besser aus und mit TÜV

Der Unterfahrschutz von ASFIR in 6 mm Aluminium sollte für meine Einsatzzwecke reichen … ich darf ja nie vergessen dass hinten auch noch eine Kabine mitfährt.

Kaum vier Stunden hat die Aktion bei Taubenreuther gedauert.

Entgegen den TÜV-Vorschriften, aber sinnig für Marokko habe ich den Schnorchel noch mit einem Zyklon ausgestattet. Der Orginal-Abschluss ist natürlich mit im Fahrzeug, so dass er bei Bedarf getauscht werden kann.

Ein weiteres Thema war, dass wir den hinteren Teil der Fahrzeug Kabine als Lageplatz benötigen, denn der Stauraum in der Kabine ist schon ziemlich begrenzt. Damit wir gut an alles drankommen und nicht alles vorher ausräumen müssen wollte ich ein kleines „Regalsystem“ einbauen … allerdings ohne am Isuzu rumzubohren und zu schrauben.

Ich denke das ist mir gelungen wenn man es vielleicht auch schöner hätte machen können aber es erfüllt seinen Zweck.


Während auf der Seite von Dany die gesamten Trinkwasservorräte eingelagert werden sind auf meiner Seite nur die Werkzeugkisten vorgesehen. Das hat aber auch seinen Grund, weil Dany ja schon einige kg leichter ist als ich und somit wahrscheinlich eine gleichmäßige Verteilung von links und rechts vorhanden ist 😉

Zwischen den ganzen Wasserkanistern und meinen Werkzeugkoffern war dann auch noch ein wenig Platz. Weil der nicht gleich so offensichtlich zu erkennen ist habe ich dort eine kleine Kopter-Garage eingebaut.

In dieser Garage findet alles Platz was für den Betrieb des Kopters notwendig ist und man kann den „Raum“ schön verschliessen.

In der Mitte des Regals konnte ich dann noch ein kleines „Versorgungszentrum“ einbauen damit Dany ihrer zweitwichtigsten Aufgabe der Versorgung des Fahrers mit Verpflegung gut nachkommen kann 😉

Eigentlich war es noch mein Plan ein bissel Licht auf den Pickup zu bringen … an so 240 LED – Watt hatte ich da gedacht. Leider ist die einfache Befestigung am Dach mittels eines Lastenträgers nicht möglich wegen des Alkovens.
Bliebe die Möglichkeit den Lichtbalken am Alkoven selbst zu befestigen … das ist aber sehr aufwendig und dazu fehlt mir vor unserer Abreise leider die Zeit.

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Feb 18 2017

Eine „Scheißgeschichte“ oder Umbau Geckomobil

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Wie ich ja schon geschrieben hatte haben es mir die VLOG’s von Sabine und Micha angetan und ich hab sie einen nach dem Anderen verschlungen.

Irgendwann bin ich dann auf diesen da gestossen:

 

Und je mehr ich schaute und schaute (ich hab natürlich auch den Bericht auf Herman‘s Seite durchgelesen) … desto mehr wurde mir klar … das ist es.

Mein kleines PortaPoti was alle zwei bis drei Tage geleert werden muss und dann auch immer in eine dafür vorgesehene Chemieentleerstation ist wirklich nicht der Bringer …
Zudem ist es unbequem tief … ich komm da in meinem Alter fast nicht mehr hoch 😉
Und so einfach in die Duschwanne gestellt ist auch nix … bei holpriger Fahrt ist es auch schon mal umgefallen (keine Angst das ist ja mit einem Schieber zu 😉

Also war direkt klar so ein … so ein Teil von Separett will ich auch. Und fest eingebaut muss es sein. Und auch in einer angenehmen Sitzhöhe dass ich alter Mann auch problemlos wieder aufstehen kann.

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Wegen der beengten Verhältnisse in unserem hinteren Teil der Kabine hab ich das Thema dann mit Dany durchdiskutiert … folgende Punkte haben wir beschlossen:

  • auf das Waschbecken können und wollen wir nicht verzichten
  • klappbar ist lummelig … das braucht es nicht mehr
  • Eine Dusche brauchen wir nicht … entweder sind wir am Campingplatz oder frei nach dem Rallyemotto „wer sich während der Rallye duscht fällt den anderen in den Rücken“
  • Aber dafür eine gute Toilette fest einbauen

Die komplette Toilette von Separett kam aus Platzgründen nicht für uns in Frage. Es gibt aber von der Firma einen Aufsatz den ich fest verbauen wollte.

Also erst mal die Dusche raus damit ich ausmessen konnte und in meinem Kopf ein Plan entstand.
Erst mal Chemietoilette und Duschwanne raus …

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Mal gleich zu Anfang … mein Plan ging nicht auf … musste öfter mal komplett geändert werden … da ich immer erst baue wurden auch etliche Holzteile nicht nur einmal hergestellt 😉

 

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Aber an Ende wurde es dann doch eine funktionelle, den platzoptimalausnutzende Toilette und das Waschbecken ist jetzt auch in der richtigen Position fixiert.

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Ein wenig neuer Stauraum ist auch entstanden. Von oben haben wir endlich einen Platz damit die Wasserflaschen nicht mehr lose wie vorher in der Duschtasche umherfliegen (wir werden ja nicht nur  Teerstraßen fahren). Im Korpus der Toilette rechts unter den Flaschen ist ein kleines Fach für Konserven und Fertigspaghetti entstanden.
Unten in der Toilette ist genügend Platz für Reservetoilettenpapier und Reservestreu.

Das Ablaufrohr in der Ecke ist nicht wie man vermuten könnte ein Gestankabzugsrohr … nein weit gefehlt das ist auch nach einer Idee von den Herman’s entstanden (die haben sowas in Küche eingebaut).

Das Ablaufrohr ist ein supercooles Aufbewahrungsteil in dem absolut Huppelpistengeeignet die Toiletteneinstreu sowie andere Bad- und Hygieneartikel Platz finden

Und wer genau hinsieht wird es erkennen … ein bissel Dekadenz muss schon sein … wenn schon meine Holzverarbeitung schon nicht genau, schön und gerade ist, dann muss wenigstens die Toilettenabdeckung mit gepolstertem Kunstleder überzogen sein 😉 (das war bei der neuen Polsterung meiner Bootssitze über)

 

Da wir ja wahrscheinlich alleine unterwegs sein werden und nicht immer „Hutzele“ zur Stelle sind sollten wir unsere Sandbleche schon dabei haben.
Ich lange nach einer Lösung gesucht meine alten Sandbleche von der Rallye geschickt unterzubringen. Durch das Hubdach des Geckomobil’s scheidet das Dach schon mal aus.

Die beste Lösung die ich gefunden habe sind die eh schon vorhandenen Befestigungspunkte der Diagonalstreben von den Kurbelstützen. Ich musste dazu zwar die Sandbleche etwas anpassen und mit zusätzlichen Löchern ausstatten … aber so gefällt es mir jetzt.

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Dany wird noch neue Vorhänge für die Kabine nähen …
und ich werde mich dann mal um den Isuzu kümmern … der sollte auch noch ein bissel für die Wüste aufgepeppelt werden 😉
Nein nicht so heftig wie der Sorento damals … aber vielleicht ein paar Kleinigkeiten …

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Feb 17 2017

Routenplanung Marokko …

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Da wir mit der Fähre von Genua nach Tanger an- und abreisen werden, stehen diese beiden Termine fest. Uns bleiben dadurch ziemlich genau zwei Wochen Zeit in Marokko umherzufahren.

Je weniger Zeit zur Verfügung steht desto genauer sollten wir die Route planen … zumindest grob 😉

Bei der Dust and Diesel Tour konnten wir uns Fes und Marrakesch jeweils bei einer Stadtführung anschauen. Marakkesch konnten wir sogar mit dem Segway erkunden.
Unser Gedanke war deshalb, dass wir unbedingt Casablanca anschauen wollten … wir haben uns dafür sogar den uralten „Dokumentarfilm“ mit Humphrey Bogart aus dem Jahre 1942 angeschaut 😉

Da aber auch soviel wie möglich Wüste und das Erg Chebbi ebenfalls auf dem Programm stehen sollte, haben wir uns nach intensivem Standardreiseführerstudium, Google Maps  und Informationen von Uwe absolut dagegen entschieden … die Strecken sind dann einfach zu lange sind und eine touristengeschwängerte Großstadt muss auch nicht wirklich sein.

Wir haben mit dem Geckomobil ein „Allradwohnmobil“ mit welchem wir sicher auch ca. 4 Tage autark sein können (von duschen zu duschen 😉 und das wollen wir auch weitestgehend ausnutzen und selten auf Campingplätzen übernachten.

Über die „Herman’s“ sind wir auf die Seite von Sabine und Burkhard Koch mit ihrer Pistenkuh gestossen, die mehrfach für lange Zeit in Marokko waren und dies auch in einem wirklich tollen Reiseführer dokumentiert haben.

In diesem Reiseführer haben sie über 40 Touren detailiert mit GPS Wegepunkten sehr genau beschrieben … deshalb bestellt und wenige Tage später hatte ich ihn dann.

Die beschriebene Tour „SMZ“ Merzouga – Zagora werden wir uns auf jeden Fall vornehmen. Vielleicht finden wir da auch noch mehr was uns zusagt für unseren Weg in den Süden und wieder zurück. Aber diese Tour wurde als der zentrale Punkt unserer Urlaubsreise festgelegt.

Zur Einstimmung mal zwei schöne Bilder von dieser Strecke.

SMZB09

SMZB03

von Sabine und Burkhard

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Feb 13 2017

Marokko Feelings …

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Der Termin rückt näher … aber irgendwie ist außer der Fährbuchung nix passiert.
Ok die Fährbuchung war ja auch besonders wichtig … denn jeder der mich kennt weiß … nie mehr freiwillig durch das Franzosenland fahren … die machen dir das Auto bei der Durchfahrt kaputt … und mit dem Frühbucherrabatt ist die Fähre von Genua nicht teurer als die Strecke über Frankreich und Spanien (Maut und Sprit) aber wesentlich entspannter und Autoschonender.

Aber ansonsten war aber noch nix passiert … gar nix.

Aber mein Freund Uwe, der ja immer im Internet auf der Suche nach ausgefallenen Reisezielen und Weltreisenden unterwegs ist, hat mich die Tage mit einem Link „würde ich dir auch empfehlen“ aus dem Dornröschenschlaf gerüttelt.

Die beiden überwintern in Marokko und bloggen viel von ihrer geilen Reise. Deren Video-Blogs bei Youtube hab ich alle „verschlungen“ und kann nicht genug davon kriegen.

Vor allem das Video hat es mir angetan … da will ich auch hin …

Die beiden (Sabine und Micha)… bzw. die vier … (Hund Fenja und der alte Steyr Herman) haben es mir echt angetan … wahrscheinlich ist meine Sehnsucht „auch machen will“ einer der Hauptgründe.

Mit den diversen Videos der beiden geht es nun an die genauere Reiseplanung …

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