Sep 30 2018

Ready to go ???

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Was hab ich nur vergessen? … Ich hoffe nix bei dem man nicht improvisieren kann 😉

Nach einem kompletten Öl- und Abschmierservice bin ich die Woche noch zu einer kleinen Testfahrt nach „Badisch-Sibierien“ aufgebrochen um auch mal die Heizung und die Dusche in der Realität zu testen.


Ok realistisch betrachtet hätte ich keine Change mehr gehabt am Samstag noch etwas zu verbessern … weil dieser Tag war schon fest verplant um die Sturmschäden der Fabienne von letztem Sonntag zu beseitigen.
Unser und auch die umliegenden Dörfer wurden sehr hart getroffen. Mit vier fehlenden Firstziegeln hielt sich der Schaden aber bei uns in Grenzen.

Nachdem ich zumindest Ähnliche Ziegeln auftreiben konnte musste das ja gestern gemacht werden …
Am besten ohne Verletzung 😉

Fertig gepackt … Luft und Öl nachgefüllt … dann kann es heute zu der ersten Etappe in meine Badische Heimat losgehen.

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Sep 19 2018

11 Tage – Countdown läuft …

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Bis auf einen kompletten Öl- und Schmierservice ist Gecko II startklar.

Langsam muss ich mir deshalb wenigstens ein wenig Gedanken um die Strecke machen.
Viele Fixpunkte gibt es nicht, und das ist gut so.

Der erste Fixpunkt wird Genua sein, denn von da an geht die Fähre nach Tanger.
Nach Genua geht es ganz entspannt auf ziemlich direktem Wege, wobei ich mir um die bergige Autobahn in der Schweiz schon so meine Gedanken mache 😉 … da wird sich das Gecko II müüüüühsam ernähren.
Ich will die Tagesetappen immer zwischen 150 und maximal 200 km halten und auf der Strecke einige Freunde und Familie besuchen.

Ok dann werde ich nach 2 Tagen (wahrscheinlich nervender) Fährfahrt in Tanger sein. Von da aus gesehen ist dann der nächste Fixpunkt Agadir Flughafen, weil da kann ich dann hoffentlich Dany in Empfang nehmen.
Um von Tanger nach Agadir zu kommen gibt es viele Möglichkeiten … am Atlantik entlang … oder irgendwo durch den Atlas.

Ich habe mich für das Landesinnere entschieden weil ich in meine Strecke unbedingt ein bissel Offroad einbauen will (deshalb fahr ich ja dahin). Das sollte aber nicht zu anspruchsvoll sein, da ich ja mit Gecko II noch keinerlei Geländeerfahrung habe und zudem noch alleine unterwegs sein werde.

Hier werde ich mich an den Offroad-Reiseführer von Sabine und Burkhard von der Pistenkuh halten. Damit haben wir schon im letzten Jahr nur die besten Erfahrungen gemacht. Durch die sehr detailierte Streckenbeschreibung und die Einteilung in Schwierigkeitsgrade (SG) erlebe ich dann wenigstens am Anfang keine unliebsamen Überraschungen. Auf dem Weg habe ich mir zwei Strecken mit SG 1 ausgesucht … Wie schreiben die beiden da … Strecken mit SG1 und SG2 sind ideale Strecken um erste Erfahrungen mit dem neuen Allrad Wohnmobil zu sammeln.

Die beiden Strecken HCR (im hohen Atlas) und ABZ (im Antiatlas) werde ich deshalb auf dem Weg nach Agadir einbauen. sie haben beide SG1 und jeweils ungefähr 50 % Pistenanteil. Die Verbindungen zwischen den beiden Routen werde ich dann sehen wenn ich da bin.
Natürlich sind auf der Karte bei Google-Maps für diese Strecken jeweils nur die Anfangs- und Endpunkte definiert … dazwischen übernehmen dann Sabine und Burkhard die Navigation 😉

Wenn ich dann in Agadir Dany an Bord nehmen darf werde ich hoffentlich schon etwas Geländeerfahrung haben und wir können einige der schönen Touren im Süden von Marokko überwiegend offroad fahren.

Nachdem ich Dany dann wieder in Agadir abgeliefert habe wird es wahrscheinlich am Atlantik (immer so nah wie möglich dran) zurück nach Tanger gehen.

Ich denke mal das reicht an Planung … der Rest wird sich ergeben … vielleicht wird ja auch alles ganz anders 😉

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Sep 10 2018

20 Tage – Langsam wird es ernst …

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Jetzt sind es nur noch 20 Tage bis zu meiner Abfahrt.
Dany’s komplizierter Bruch ist geflickt …

Naja das mit den Schrauben … ich weiß nicht … ich hab im Gecko II wenigstens immer die richtige Länge verwendet … ob ich das nicht besser selbst mit der richtigen Schraubenlänge gemacht hätte 😉
Ich hätte sogar welche aus VA da gehabt.
Nein Spaß bei Seite … Da Dany noch ein bissel mehr Zeit hat bis sie mir hinterher fliegt könnte das echt noch klappen … hängt von der Röntgenkontrolle und der Arztmeinung kurz vor Urlaubsantritt ab.

Eigentlich bin ich schon fast abfahrbereit aber das Eine und das Andere muss doch noch …

Da der Plan ist dass wir uns irgendwann mit Sabine und Uwe von #followthebluesky in Marokko treffen hat mir der Uwe noch nebenbei aufgetragen meine Amateurfunke rauszukruschteln und vor der Abfahrt einzubauen.
Naja ich hab ja sonst keine Arbeit mehr ;-( … aber die ist jetzt drinne und mein Rufname „DO1LRT“ hab ich auch noch geschwind als Aufkleber am Heck angebracht.

Ein zweiter Kompressor musste auch noch Platz im Führerhaus finden. Meinen „alten“ den ich schon zu Rallyezeiten hatte ist ja nicht wirklich für das Volumen der LKW – Reifen geeignet.
Eine Möglichkeit wäre gewesen einen fetten Kompressor kaufen der von der Einschaltdauer und der Luftmenge mit den großen Reifen klar kommt.
Das entspricht aber nicht meiner Philosophie … lieber einen Zweiten mit ähnlichen Werten wir meinen den ich schon habe … in Summe nicht schwerer und weitaus günstiger als ein „Großer“.
Und der entscheidende Vorteil ist … geht mir einer kaputt hab ich immer noch einen der geht … dauert dann zwar länger aber das ist dann egal.
Und zu meinem Glück hatte mein Freund Bernd aus Sorento-Zeiten noch das passende für mich.

Und eine neue Leiter für den Betteinstieg braucht es auch noch. Normalerweise klappt das über die Sitzbank und den Tisch ganz gut … aber da Dany ihren Arm dann immer noch nicht belasten darf … musste ne Alternative her … mit der neuen 4 Stufen Bockleiter klappt das jetzt sehr gut.

Das Packen ist doch um einiges zeitaufwendiger als ich gedacht habe … nichts was mir wichtig ist (… Minimalismus sieht anders aus 😉 ) zu vergessen und für alles einen guten Platz zu finden ist nicht so einfach.
Aber so langsam findet auch jedes Teil seinen Platz … unterwegs stellt sich dann heraus was ich vergessen habe.
Da ich versuche eine relativ genaue Packliste zu machen in der ich auch weitestgehend die Gewichte erfasse, schätze ich jetzt dass ich am Ende irgendwo zwischen 5100 und 5200 kg liegen werde – mit Dany und dem vielen Titan was die Ärzte verbaut haben ;-).
Da habe ich dann immer noch 300 kg Luft zum zGG, das sollte passen.

Langsam mache ich mir auch ein paar Gedanken zu der Strecke. Die bisher festen Punkte sind ja nur der Fährhafen Genua und Tanger und dann der Flughafen von Agadir … mal sehen was mir da einfällt.

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Aug 28 2018

Wird das alles gut ??? … nur noch 33 Tage

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Eigentlich sollte die Überschrift zu diesem Beitrag „Alles wird gut “ heißen, denn der Gecko II ist nun ganz offiziell mit Zustimmung von Marburg ein SonderKfz Wohnmobil über 2,8 to. und das Kardanwellenproblem ist auch jetzt definitiv gelöst … aber jetzt gibt es neue Probleme 🙁

… aber der Reihe nach.

Die Genehmigung aus Marburg hat nach dem Einsenden der TÜV Berichte gerade mal ein Woche gebraucht … Fix hab ich dann auch alles auf der Zulassungsstelle erledigt. Die Nummer ist gleich … eben jetzt nur ohne H am Ende und keine freie Fahrt mehr in die Umweltzonen.

Das Kardanwellenproblem konnte ich durch eine neue Kardanwelle beheben … wow keinerlei unangenehme Geräusche mehr aus dem Antriebsstrang im Schubbetrieb …

Als ich mit meiner Kardanwelle bei (ich glaube wohl) größten deutschen Hersteller für Kardanwellen GKN aufgeschlagen bin war ich zuerst mal vom Service geflasht (…das passiert mir in Deutschland selten).
Meine alte Kardanwelle konnte zwar nicht auf die Wuchtbank … weil die so unwuchtig war dass die Gefahr bestand die Sensoren der Wuchtbank zu zerstören.
Da die Kreuzgelenke an der alten Welle auch schon ausgeleiert waren und der schwere Adapter von Mercedesgetriebe auf Roburkardan suboptimal für das Getriebelager ist habe ich mich dafür entschieden eine neue Welle anfertigen zu lassen.
Der Preis war akzeptabel (ich hätte gedacht das so was sehr viel teuerer ist) und die Lieferzeit von einer Woche war auch genial.

Bei der ersten Probefahrt wollte ich meinen Ohren nicht trauen … keine Geräusche mehr aus dem Antriebsstrang … was so eine „kleine“ Unwucht alles bewirken kann.

Nachdem nun am Wohnmobil alles fertig ist … Es gab sogar noch einen kleinen Heckträger für mein Klapprad …

habe ich auch schon kräftig mit dem einräumen begonnen …

Und trotzdem heißt es jetzt zu hoffen dass alles gut wird …

Eigentlich wollten wir im September an einem Wochenende noch eine Testfahrt nach Düsseldorf machen … diese fällt jetzt definitiv aus.
Und es steht auf Messers Schneide ob Dany wie geplant nach Marokko nachreisen kann.
Es ist ja der Plan dass sie mit dem Flieger direkt nach Agadir fliegt.
Aber jetzt Operation, Gips, Physio … das wird eine knappe Sache.
Gute Besserung an Dany …

 

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Aug 06 2018

Hessen das etwas andere Bundesland … endlich Womo ??

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

So heute war TÜV-Termin zur Umschlüsselung als Wohnmobil … aber alles der Reihe nach 😉

Zuerst mal die Vorbereitungen für den TÜV… die Ansaugung sollte über Dach verlegt werden und auch der Luftfilter aus dem Fußraum raus … außerdem sollte mein Gecko II der erste Robur LO sein, der mit zwei Automatikgurten von Schroth ausgerüstet ist.

Als ich alles eingebaut hatte und die Hängeschränke fertiggestellt habe, stand mir noch bevor das Leergewicht belegbar zu bestimmen … dazu braucht es einen Wiegeschein … eigentlich kein Problem … aber dazu musste alles was schon von den beiden Testfahrten im Wohnmobil war wieder raus … Scheiß Job

Am Freitag war ich dann auf der Waage … mit vollem Dieseltank (160 Liter) und vollen Wassertanks (180 Liter) brachte mein Dicker dann schlappe 4520 kg auf die Waage. Bei einem zGG von 5500 kg kann man damit arbeiten 😉 zumal ich mit meinen 75 kg da schon drinne war.

Gut vorbereitet ging es dann heute morgen zum TÜV … neben den Massen und Maßen wurde dann auch noch einiges an Eintragungen gemacht, wie die Schroth-Gurte, die Ansaugung über den Rüssel.
Nachgetragen wurde auch der Reservetank und die Einstufung als Geländefahrzeug. Aus dem 4-sitzer ist jetzt auch ein Zweisitzer geworden.

Die Fahrzeughöhe ist mit 3150 mm ADAC konform … und auch die Länge ist mit 5900 mm auch gut für jede Fähre.

So Gutachten ist erstellt und bezahlt … eigentlich dann nix wie hin zur Zulassungsstelle …

EIGENTLICH … aber der Robur ist ja in Hessen zugelassen … und Hessen ist ein Bundesland mit ganz besonderen Regeln …

Hessen ist das einzige Bundesland in Deutschland in dem ein Gutachten nach §21 noch einmal zusätzlich von der zentralen Zulassungsstelle genehmigt werden muss 😉 zu knapp 40 Eur zusätzlich.

Alle Unterlagen sind dort hin jetzt unterwegs und ich hoffe die kommen in 1-2 Wochen wieder zurück, denn der Abfahrtstermin rückt näher …

Die Zeit werde ich aber dazu nutzen um ein weiteres Problem was etwas Zeit kostet zu beheben … meine Kardanwelle

Als ich die Tage mal unter dem LO lag sah ich folgendes Bild …

… und das macht sich im Sand der Sahara nicht gut 😉

Ich hab zwar schon eine neue Manschette besorgt, und diese ausgetauscht.
Auch die Ursache habe ich wohl herausgefunden … sie streift wohl in Kombination von hohen Außentemperaturen und hohen Fliegkräften an einem Querträger …
aber auch dafür habe ich eine Lösung gefunden … einmal um 180 ° gedreht und schon ist genug Platz.

Die Kardanwelle muss jetzt aber noch mal raus und zum Auswuchten gebracht werden.
Ansonsten stehen auch noch ein paar andere Kleinigkeiten an … sollte aber kein Problem sein das in den verbleibenden 55 Tagen hinzubekommen.

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Jul 09 2018

Ergebnis von zwei Testwochenenden … kleines Update

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Es ist zwar immer noch nicht alles fertig aber nach zwei Testwochenenden bin ich recht zuversichtlich in den verbleibenden 85 Tagen startklar für die große Reise zu sein.


Beim ersten Testwochenende auf der Abenteuer Allrad und beim offroad hoch 2 Treffen habe ich ein paar wesentliche Erkenntnisse erlangen können.

Abenteuer Allrad

  • Es wird wohl jetzt wirklich das letzte mal gewesen sein, dass ich zu so einer Massenveranstaltung fahre.
    Es gab zwar einige nette Begegnungen und Unterhaltungen … aber für mich ist das alles zu Eng und zuviel.
  • Vom Bett aus kann ich ganz bequem über die Dachluke aufs Dach steigen … super Aussicht und ein tolles Plätzchen für die morgentliche Zigarette 😉
    Fehlt nur noch der Aschenbecher auf dem Dach.

Das offroad hoch 2 Treffen war da definitv mein Fall ca. 20-30 Fahrzeuge alles entspannt und easy.

Dort musste ich allerdings lernen, dass man PE Tanks nicht kleben kann … und ein undichter Tank genau das ist was man niemals gebrauchen kann.
Das Ergebnis war, dass ich wieder zuhause nach einigen Fehlversuchen aufgegeben habe und mir zwei neue Tanks bestellt habe und meine Entnahme komplett angepasst ist.
Teure Erkenntnis … aber jetzt funktioniert das auch.

Die Abwasserführung und der Abwassertank wurden bei der Maßnahme auch gleich ge-/verbaut.

Am letzten Wochenende ging es dann mit einigen weiteren Baumaßnahmen auf das zweite Testwochenende in den Odenwald.
Das waren zwar nur 80 km, aber immerhin war es auch die erste etwas „längere“ Fahrt bei der Dany auf dem Beifahrersitz saß (beim ersten Testwochenende ist sie mit dem PKW erst dazugestossen)

Der offizielle Wohnmobilstellplatz war echt schön gelegen in einem Waldstück, etwas außerhalb des Ortes.

Da konnte dann schon fast alles real getestet werden.
Das Raumkonzept ist voll aufgegangen und vor allem die großzügige Küche ist genial.

Als nächste Highlights steht dann demnächst die Umschlüsselung zum Wohnmobil an.
Sollte aber ein recht kleines Problem darstellen.
Vorher will ich allerdings noch die Luftansaugung umbauen und die Luft erhöht über dem Dach vom Führerhaus ansaugen.
Da gibt es zumindest in der Wüste deutlich weniger Staub 😉

 

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Mai 30 2018

Überraschung beim Wiegen von Gecko II

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Gestern durfte der Dicke dann auf die Waage und zur Gasprüfung.
Eine positive Überraschung gab es auf der Waage.
Im Zustand wie ich ihn gekauft hatte also mit Rohbau-Kabine und vollem Dieseltank (160 l) und ohne mich hatte er damals ziemlich genau 3500 kg auf die Waage gebracht.
Meine grobe Idee war es ja … 1000 kg für den Ausbau und dann noch 1000 kg für die Zuladung … dann sind wir beim zGG von 5,5 to.

Ich muss jetzt allerdings sagen, dass ich dieses Ziel in keinster Weise berechnet habe und auch beim Bau eigentlich nie so richtig im Blick hatte. Es war immer nur eine Schätzung auf Grundlage der Listen von Dolde’s Buch „Wohnmobile selbst ausbauen und optimieren“
Ich hab einfach gebaut und ich war keinesfalls sparsam … (wie es Michael von wirsehnunsunterwegs.de in Perfektion ist)
So habe ich zum Beispiel die gesamte Innenwandverkleidung aus dem 30% schwereren (als Pappel) Linea-Sperrholz gemacht. Das war eine reine Preisfrage, denn das Linea hab ich für 1/4 vom Pappel-Preis bekommen … bei 30 m² schon ein Argument.
Die Edelstahlduschwanne ist mit einer Materialstärke von 2 mm auch hoffnungslos überdimensioniert und bringt alleine 8 kg auf die Waage.

Ja und nach dieser (chaotischen) Bauphase fehlen beim Innenausbau noch ein paar Bretter für die Schränke, der Laminatfußboden und ein paar Beschläge … ich schätze da kommen maximal noch 80 kg dazu.
Auf der Waage hatte ich allerdings schon Werkzeug und Campingequipment (ca. 100 kg) mit dabei. Da ich drei Wiegungen (Vorderachse, Gesamt und Hinterachse) gemacht habe, war auch ich mit auf der Waage.

Das Ergebnis waren 4400 kg Gesamtmasse. Alle Faktoren berücksichtigt dürfte ich deshalb mit halber Wassertankfüllung und Fahrer (weiß nicht ob der beim Leergewicht mitgerechnet wird) bei unter 4500 kg landen.
Somit wäre dann das erste Ziel erreicht.
Die Gewichtsverteilung ist allerdings noch etwas kritisch. Im Moment habe ich 2200 kg auf der Vorderachse und nochmal 2200 kg auf der Hinterachse. Bei einer zulässigen Achslast vor 2400 kg (vorne) und 3100 kg (hinten) muss ich da ein wenig aufpassen.

Bei der Gasprüfung gab es keine Probleme. Da ich nur einen Verbraucher (den Herd) habe ist die Gasanlage sehr einfach aufgebaut … und ich hab jetzt Ruhe bis im Mai 2020 😉

Die kleinen Restarbeiten sind auch erledigt, so dass es morgen nach einem guten Mittagessen auf den Weg nach Bad Kissingen gehen kann.

In der Küche hängen die extrem wichtigen Weingläser an der Wand …

Für Aschenbecher und eine vernünftige Ablage im Führerhaus ist auch gesorgt …



Für was man HT-Rohre so alles nutzen kann 😉

 

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Mai 28 2018

Fast startklar – Offroad hoch 2 und/oder Abenteuer Allrad

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist das Gecko II fertig für die erste Testreise.

Die einzelnen Bereiche wie Elektrotechnik, Wasser, Küche und Trockentrenntoilette sind zumindest für die erste Testfahrt soweit fertig.
Zu jedem dieser Bereiche wollte ich eigentlich einen eigenen ausführlichen Bericht machen … Das hab ich nicht geschafft, weil mir war es wichtig am nächsten Wochenende loszufahren und da war ja noch soviel zu machen.
Die Berichte kommen noch … aber eben später.

Viele Dinge sind natürlich auch noch nicht fertig … wie zum Beispiel die Hängeschränke … aber das ist für den ersten Kurztripp auch nicht notwendig.


Sogar ein bissel Deko konnte ich noch vornehmen … ein paar Geckos im Wohnraum und ein paar Blümchen …
Auch wenn die Reise kurz ist wollen wir uns doch trotzdem Wohlfühlen 😉

Bis Donnerstag will ich noch einmal zum Wiegen fahren (ich hab kein Plan was die Kiste jetzt wiegt) und die Gasprüfung würde ich auch noch gerne erledigen.
An Einbauten bis dahin fehlt nicht mehr viel … allerdings sind die zwei offenen Punkte dafür extrem wichtig 😉

Ich brauch noch (wie an Geckinchen) einen Außenaschenbecher an der Kabine und einen Aschenbecher und Getränkehalter im Führerhaus.
Wer mich gut kennt weiß dass es ohne die beiden Dinge nicht geht. — aber das schaff ich auch noch.

Eigentlich war klar, dass die 1. Reise nach Bad Kissingen zur Abenteuer Allrad gehen soll. Jetzt bin ich aber noch auf eine zweite Veranstaltung aufmerksam geworden, die mir fast noch sinnvoller erscheint …

die Offroad² in Nieder-Moos.

Neben dem sicher sehr interessanten Austausch an Informationen ist dort wohl auch ein kleines Fahrgelände mit dabei … und was den dicken und schweren Gecko II angeht hab ich im Gelände noch überhaupt keine Erfahrungen sammeln können.
Was passiert wenn die Kiste ordentlich verschränkt … oder mal schräg steht … wie gut kommen Böschungs- und Rampenwinkel im Gelände an … Wie verhält er sich mit Allrad und Untersetzung …

Alles Fragen die ich heute noch nicht beantworten kann und die ich dort sicher austesten kann … vielleicht sogar mit fachmännischer Anleitung.

Da ich aber auch gerne zu Abenteuer Allrad wollte um dort nach ein paar Dingen Ausschau zu halten werde ich die beiden Veranstaltungen wohl kombinieren.

Am Donnerstag zur Abenteuer Allrad … Freitag auf die Messe … und danach Abflug nach Nieder-Moos für den Rest des Wochenendes.

Ich denke das ist ein guter Plan 😉

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Mai 20 2018

Standheizungen sind eingebaut … Entäuscht von Webasto

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Zuerst mal ein paar Informationen zu meinem Heizungskonzept …

Damit die Kabine warm wird habe ich mich für eine Luftheizung entschieden … der Grund war die einfachere Realisierung und der geringere Platzbedarf gegenüber einer Wasserheizung.
Aus Platzgründen (und wegen der Geräuschkulisse) sollte die Standheizung im Führerhaus des Robur eingebaut werden … vom Vorbesitzer war auch schon eine Verbindung vorgesehen.

Weil der Motor vom Robur (OM314) keine Glühkerzen hat und mit einem zähen Motoröl (20W50) befüllt ist hatte ich im Winter bei unter 10°C Außentemperatur ein wenig Schwierigkeiten beim Starten und weil ich auch warmes Wasser wollte zum Duschen hab ich mir vorgenommen zu der Luftheizung eine normale Standheizung einzubauen. Kombiniert mit einem  Elgena Warmwasserboiler und einem Dreiwegehahn sollten einige Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.
Vorwärmung des Motors um ein besseres Startverhalten zu bekommen
Erwärmung des Wassers im Boiler über die Motorwärme (bei längeren Fahrten)
Erwärmung des Wassers im Boiler über die Standheizung (wenn ich stehe)
Da der Boiler auch eine elektrische Heizpatrone von 600 W hat kann ich auch warmes Wasser bereiten wenn genügend Sonne da ist.

So war meine Planung und ich habe mich zum einen für eine 4 kW Luftheizung von Planar entschieden. Da es im Dezember 2017 von Planar aber nur eine 12 kW Wasserheizung gab (und mir diese erschien mir zu groß) habe ich mich bei der Standheizung für eine Thermo Top Evo von Webasto entschieden.

Die Luftheizung habe ich im Führerhaus untergebracht, die Wasserheizung unterhalb der Fahrerkabine.



Die beiden Bedienpulte habe ich in die Kabine eingebaut.

Bei der Umsetzung dieses Vorhabens habe ich mich zum ersten Mal über Webasto geärgert. Während man bei Planar für kleines Geld ein neues längeres Kabel für das Bedienpult kaufen konnte, musste ich bei dem unflexiblen komplett umwickelten Kabelbaum von Webasto selbst Hand anlegen.
Nicht dass es eine große Herausforderung wäre drei Drähte zu verlängern, aber es ist einfach besser wenn alles gesteckt ist und nicht komplett zu einem Kabelbaum zusammengewickelt.

Die Versorgung der beiden Standheizungen, wie auch der zusätzlichen Kühlbox im Führerhaus kommt von der Batterie im Aufbau.
Da der Robur im Orginal einen luftgekühlten Motor hat, habe ich in den kleinen Kühlkreislauf neben der Standheizung und dem Boiler noch einen Heizungswärmetauscher eingebaut.

Nach dem alles eingebaut war konnte ich endlich den Probelauf machen.
Das war bei der Planar recht einfach. Die Bedinungsanleitung ist zwar wohl direkt mit Google aus dem russischen übersetzt 😉 aber das war auch alles ganz einfach und einleuchtend …
Zusammenstecken einschalten … geht.
Da die Ansaugleitung für das Diesel leer war kam auch prompt die Fehlermeldung am Display. Nach einem erneuten Start ist sie aber direkt angesprungen und hat mir die Bude noch wärmer gemacht als sie durch die Sonne eh schon war.

Bei der Webasto war das ganze schon problematischer. Nachdem ich Spannung angelegt hatte passiert garnix, das Bedienpanel bleibt dunkel.
Dann hab ich mir erst mal den Schaltplan vorgenommen … und ich hab beruflich jeden Tag mit Schaltplänen zu tun. Obwohl die Anleitung in perfektem Deutsch geschrieben ist, wurde mir sofort klar, dass diese nicht für Selbsteinbauer geschrieben ist, sondern einzig und allein darauf ausgelegt ist, dass man sich die Heizung von einem Webasto Fachbetrieb einbauen lässt.
Nach langem durchforsten des Schaltplans wurde mir klar was das Problem war. Da ich den Kabelbaum für die Gebläseansteuerung nicht verbaut hatte (das macht bei mir kein Sinn da sie wirklich nur den Motor vorwärmen soll) wurde das Bedienteil nicht mit Spannung versorgt, obwohl die Anschlüsse aus dem Hauptkabelbaum kommen. Ok. Nach dem ich dieses Problem gefixt hatte konnte ich die Heizung auch starten … Da ja das Diesel schon bis vor die Pumpen angesaugt war hat die Standheizung auch sehr schnell gestartet … heftig geraucht und sich nach kurzer Zeit wieder ausgeschaltet.
Jeder Neustart am Panel blieb aber erfolglos. Es sieht zwar so aus als wolle sie starten (am Display) sie macht aber rein garnix. Keine Fehleranzeige nichts.
Bei einem Anruf beim Lieferanten wurde mir zwar erklärt wie man einen Masterreset durchführen kann … aber der blieb auch ohne Erfolg … na dann müsste ich eben zum Webasto – Service gehen.

Da habe ich ein Bedienpanel, und eventuelle Fehler werden noch nicht mal angezeigt. Das geht nur über die OBD-Schnittstelle mit der entsprechenden Software.
Das kann ja nicht sein, denn die Standheizung darf ja gerne ein Problem haben … aber wenn sie mir nicht mal anzeigt welches das ist 🙁

Nach Recherche im Internet, hab ich mir jetzt so einen Adapter und die Software bestellt. Sollte es mir möglich sein mit diesen Mitteln das Problem zu lösen, soll es gut sein.
Geht es nicht, und ich muss wirklich zu einem Kundendienst, macht die Webasto keinen Sinn für mich. Dann fliegt sie wieder raus (das täte schon weh weil sie nicht billig war) und wird durch eine Planar Wasserheizung ersetzt. Die haben mittlerweile auch eine Wasserheizung mit 5 kW im Programm.

Allerdings kann ich mich dem Problem erst nach der Abenteuer Allrad widmen, weil noch andere wichtige Arbeiten anstehen bevor ich fahren kann.
Ich hab jetzt das Führerhaus endlich wieder zusammengebaut. Es muss aber noch einiges an der Kabinenelektrik passieren und ohne meine Trockentrenntoilette fahr ich auch nicht los.

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Apr 30 2018

Endlich sind die Fenster drin … und Dany war auch fleißig

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

Nachdem das Wetter jetzt etwas zuverlässiger besser wird konnten nun endlich auch die Fenster rein …

Da meine Wandstärke ca. 65 mm ist und die Seitz S4 Fenster sich eigentlich am besten einbauen lassen wenn man eine Wandstärke von 25-27 mm hat wollte ich inspiriert durch das Buch von Ulrich Dolde die Fenster mittels Alu-Z-Profil einbauen.
Das hat zum einen den Vorteil, dass die Fenster etwas geschützt tiefer als die Seitenwand liegen. Es besteht so auch die Option, dass man relativ einfach Bleche zum Schutz der Fenster montieren kann.
Da uns schon beim Geckinchen die große Ausladung der Ausstellfenster stört wollte ich es bei Gecko II mal mit Schiebefenstern probieren.

Zuerst wurden die Rahmen aus Alu Z Profil 40x40x40 mm auf Maß hergestellt.

Erste Anprobe ob ich mich auch nicht vermessen habe 😉

Das passt ja super.
Ich war zwar etwas irritiert, dass die Fenster mit dem beweglichen Teil in Fahrtrichtung eingebaut werden müssen … aber nachdem ich mir die Mechanik des Fensters mal angesehen habe war mir auch das klar.

Um den Kontrast zu den Fensterrahmen etwas zu mildern hab ich mich dafür entschieden die Rahmen Schwarz zu machen … (da war noch ein bissel Lack da und ich musste keinen neuen kaufen)
Das Loch in der Außenhaut der Kabine konnte ich mit der Kreissäge aussägen. Damit das Loch in der Innenwand auch zum Rahmen passt und die Einbauten innen schon recht fortgeschritten waren blieb dafür nur die Vibrationssäge.
Und wie es kommen musste hab ich damit natürlich direkt in den voll bestückten Kabelkanal im Inneren gesägt.
Zum Glück waren die Kabel so intelligent dass sie dem Sägeblatt ausgewichen sind … und ich konnte einfach den Kabelkanal um 3 cm versetzen.

Bevor die Fenster dann endgültig in den Rahmen konnten musste zuerst der Sika fest werden und die Zwischenräume waren auch noch auszuschäumen.

So sieht das Ergebnis dann fertig aus. Beifahrerseite:

Fahrerseite:

Jetzt habe ich da außen nur noch ein Sorgenkind … Was mache ich mit der Tür auf längere Sicht.
Aktuell ist die Tür nur eine 15mm Siebdruckplatte mit einem Metallrahmen. In der Mitte gibt es eine Verriegelung.


Das ist mir auf die Dauer zu wenig Sicherheit … mir schwebt da schon eine zusätzliche Verriegelung oben und unten vor.
Drei Varianten fallen mir dazu ein weiß aber nicht so recht was ich machen soll.

  • Die Tür wegschmeißen und eine neue fertige Tür kaufen
    Das ist mir eigentlich zu teuer weil eine vernünftige Tür kostet mehr als 1000 EUR
  • Irgendwas selbst basteln
    ich hab aber dazu überhaupt keine Idee wie ich es machen kann … es soll definitiv nur ein Schloss eingebaut sein das an 3 Stellen verriegelt.
  • Ein Stangenschloss von Abus einbauen
    Ist auch nicht billig aber wahrscheinlich die beste Idee … vermute ich mal

Vielleicht hat ja noch irgendwer eine tolle Idee. Meine ersten Touren werden auch mit der Tür gehen wie sie jetzt ist.

 

Ja und meine Dany war auch fleißig. Die Schaumstoffkissen für die Sitzecke haben einen festen Innenbezug und einen abnehmbaren Außenbezug in einem geilen blau bekommen.
Beim Shoppen im Stoffgeschäft hat uns keiner der Bezugsstoffe zugesagt. Letztendlich haben wir ein Trachtenleinen verwendet.
Das macht einen ganz stabilen Eindruck und die Farbe gibt bei der hauptsächlich in weiß gehaltenen Kabine einen schönen Farbtupfer.

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