Archive for April 29th, 2008

Apr 29 2008

Last Stage in Marokko … und zum Abschluß nach Mojacar

Autor: Guido Kategorie: Tuareg 2008

Erst mal ging es gemütlich mit einer Navigationsetappe los. Die einzige Wertungsprüfung für uns Amateure sollte zwischen CP 1 und CP 2 sein. Eine relativ kurze Stage …
Wir sind die Etappe zusammen mit Uwe und Michel gefahren, da Uwe schon bei der Überführungsetappe leichte Probleme mit seinem (wie wir jetzt danach wissen) mit seinem Motor hatte … er wollte einfach nicht mehr recht. Auf dieser Etappe ist dann auch die Aufnahme von dem “fast” umkippenden Cherokee entstanden.

Nach einer langen Straßenetappe kam noch die Strecke durch den Afrikanischen Wald, an dessen Anfang sich eine anspruchsvolle Steinkletterei befand. Die hatten wir gerade noch geschafft, und dann mußte der Cherokee an den Haken… entgegen vieler Bedenken hab ich ihn dann mit meiner “koreanischen Ackerhure” hochgeschleppt. War so auch kein Problem … der Cherokee wiegt nur läppische 1600 kg.
Auf dem Gipfel angekommen haben wir ihn dann abgehängt … den Berg runter ging es ohne fremde Hilfe.
Am nächsten CP stand auch wieder Ralf bereit um den “Zieleinlauf” festzuhalten.

Pünktlich waren wir dann im Hafengebiet von Nador … dann begann wieder die afrikanische Bürokratie, bei der keiner weiß wie wann und warum man welches Fiche zur Ausreise braucht, und die Prozedur zu dem noch jedes mal eine andere ist … aber das ist eben Afrika … da hatte man wenigstens noch Zeit ausgiebig das eine oder andere Schwätchen zu führen.
Wieder waren es viele die sich unter den LKW’s unserer Gruppe versteckt hatten und so hofften unbemerkt nach Europa zu kommen. Wieder mußten ständig ein paar von den stehenden Fahrzeugen vertrieben werden.


Dann noch die obligatorische Kontrolle der Fahrzeuge auf Rauschgift etc. , dann ging es schon rein in die Fähre.
Sogar im Hafen versuchten es einige gute Schwimmer an Bord der Fähre.

Recht früh nach dem die Fähre abgelegt hatte, vergrochen wir uns in den Kojen … es war eben wieder einer dieser anstrengenden und langen Tage. :-)

Im Hafen von Almeria, wurden dann noch alle GPS der Autofahrer eingesammelt, denn es gab wohl einen Protest wegen der letzten Wertungsetappe in Marokko. Da wir alle mit laufender Tracklogfunktion die Rallye fahren müssen, kann auch im Nachhinein festgestellt werden, ob man den vorgeschriebenen Track verlassen hat.

Die letzte Etappe sollte nach 50 km Autobahn ( mit einem Cherokee am Haken :-) ) durch das Gebirge auf einer Supermoto -  Strecke zum Sammelpunkt am Strand von Mojacar führen. Und auch an dieser aus engen Serpentinen bestehenden Strecke mußte der Cherokee wieder an den Haken.

Den Berg hinunter gings dann wieder alleine … und nach einem kurzen Telefonat mit CustomCars, wurde die Ursache schnell beseitigt … der Kat war wohl zu … und wurde kurzerhand abgesägt.
Dann gab es am Strand die Aufstellung für den Konvoi zum Hotel.

Gemeinsam ging es dann zum Hotel zur kleinen Siegerparty auf dem Parkplatz … mit Bier, Musik und Burnout.

Nach einer richtigen Dusche, Rasur und ein paar Minuten Schlaf, ging es dann abends zur Siegerehrung in den irischen Pub des Hotel’s.

Da wurden dann zum einen die Gewinner der Rallye und zum anderen Rainer für die 10 Tuareg-Rallye gefeiert.

Ja leider war sie nun wieder um die Tuareg – Rallye. Aber “nach der Rallye ist vor der Rallye” und “heute ist nicht alle Tage … ich komme wieder keine Frage
Und wegen dieser beiden Motten (ist das wirklich die Mehrzahl von Motto?) haben wir uns dann gleich am nächsten morgen nach dem Frühstück und vor der Abfahrt bei Rainer für die Tuareg 2009 angemeldet.

Die Heimfahrt war dann recht stressig … mit Auto ohne Stoßstange … mit Anhänger der mit einer “afrikanischen” Beleuchtung doch recht auffällig in Europa war … durch die Nacht hindurch, drei Stunden Schlaf auf der Werkzeugkiste und dem Ersatzreifen …
Auf der A5 in der Höhe von Rastatt, sind wir dann dann auch prompt nach 1900 km Fahrt von der Polizei angehalten worden. Ich denke schon jetzt ist es aus … mit dem Hänger darfst du nicht mehr weiterfahren. Aber ich denke die haben mir die Geschichte mit der Rallye in Marokko geglaubt und wollten nur das gestempelte Kennzeichen sehen (ich hatte hinten noch die Kopie ohne Stempel dran) und wir konnten unseren Weg dann weiter fortsetzen. Es stand ja noch ein kurzer Abstecher nach Magstadt zum Autohaus Putzlacher auf dem Programm, nach dem der Dicke so fein durchgehalten hatte, sollte er noch schnell eine Inspektion bekommen… schliesslich hab ich mich nach der Rallye auch geduscht und rasiert ;-)

So das war es nun von der Tuareg 2008 im Detail … wurde auch höchste Zeit, daß der Bericht endlich fertig wurde … morgen früh um 3:00 Uhr geht es ja schon wieder los zum nächsten Event.

Vatertagstreffen vom Sorentoforum in Jänschwalde. Davon gibts dann demnächst mehr.

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Apr 29 2008

Es geht nach Hause … Teil 1 bis nach Missour

Autor: Guido Kategorie: Tuareg 2008

Wegen meines einen abgerissenen Radbolzens wollte ich kein Risiko eingehen und habe die Reifen nicht mehr auf MT zurück geschraubt. Ich bin dann auch die Piste mit den AT’s gefahren. Das Tempo auf der Piste hab ich dann auch leicht reduziert … in erster Linie wegen dem Unterfahrschutz, den man ja nur noch mit viel Fantasie als solchen bezeichnen konnte. Die Etappe begann wieder mit einer 10 km langen Dünendurchfahrt. Gemeinsam mit den Rallyeladies und dem Kühlschrank berieten wir dieses Teilstück zu umfahren. Tina wegen dem gebrochenen Fuß von Uli, Stefan wegen Motorproblemen (Wasserverlust) und wir einfach der Sicherheit wegen. Nach Ankündigung bei der Orga gibt das ja nur 2 Strafstunden und nicht 4, wenn man es heimlich macht so wie letztes Jahr die Spanier …

Von Rainer bekamen wir einen Einstiegspunkt auf die Piste genannt von dem wir dann Quer über das Pistenfeld mit einem GPS – Punkt wieder den Einstieg in die offizielle Strecke fanden. Wir hätten auch direkt zum CP 1 fahren können … aber so macht es einfach mehr Spaß.
Außerdem hat uns Ralf am CP1 erwartet … und den wollten wir ja nicht enttäuschen … er sollte wenigstens von unserer Anfahrt ein paar Bilder machen können.


Es waren an diesem Tag dann noch einiges an Strecke zu überwinden. Die Profis hatten an diesem Tag noch eine 2. WP – Die Schlucht ohne Namen. Dies soll vom hörensagen eine sehr anspruchsvolle Strecke mit gewaltigen Trial-Passagen sein.

Im Fahrerlager im Hotel Baroudi, stand dann der in der Wüste mit Getriebeschaden ausgefallene Dakar-Sorento auf dem Anhänger …

Man hätte ihm vielleicht sagen sollen, daß er den folgenden Sorento (ihr kennt ihn aus meinem letztjährigen Bericht) mit ein wenig Angst als Teilespender verwenden könnte:

Da wollte ich im letzten Jahr auch schon den Tank ausbauen … ;-)

Im CP – Finish wurden dann wieder Lutscher vom Lutschershop verteilt … man muß ja was für sein Image tun :-)

Irgendwie ist das Gefühl an diesem Abend so eine Mischung aus “Hoffentlich ist der Stress bald vorbei” und “Schade daß es schon wieder zu Ende ist”.

Morgen beginnt dann die letzte Etappe in Marokko, mit Ziel im Hafen von Nador.

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