Aug 06 2018

Hessen das etwas andere Bundesland … endlich Womo ??

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

So heute war TÜV-Termin zur Umschlüsselung als Wohnmobil … aber alles der Reihe nach 😉

Zuerst mal die Vorbereitungen für den TÜV… die Ansaugung sollte über Dach verlegt werden und auch der Luftfilter aus dem Fußraum raus … außerdem sollte mein Gecko II der erste Robur LO sein, der mit zwei Automatikgurten von Schroth ausgerüstet ist.

Als ich alles eingebaut hatte und die Hängeschränke fertiggestellt habe, stand mir noch bevor das Leergewicht belegbar zu bestimmen … dazu braucht es einen Wiegeschein … eigentlich kein Problem … aber dazu musste alles was schon von den beiden Testfahrten im Wohnmobil war wieder raus … Scheiß Job

Am Freitag war ich dann auf der Waage … mit vollem Dieseltank (160 Liter) und vollen Wassertanks (180 Liter) brachte mein Dicker dann schlappe 4520 kg auf die Waage. Bei einem zGG von 5500 kg kann man damit arbeiten 😉 zumal ich mit meinen 75 kg da schon drinne war.

Gut vorbereitet ging es dann heute morgen zum TÜV … neben den Massen und Maßen wurde dann auch noch einiges an Eintragungen gemacht, wie die Schroth-Gurte, die Ansaugung über den Rüssel.
Nachgetragen wurde auch der Reservetank und die Einstufung als Geländefahrzeug. Aus dem 4-sitzer ist jetzt auch ein Zweisitzer geworden.

Die Fahrzeughöhe ist mit 3150 mm ADAC konform … und auch die Länge ist mit 5900 mm auch gut für jede Fähre.

So Gutachten ist erstellt und bezahlt … eigentlich dann nix wie hin zur Zulassungsstelle …

EIGENTLICH … aber der Robur ist ja in Hessen zugelassen … und Hessen ist ein Bundesland mit ganz besonderen Regeln …

Hessen ist das einzige Bundesland in Deutschland in dem ein Gutachten nach §21 noch einmal zusätzlich von der zentralen Zulassungsstelle genehmigt werden muss 😉 zu knapp 40 Eur zusätzlich.

Alle Unterlagen sind dort hin jetzt unterwegs und ich hoffe die kommen in 1-2 Wochen wieder zurück, denn der Abfahrtstermin rückt näher …

Die Zeit werde ich aber dazu nutzen um ein weiteres Problem was etwas Zeit kostet zu beheben … meine Kardanwelle

Als ich die Tage mal unter dem LO lag sah ich folgendes Bild …

… und das macht sich im Sand der Sahara nicht gut 😉

Ich hab zwar schon eine neue Manschette besorgt, und diese ausgetauscht.
Auch die Ursache habe ich wohl herausgefunden … sie streift wohl in Kombination von hohen Außentemperaturen und hohen Fliegkräften an einem Querträger …
aber auch dafür habe ich eine Lösung gefunden … einmal um 180 ° gedreht und schon ist genug Platz.

Die Kardanwelle muss jetzt aber noch mal raus und zum Auswuchten gebracht werden.
Ansonsten stehen auch noch ein paar andere Kleinigkeiten an … sollte aber kein Problem sein das in den verbleibenden 55 Tagen hinzubekommen.

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Jul 09 2018

Ergebnis von zwei Testwochenenden … kleines Update

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Es ist zwar immer noch nicht alles fertig aber nach zwei Testwochenenden bin ich recht zuversichtlich in den verbleibenden 85 Tagen startklar für die große Reise zu sein.


Beim ersten Testwochenende auf der Abenteuer Allrad und beim offroad hoch 2 Treffen habe ich ein paar wesentliche Erkenntnisse erlangen können.

Abenteuer Allrad

  • Es wird wohl jetzt wirklich das letzte mal gewesen sein, dass ich zu so einer Massenveranstaltung fahre.
    Es gab zwar einige nette Begegnungen und Unterhaltungen … aber für mich ist das alles zu Eng und zuviel.
  • Vom Bett aus kann ich ganz bequem über die Dachluke aufs Dach steigen … super Aussicht und ein tolles Plätzchen für die morgentliche Zigarette 😉
    Fehlt nur noch der Aschenbecher auf dem Dach.

Das offroad hoch 2 Treffen war da definitv mein Fall ca. 20-30 Fahrzeuge alles entspannt und easy.

Dort musste ich allerdings lernen, dass man PE Tanks nicht kleben kann … und ein undichter Tank genau das ist was man niemals gebrauchen kann.
Das Ergebnis war, dass ich wieder zuhause nach einigen Fehlversuchen aufgegeben habe und mir zwei neue Tanks bestellt habe und meine Entnahme komplett angepasst ist.
Teure Erkenntnis … aber jetzt funktioniert das auch.

Die Abwasserführung und der Abwassertank wurden bei der Maßnahme auch gleich ge-/verbaut.

Am letzten Wochenende ging es dann mit einigen weiteren Baumaßnahmen auf das zweite Testwochenende in den Odenwald.
Das waren zwar nur 80 km, aber immerhin war es auch die erste etwas „längere“ Fahrt bei der Dany auf dem Beifahrersitz saß (beim ersten Testwochenende ist sie mit dem PKW erst dazugestossen)

Der offizielle Wohnmobilstellplatz war echt schön gelegen in einem Waldstück, etwas außerhalb des Ortes.

Da konnte dann schon fast alles real getestet werden.
Das Raumkonzept ist voll aufgegangen und vor allem die großzügige Küche ist genial.

Als nächste Highlights steht dann demnächst die Umschlüsselung zum Wohnmobil an.
Sollte aber ein recht kleines Problem darstellen.
Vorher will ich allerdings noch die Luftansaugung umbauen und die Luft erhöht über dem Dach vom Führerhaus ansaugen.
Da gibt es zumindest in der Wüste deutlich weniger Staub 😉

 

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Mai 30 2018

Überraschung beim Wiegen von Gecko II

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Gestern durfte der Dicke dann auf die Waage und zur Gasprüfung.
Eine positive Überraschung gab es auf der Waage.
Im Zustand wie ich ihn gekauft hatte also mit Rohbau-Kabine und vollem Dieseltank (160 l) und ohne mich hatte er damals ziemlich genau 3500 kg auf die Waage gebracht.
Meine grobe Idee war es ja … 1000 kg für den Ausbau und dann noch 1000 kg für die Zuladung … dann sind wir beim zGG von 5,5 to.

Ich muss jetzt allerdings sagen, dass ich dieses Ziel in keinster Weise berechnet habe und auch beim Bau eigentlich nie so richtig im Blick hatte. Es war immer nur eine Schätzung auf Grundlage der Listen von Dolde’s Buch „Wohnmobile selbst ausbauen und optimieren“
Ich hab einfach gebaut und ich war keinesfalls sparsam … (wie es Michael von wirsehnunsunterwegs.de in Perfektion ist)
So habe ich zum Beispiel die gesamte Innenwandverkleidung aus dem 30% schwereren (als Pappel) Linea-Sperrholz gemacht. Das war eine reine Preisfrage, denn das Linea hab ich für 1/4 vom Pappel-Preis bekommen … bei 30 m² schon ein Argument.
Die Edelstahlduschwanne ist mit einer Materialstärke von 2 mm auch hoffnungslos überdimensioniert und bringt alleine 8 kg auf die Waage.

Ja und nach dieser (chaotischen) Bauphase fehlen beim Innenausbau noch ein paar Bretter für die Schränke, der Laminatfußboden und ein paar Beschläge … ich schätze da kommen maximal noch 80 kg dazu.
Auf der Waage hatte ich allerdings schon Werkzeug und Campingequipment (ca. 100 kg) mit dabei. Da ich drei Wiegungen (Vorderachse, Gesamt und Hinterachse) gemacht habe, war auch ich mit auf der Waage.

Das Ergebnis waren 4400 kg Gesamtmasse. Alle Faktoren berücksichtigt dürfte ich deshalb mit halber Wassertankfüllung und Fahrer (weiß nicht ob der beim Leergewicht mitgerechnet wird) bei unter 4500 kg landen.
Somit wäre dann das erste Ziel erreicht.
Die Gewichtsverteilung ist allerdings noch etwas kritisch. Im Moment habe ich 2200 kg auf der Vorderachse und nochmal 2200 kg auf der Hinterachse. Bei einer zulässigen Achslast vor 2400 kg (vorne) und 3100 kg (hinten) muss ich da ein wenig aufpassen.

Bei der Gasprüfung gab es keine Probleme. Da ich nur einen Verbraucher (den Herd) habe ist die Gasanlage sehr einfach aufgebaut … und ich hab jetzt Ruhe bis im Mai 2020 😉

Die kleinen Restarbeiten sind auch erledigt, so dass es morgen nach einem guten Mittagessen auf den Weg nach Bad Kissingen gehen kann.

In der Küche hängen die extrem wichtigen Weingläser an der Wand …

Für Aschenbecher und eine vernünftige Ablage im Führerhaus ist auch gesorgt …



Für was man HT-Rohre so alles nutzen kann 😉

 

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Mai 28 2018

Fast startklar – Offroad hoch 2 und/oder Abenteuer Allrad

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist das Gecko II fertig für die erste Testreise.

Die einzelnen Bereiche wie Elektrotechnik, Wasser, Küche und Trockentrenntoilette sind zumindest für die erste Testfahrt soweit fertig.
Zu jedem dieser Bereiche wollte ich eigentlich einen eigenen ausführlichen Bericht machen … Das hab ich nicht geschafft, weil mir war es wichtig am nächsten Wochenende loszufahren und da war ja noch soviel zu machen.
Die Berichte kommen noch … aber eben später.

Viele Dinge sind natürlich auch noch nicht fertig … wie zum Beispiel die Hängeschränke … aber das ist für den ersten Kurztripp auch nicht notwendig.


Sogar ein bissel Deko konnte ich noch vornehmen … ein paar Geckos im Wohnraum und ein paar Blümchen …
Auch wenn die Reise kurz ist wollen wir uns doch trotzdem Wohlfühlen 😉

Bis Donnerstag will ich noch einmal zum Wiegen fahren (ich hab kein Plan was die Kiste jetzt wiegt) und die Gasprüfung würde ich auch noch gerne erledigen.
An Einbauten bis dahin fehlt nicht mehr viel … allerdings sind die zwei offenen Punkte dafür extrem wichtig 😉

Ich brauch noch (wie an Geckinchen) einen Außenaschenbecher an der Kabine und einen Aschenbecher und Getränkehalter im Führerhaus.
Wer mich gut kennt weiß dass es ohne die beiden Dinge nicht geht. — aber das schaff ich auch noch.

Eigentlich war klar, dass die 1. Reise nach Bad Kissingen zur Abenteuer Allrad gehen soll. Jetzt bin ich aber noch auf eine zweite Veranstaltung aufmerksam geworden, die mir fast noch sinnvoller erscheint …

die Offroad² in Nieder-Moos.

Neben dem sicher sehr interessanten Austausch an Informationen ist dort wohl auch ein kleines Fahrgelände mit dabei … und was den dicken und schweren Gecko II angeht hab ich im Gelände noch überhaupt keine Erfahrungen sammeln können.
Was passiert wenn die Kiste ordentlich verschränkt … oder mal schräg steht … wie gut kommen Böschungs- und Rampenwinkel im Gelände an … Wie verhält er sich mit Allrad und Untersetzung …

Alles Fragen die ich heute noch nicht beantworten kann und die ich dort sicher austesten kann … vielleicht sogar mit fachmännischer Anleitung.

Da ich aber auch gerne zu Abenteuer Allrad wollte um dort nach ein paar Dingen Ausschau zu halten werde ich die beiden Veranstaltungen wohl kombinieren.

Am Donnerstag zur Abenteuer Allrad … Freitag auf die Messe … und danach Abflug nach Nieder-Moos für den Rest des Wochenendes.

Ich denke das ist ein guter Plan 😉

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Mai 20 2018

Standheizungen sind eingebaut … Entäuscht von Webasto

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Zuerst mal ein paar Informationen zu meinem Heizungskonzept …

Damit die Kabine warm wird habe ich mich für eine Luftheizung entschieden … der Grund war die einfachere Realisierung und der geringere Platzbedarf gegenüber einer Wasserheizung.
Aus Platzgründen (und wegen der Geräuschkulisse) sollte die Standheizung im Führerhaus des Robur eingebaut werden … vom Vorbesitzer war auch schon eine Verbindung vorgesehen.

Weil der Motor vom Robur (OM314) keine Glühkerzen hat und mit einem zähen Motoröl (20W50) befüllt ist hatte ich im Winter bei unter 10°C Außentemperatur ein wenig Schwierigkeiten beim Starten und weil ich auch warmes Wasser wollte zum Duschen hab ich mir vorgenommen zu der Luftheizung eine normale Standheizung einzubauen. Kombiniert mit einem  Elgena Warmwasserboiler und einem Dreiwegehahn sollten einige Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.
Vorwärmung des Motors um ein besseres Startverhalten zu bekommen
Erwärmung des Wassers im Boiler über die Motorwärme (bei längeren Fahrten)
Erwärmung des Wassers im Boiler über die Standheizung (wenn ich stehe)
Da der Boiler auch eine elektrische Heizpatrone von 600 W hat kann ich auch warmes Wasser bereiten wenn genügend Sonne da ist.

So war meine Planung und ich habe mich zum einen für eine 4 kW Luftheizung von Planar entschieden. Da es im Dezember 2017 von Planar aber nur eine 12 kW Wasserheizung gab (und mir diese erschien mir zu groß) habe ich mich bei der Standheizung für eine Thermo Top Evo von Webasto entschieden.

Die Luftheizung habe ich im Führerhaus untergebracht, die Wasserheizung unterhalb der Fahrerkabine.



Die beiden Bedienpulte habe ich in die Kabine eingebaut.

Bei der Umsetzung dieses Vorhabens habe ich mich zum ersten Mal über Webasto geärgert. Während man bei Planar für kleines Geld ein neues längeres Kabel für das Bedienpult kaufen konnte, musste ich bei dem unflexiblen komplett umwickelten Kabelbaum von Webasto selbst Hand anlegen.
Nicht dass es eine große Herausforderung wäre drei Drähte zu verlängern, aber es ist einfach besser wenn alles gesteckt ist und nicht komplett zu einem Kabelbaum zusammengewickelt.

Die Versorgung der beiden Standheizungen, wie auch der zusätzlichen Kühlbox im Führerhaus kommt von der Batterie im Aufbau.
Da der Robur im Orginal einen luftgekühlten Motor hat, habe ich in den kleinen Kühlkreislauf neben der Standheizung und dem Boiler noch einen Heizungswärmetauscher eingebaut.

Nach dem alles eingebaut war konnte ich endlich den Probelauf machen.
Das war bei der Planar recht einfach. Die Bedinungsanleitung ist zwar wohl direkt mit Google aus dem russischen übersetzt 😉 aber das war auch alles ganz einfach und einleuchtend …
Zusammenstecken einschalten … geht.
Da die Ansaugleitung für das Diesel leer war kam auch prompt die Fehlermeldung am Display. Nach einem erneuten Start ist sie aber direkt angesprungen und hat mir die Bude noch wärmer gemacht als sie durch die Sonne eh schon war.

Bei der Webasto war das ganze schon problematischer. Nachdem ich Spannung angelegt hatte passiert garnix, das Bedienpanel bleibt dunkel.
Dann hab ich mir erst mal den Schaltplan vorgenommen … und ich hab beruflich jeden Tag mit Schaltplänen zu tun. Obwohl die Anleitung in perfektem Deutsch geschrieben ist, wurde mir sofort klar, dass diese nicht für Selbsteinbauer geschrieben ist, sondern einzig und allein darauf ausgelegt ist, dass man sich die Heizung von einem Webasto Fachbetrieb einbauen lässt.
Nach langem durchforsten des Schaltplans wurde mir klar was das Problem war. Da ich den Kabelbaum für die Gebläseansteuerung nicht verbaut hatte (das macht bei mir kein Sinn da sie wirklich nur den Motor vorwärmen soll) wurde das Bedienteil nicht mit Spannung versorgt, obwohl die Anschlüsse aus dem Hauptkabelbaum kommen. Ok. Nach dem ich dieses Problem gefixt hatte konnte ich die Heizung auch starten … Da ja das Diesel schon bis vor die Pumpen angesaugt war hat die Standheizung auch sehr schnell gestartet … heftig geraucht und sich nach kurzer Zeit wieder ausgeschaltet.
Jeder Neustart am Panel blieb aber erfolglos. Es sieht zwar so aus als wolle sie starten (am Display) sie macht aber rein garnix. Keine Fehleranzeige nichts.
Bei einem Anruf beim Lieferanten wurde mir zwar erklärt wie man einen Masterreset durchführen kann … aber der blieb auch ohne Erfolg … na dann müsste ich eben zum Webasto – Service gehen.

Da habe ich ein Bedienpanel, und eventuelle Fehler werden noch nicht mal angezeigt. Das geht nur über die OBD-Schnittstelle mit der entsprechenden Software.
Das kann ja nicht sein, denn die Standheizung darf ja gerne ein Problem haben … aber wenn sie mir nicht mal anzeigt welches das ist 🙁

Nach Recherche im Internet, hab ich mir jetzt so einen Adapter und die Software bestellt. Sollte es mir möglich sein mit diesen Mitteln das Problem zu lösen, soll es gut sein.
Geht es nicht, und ich muss wirklich zu einem Kundendienst, macht die Webasto keinen Sinn für mich. Dann fliegt sie wieder raus (das täte schon weh weil sie nicht billig war) und wird durch eine Planar Wasserheizung ersetzt. Die haben mittlerweile auch eine Wasserheizung mit 5 kW im Programm.

Allerdings kann ich mich dem Problem erst nach der Abenteuer Allrad widmen, weil noch andere wichtige Arbeiten anstehen bevor ich fahren kann.
Ich hab jetzt das Führerhaus endlich wieder zusammengebaut. Es muss aber noch einiges an der Kabinenelektrik passieren und ohne meine Trockentrenntoilette fahr ich auch nicht los.

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Apr 30 2018

Endlich sind die Fenster drin … und Dany war auch fleißig

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

Nachdem das Wetter jetzt etwas zuverlässiger besser wird konnten nun endlich auch die Fenster rein …

Da meine Wandstärke ca. 65 mm ist und die Seitz S4 Fenster sich eigentlich am besten einbauen lassen wenn man eine Wandstärke von 25-27 mm hat wollte ich inspiriert durch das Buch von Ulrich Dolde die Fenster mittels Alu-Z-Profil einbauen.
Das hat zum einen den Vorteil, dass die Fenster etwas geschützt tiefer als die Seitenwand liegen. Es besteht so auch die Option, dass man relativ einfach Bleche zum Schutz der Fenster montieren kann.
Da uns schon beim Geckinchen die große Ausladung der Ausstellfenster stört wollte ich es bei Gecko II mal mit Schiebefenstern probieren.

Zuerst wurden die Rahmen aus Alu Z Profil 40x40x40 mm auf Maß hergestellt.

Erste Anprobe ob ich mich auch nicht vermessen habe 😉

Das passt ja super.
Ich war zwar etwas irritiert, dass die Fenster mit dem beweglichen Teil in Fahrtrichtung eingebaut werden müssen … aber nachdem ich mir die Mechanik des Fensters mal angesehen habe war mir auch das klar.

Um den Kontrast zu den Fensterrahmen etwas zu mildern hab ich mich dafür entschieden die Rahmen Schwarz zu machen … (da war noch ein bissel Lack da und ich musste keinen neuen kaufen)
Das Loch in der Außenhaut der Kabine konnte ich mit der Kreissäge aussägen. Damit das Loch in der Innenwand auch zum Rahmen passt und die Einbauten innen schon recht fortgeschritten waren blieb dafür nur die Vibrationssäge.
Und wie es kommen musste hab ich damit natürlich direkt in den voll bestückten Kabelkanal im Inneren gesägt.
Zum Glück waren die Kabel so intelligent dass sie dem Sägeblatt ausgewichen sind … und ich konnte einfach den Kabelkanal um 3 cm versetzen.

Bevor die Fenster dann endgültig in den Rahmen konnten musste zuerst der Sika fest werden und die Zwischenräume waren auch noch auszuschäumen.

So sieht das Ergebnis dann fertig aus. Beifahrerseite:

Fahrerseite:

Jetzt habe ich da außen nur noch ein Sorgenkind … Was mache ich mit der Tür auf längere Sicht.
Aktuell ist die Tür nur eine 15mm Siebdruckplatte mit einem Metallrahmen. In der Mitte gibt es eine Verriegelung.


Das ist mir auf die Dauer zu wenig Sicherheit … mir schwebt da schon eine zusätzliche Verriegelung oben und unten vor.
Drei Varianten fallen mir dazu ein weiß aber nicht so recht was ich machen soll.

  • Die Tür wegschmeißen und eine neue fertige Tür kaufen
    Das ist mir eigentlich zu teuer weil eine vernünftige Tür kostet mehr als 1000 EUR
  • Irgendwas selbst basteln
    ich hab aber dazu überhaupt keine Idee wie ich es machen kann … es soll definitiv nur ein Schloss eingebaut sein das an 3 Stellen verriegelt.
  • Ein Stangenschloss von Abus einbauen
    Ist auch nicht billig aber wahrscheinlich die beste Idee … vermute ich mal

Vielleicht hat ja noch irgendwer eine tolle Idee. Meine ersten Touren werden auch mit der Tür gehen wie sie jetzt ist.

 

Ja und meine Dany war auch fleißig. Die Schaumstoffkissen für die Sitzecke haben einen festen Innenbezug und einen abnehmbaren Außenbezug in einem geilen blau bekommen.
Beim Shoppen im Stoffgeschäft hat uns keiner der Bezugsstoffe zugesagt. Letztendlich haben wir ein Trachtenleinen verwendet.
Das macht einen ganz stabilen Eindruck und die Farbe gibt bei der hauptsächlich in weiß gehaltenen Kabine einen schönen Farbtupfer.

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Mrz 22 2018

Rohbau der Einrichtung … kleines Update

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Da ja das Wetter immer noch nicht so ist, dass ich draußen was machen will/kann geht es eben innen weiter.

So hab ich eben den Rohbau der Einrichtung begonnen. Ok … die meiste Arbeit kommt ja noch die einzelnen Bereiche fertigzustellen … aber man kann schon was erkennen und wir bekommen langsam ein Gefühl dafür wie werden wird.


Der Bereich links vom Eingang soll in erster Linie Stauraum geben. Es passen genau zwei Euroboxen in der Breite hin bis hinten der feste Teil des Bettes kommt.
Um den Stauraum etwas „bedienerfreundlicher“ zu gestalten habe ich vor die Euroboxen in diesem Bereich auf Auszügen zu montieren.

Links entsteht ein hoher Teil des Schrankes, in den ich meinen Kühlschrank mit dem abgesetzten Kompressor montiert habe.
Die Klappe oben habe ich mit Pushlock gemacht … den hatte ich für Versuche gekauft … es wird aber definitiv der einzige Pushlock bleiben … für die Hängeschränke und die Schubladen werde ich eine einfachere Sicherungsmethode wählen.
Die Pushlocks liegen mir nicht 😉 da müsste ich zu genau arbeiten.


Im hinteren Teil habe ich die Schienen sowohl für den festen Bettteil als auch für den darunterliegenden ausziehbaren Teil montiert.
Im linken Teil der „Heckgarage“ finden die zwei 95 l Wassertanks Platz. Rechts neben den Wassertanks werden Pumpen und Filter montiert.
Da soll auch noch eine Stauraumklappe reinkommen um Zugang zur Wassertechnik und zum Befüllen zu bekommen.

einen meiner beiden „Spezialboschprofillattenroste“ habe ich mal zusammengebaut.
Ich glaube das sind wohl die teuersten und arbeitsaufwendigsten 🙁 Lattenroste die man sich vorstellen kann.


Die Sitzecke ist dann auf der anderen Seite. In der einen Sitzbank wird der überwiegende Teil der Elektrotechnik eingebaut.

Der Tisch ist an der Wand in einer Führung, so dass er zum einen verschoben werden und zum anderen auch komplett herauszunehmen ist … vielleicht kann ich da ja dann irgendwann auch mal ein Zusatzbett realisieren.
Die Polster habe ich auch schon aus einer 10cm dicken Schaumstoffmatraze mit einem elektrischen Brotmesser (gebrauchtes Ebay Schnäppchen für 8 Euronen) geschnitten … Dany kann sich somit jetzt auch an die Bezüge machen.


In der Küchenecke habe ich den Gaskasten und die Arbeitsflächen vorbereitet.

Unser geniales Kochfeld hat auch schon seinen Platz gefunden.
Es war das einzige Kochfeld das wir gefunden haben, was den Vorgaben von Dany entsprochen hatte, dass die Kochplatten soweit auseinander sind um zwei große Töpfe (oder großen Topf und Pfanne) gleichzeitig befeuern kann.
Die alternative wären zwei einzelne Kochstellen gewesen … aber das wollte ich nicht wegen dem benötigten Platz und der aufwendigeren Gasinstallation.

So je nach dem wie sich das Wetter entwickelt geht es jetzt dann Außen und im Führerhaus (da kommen die Standheizungen rein) oder beim Detailausbau in der Kabine weiter.

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Mrz 12 2018

Weder noch …

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

… wie oft wurde ich gefragt ob nun Geckinchen zum Verkauf steht wenn Gecko II fertig ist …

NEIN Geckinchen wird aber weder verkauft noch verliehen 😉

Die Saison von Geckinchen habe ich jetzt wieder eröffnet … und es durfte wieder raus zum spielen.

Und deshalb bleibt Geckinchen bei uns …

  • Geckinchen dient zukünftig einem ganz anderen Zweck als Gecko II. Immer wenn die Fahrt (Entfernung und Fahrzeit) im Vordergrund steht, also überwiegend bei kürzeren Trips wird immer Geckinchen gewinnen.
    Die Reisegeschwindigkeit mit gerne auch mal 130 km/h (wenn man nicht auf den Spritverbrauch schaut) ist nahezu doppelt so hoch wie bei Gecko II … und vor allem der Fahrkomfort ( Geräuschkulisse und Bequemlichkeit) des DMAX ist Welten über dem Robur anzusiedeln.
    Steht allerdings das Leben vor dem Reisen im Vordergrund … also bei längeren Reisen wird definitiv Gecko II gewinnen, denn diese Kabine (wenn sie dann fertig ist) verfügt über viel mehr Platz und viele Annehmlichkeiten (ich will fast schon Komfort sagen) die Geckinchen nicht bieten kann.
    Also es gibt zwei Anwendungsfälle … und für jeden Anwendungsfall das entsprechende Werkzeug 😉
  • Was natürlich auch ein Grund dafür ist Geckinchen zu behalten ist die Tatsache: Geckinchen frisst kein Brot … will heißen wenn man von ein paar kleinen Reparaturen absieht (die wird es immer mal geben) hat Geckinchen keine laufenden Kosten.
    Da sie als Ladung für den Pickup zählt muss sie weder zum TÜV und hat auch keine Kosten für Steuer und Versicherung. Das ist neben dem ersten Argument eine Tatsache welche die Entscheidung, dass Geckinchen bei uns bleibt sehr einfach macht.

 

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Mrz 06 2018

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer …

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

oder wie die eisigen Temperaturen meinen Plan ändern 😉

Der Plan war ja eigentlich ganz klar … die Kabine von außen nach innen anzugehen.
Es fehlen ja noch die Fenster und ein paar kleinere Öffnungen in der Außenhaut.

Daran war aber bei den Temperaturen der letzten Wochen nicht zu denken … also entweder warten bis das Wetter besser wird oder Planänderung.
Warten ist nicht meine Stärke … also habe ich kurzerhand eine Heizung in die Kabine gestellt und mal den Innenausbau weiter gemacht.

Da stand nun das eigentlich langweilige Thema: Unterkonstruktionen anbringen und fertig isolieren auf dem Programm.



Das war eine Arbeit die sich über viele Tage hingezogen hat … ich konnte immer nur wenige Latten ankleben, da ich nur 5 dieser genialen zusätzlichen Hände besitze 🙁

Klar es war auch sehr viel Gedankenarbeit nötig, da ich ja genau festlegen musste wo ich später was haben will. Ich wollte einfach auch dort wo später die Hängeschränke, das Bett und ähnliches hinkommen was vernünftiges unter dem Sperrholz haben.

Meinen Traum von einem Durchstieg habe ich für die erste Bauphase 2018 jetzt auch endgültig auf Eis gelegt weil das zu viel Zeit kosten würde … Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so habe ich wenigstens an der Stelle wo er vielleicht später hinkommt mal ein paar Leisten vorgesehen.

Mit den ersten Sperrholzplatten die ich dann angebracht habe wurde es dann endlich ein bissel wohnlicher in der Kabine 🙂


So jetzt mal sehen wie es mit dem Wetter und dem Ausbau so weitergeht …

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Feb 18 2018

Back in Hessen

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

Nach einem kurzen Intermezzo in Franken ist der Dicke nun wieder in Hessen.

Heute bekam ich Besuch 😉

Er steht im Mittelpunkt eines Projektes an der Fachhochschule Frankfurt dessen Ziel es ist in 2019 wieder an der Tuareg – Rallye teilzunehmen.

Mich persönlich freut es so sehr dass der Dicke auch wieder nach Marokko darf … wo er doch die Dünen so liebt 😉

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