Apr 29 2008

Es geht nach Hause … Teil 1 bis nach Missour

Autor: Guido 05:42 Kategorie: Tuareg 2008

Wegen meines einen abgerissenen Radbolzens wollte ich kein Risiko eingehen und habe die Reifen nicht mehr auf MT zurück geschraubt. Ich bin dann auch die Piste mit den AT’s gefahren. Das Tempo auf der Piste hab ich dann auch leicht reduziert … in erster Linie wegen dem Unterfahrschutz, den man ja nur noch mit viel Fantasie als solchen bezeichnen konnte. Die Etappe begann wieder mit einer 10 km langen Dünendurchfahrt. Gemeinsam mit den Rallyeladies und dem Kühlschrank berieten wir dieses Teilstück zu umfahren. Tina wegen dem gebrochenen Fuß von Uli, Stefan wegen Motorproblemen (Wasserverlust) und wir einfach der Sicherheit wegen. Nach Ankündigung bei der Orga gibt das ja nur 2 Strafstunden und nicht 4, wenn man es heimlich macht so wie letztes Jahr die Spanier …

Von Rainer bekamen wir einen Einstiegspunkt auf die Piste genannt von dem wir dann Quer über das Pistenfeld mit einem GPS – Punkt wieder den Einstieg in die offizielle Strecke fanden. Wir hätten auch direkt zum CP 1 fahren können … aber so macht es einfach mehr Spaß.
Außerdem hat uns Ralf am CP1 erwartet … und den wollten wir ja nicht enttäuschen … er sollte wenigstens von unserer Anfahrt ein paar Bilder machen können.


Es waren an diesem Tag dann noch einiges an Strecke zu überwinden. Die Profis hatten an diesem Tag noch eine 2. WP – Die Schlucht ohne Namen. Dies soll vom hörensagen eine sehr anspruchsvolle Strecke mit gewaltigen Trial-Passagen sein.

Im Fahrerlager im Hotel Baroudi, stand dann der in der Wüste mit Getriebeschaden ausgefallene Dakar-Sorento auf dem Anhänger …

Man hätte ihm vielleicht sagen sollen, daß er den folgenden Sorento (ihr kennt ihn aus meinem letztjährigen Bericht) mit ein wenig Angst als Teilespender verwenden könnte:

Da wollte ich im letzten Jahr auch schon den Tank ausbauen … ;-)

Im CP – Finish wurden dann wieder Lutscher vom Lutschershop verteilt … man muß ja was für sein Image tun :-)

Irgendwie ist das Gefühl an diesem Abend so eine Mischung aus “Hoffentlich ist der Stress bald vorbei” und “Schade daß es schon wieder zu Ende ist”.

Morgen beginnt dann die letzte Etappe in Marokko, mit Ziel im Hafen von Nador.

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