Archiv Juni, 2008

Jun 21 2008

Die Rückkehr … Teil 2

Autor: Guido Kategorie: Events

So gönnten wir uns also morgens erst mal ein richtiges Frühstück. Mit frischen Brötchen und Marmelade aus dem Campingladen.

Danach mußte noch das Problem mit meinem Verteilergetriebe gelöst werden. Ich hatte zwar das passende Öl dabei, aber bestimmt nicht in den Mengen in denen ich es verloren hatte. Zum Glück war im nächsten Ort eine Merzedes/Jeep Vertragswerkstatt. Die waren auch superfreundlich und haben uns sofort drangenommen. Der Mechaniker hat zwar nicht schlecht gestaunt, als er in einem ihm eigentlich nicht bekannten Wagen ein ihm sehr bekanntes Verteilergetriebe vorfand. Rasch wurden 1,5 l Öl nachgefüllt, auf der Hebebühne ja kein Problem. Den Rest hab ich vorsichtshalber mitgenommen.
Der Service war super und der Preis war fair und deshalb ein ganz dickes Lob an die Merzedes – Vertragswerkstatt in Neusidl.

Ja aber eine Ursache war noch keine gefunden, nur eines war sicher nahezu das komplette Öl war raus … und das ohne erkennbares Leck im Getriebe.
Bei einer Rast nach ca. 200 km hab ich dann noch mal ein paar Tropfen nachgefüllt und den Entlüftungsstopfen entfernt.

Die einzigste plausible Erklärung war, daß dieser Stopfen durch die diversen Schlammfahrten verstopft war und sich bei der Autobahnfahrt dann durch die hohe Temperatur ein Überdruck gebildet hat und dann das Öl wohl durch einen Simmering entflohen sein muß.
Da auch nach der Reinigung und Kontrolle bei CustomCars kein Fehler gefunden wurde, haben sie die Entlüftungsleitung wie alle Anderen (Differenzial und Getriebe) nach vorne in den Motorraum verlängert.
Damit sollte dieses Problem wohl auch nicht mehr vorkommen.

So das war nun der komplette Bericht unserer Offroad-Erlebnis-Tour nach Rumänien. Ich hoffe das Lesen hat euch Spass gemacht.

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Jun 20 2008

Die Rückkehr … Teil 1

Autor: Guido Kategorie: Events

Als wir am Morgen in unserem Zeltlager in Sigistel aufgewacht sind, haben wir nicht schlecht gestaunt, als sich eine ganze Kuhherde durch unser Lager quälte. Dicht gefolgt wurde die Herde Kühe von einer Herde Pferde. Die waren schon etwas neugieriger, und haben überall nach was zu fressen gesucht. Eines davon hat sich dann auch noch mit unserem Pferdeflüsterer Ralf angefreundet. Das hatte nur den Nachteil, daß die Pferde garnicht mehr weiter wollten.

Nach dem gemeinsamen Frühstück trennten sich dann unsere Wege. Heiko und Jackson wollten ja mit dem Unimog durchfahren, und wir Anderen wollten zuerst noch mal, spießig wie wir waren, die Autos waschen. Wir hatten da auf dem Weg soetwas wie einen Waschpark gesehen. Naja das war kein Waschpark wie wir ihn kennen … sondern ein Fullservice – Waschpark. (ohne Gemecker, daß die beiden Wagen so dreckig waren)
Zuerst wurden die beiden Autos einer Grobreingung mit Hochdruckreiniger unterzogen. Danach wurden sie von ganz oben bis ganz unten einschampooniert … usw.

Für den Chef war sogar noch ein Kaffee mit im Preis drin … Ja so gefällt mir Autopflege !!!

Und den ganzen Service inkl. Innenreinigung gab es für knapp 6 Euronen. Das hätte bei uns hier nicht mal gereicht um den Hochdruckreiniger mit Münzen zu füttern ;-)

Über die Grenze durch Ungarn machten wir uns auf den Weg zu unserem Etappenziel “Neusiedlersee”. Das durfte ungefähr die halbe Strecke sein, und einen Zeltplatz hofften wir dort auch zu finden.

Gesagt getan, mit einem genialen Stellplatz direkt am See. Ein paar von uns sind dann auch noch in der Dämmerung schwimmen gegangen.

Dann kam aber wieder etwas unangenehmes … mein Auto war hinten total voll mit Öl verschmiert. Bei genauerem hinsehen hatte der komplette Unterboden dann auch getrieft vor lauter Öl. Es war eindeutig aus dem Verteilergetriebe gekommen … und es war sehr viel. Keine Anzeichen wo es sich aus dem Verteilergetriebe rausgeschlichen hat???
Naja da kümmern wir uns morgen drum … jetzt war erst mal Feiern angesagt. Zuerst in die Pizzeria, bis wir dort die Pizza … und die Stechmücken uns aufgefressen hatten. Um noch kräftig anzustossen, sind wir in die nahegelegene Disko gegangen. Keine Ahnung wie die hieß, aber das Publikum hätten unsere Kinder sein können. Zwei Vorteile hatte jedoch dieser Schuppen … Es gab Alkohol ;-) und man durfte da noch rauchen.
Und da passierte es… Uwe und ich wurden vom Starfotografen des wohl bekanntesten österreichischen Szenemagazin im Internet entdeckt… Blitzlichtgewitter … und na klar wir sind drin.

Und in ist wer drin ist :-)

Ja die Österreicher wissen eben auch wen es sich lohnt zu fotografieren ;-)

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Jun 19 2008

Abschied in Padis … zurück nach Sigistel

Autor: Guido Kategorie: Events

Am Morgen haben wir uns bei Maria verabschiedet und all unsere zwischengelagerten Ausrüstungsgegenstände wieder zurück in unsere Autos verfrachtet.

Es sah auch wieder nach besserem Wetter aus, und angeblich sollte es ja auch pro 100 Höhenmetern auch wieder 1 Grad wärmer werden. Also machten wir uns so schnell es eben ging an die 1000 m Abstieg zurück nach Sigistel unserem ersten Tagesziel.
Auf der Bergstrecke nach unten wurde es manchmal recht knapp, wenn ein LKW nach oben wollte.

Bei recht schönem Wetter kamen wir wieder in Sigistel an und suchten uns einen geeigneten Lagerplatz. Als die Zelte standen hatten wir noch einen Ausflug in eine Höhle geplant, die sich angeblich 1 Stunde strammen Fußmarsch durch das Bachbett nach oben befinden sollte. Immer wieder mußte das Flussbett gequert werden …

was für die Träger von Gummistiefeln wieder kein allzugroßes Problem darstellte. :-) Da ein paar von uns (ich will hier keine Namen nennen) aber mit Wanderschuhen unterwegs waren, mußten sie den Weg eben auf andere Art und Weise weiterführen.

Als ich nach ca. 90 Minuten ziemlich fertig, keine Höhle in Sicht und wohl wissentlich, dass es nur auf dem selben Weg zurück ging umkehrte waren es nur noch 5 “Forscher” auf der Suche nach der verborgenen Höhle. Auch Uwe hat dann ca. 20 Minuten später auch den Rückweg angetreten.
Aber immerhin vier kamen an der Höhle an: (Ralf hat das Foto gemacht und ist deshalb nicht auf dem Bild)

Als alle wieder vereint im Lager waren sollte bei strahlendem Sonnenschein das Abendessen vorbereitet werden. Da das Holz feucht war und weder durch Diesel noch durch Ralf’s Spezial-Brandbeschleuniger zum Brennen zu überreden war…

wurde das geplante Grillen eben kurzerhand auf Später verschoben und es gab schonmal vorab den absolut leckeren “Mampf” von Heiko.

Bei Lagerfeuer, Grillen und Bier ging der letzte Abend unserer Tour zu Ende. Morgen früh sollte die Rückreise beginnen … für Heiko und Jackson auf einer “Arschbacke” … wir anderen wollten eine Übernachtung auf halber Strecke machen.

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Jun 18 2008

Der Ausflug zum Stausee …

Autor: Guido Kategorie: Events

Heute wollten wir einen Ausflug zu dem Stausee dort machen. Heiko kannte natürlich den richtigen Weg dorthin. Der Weg wurde immer offroadiger … zu unserer aller Freude. Am Stausee angekommen legten wir eine kleine Rast mit fantastischer Aussicht ein.

Unser Ziel war es den See zu umrunden und nicht den Weg wieder zurück fahren. Der Weg wurde immer enger, durch den vielen Regen immer rutschiger und für den 2WD – Cherokee immer schwieriger.

An einem Punkt wo der “Weg” eigentlich in die falsche Richtung weiterging, und immer übler wurde, mußte ich als Vorhut den weg entlang fahren. Ich sollte feststellen ob der weg irgendwo in den nächsten 2 km wieder in die richtige Richtung einschlägt und es sich lohnen würde den Cherokee hinterherzuschleppen.
Leider wich der Weg immer mehr von unserem geplanten Kurs ab, so daß wir uns dazu durchringen mußten den Weg zurück zufahren.
Auf dem Heimweg mußten wir dann bei einem Holztransporter, der die Ladung verloren hatte einen Zwischenstop einlegen.

Ein anderer Holztransporter war am Laden und lies uns nach einer angemessenen Wartezeit an sich vorbei … Knapp war es beim Unimog, der ja doch noch ein bissel breiter ist als der Sori.

Und obwohl wir uns durch absolut schwergängiges Gelände quälten …

… war eines immer wieder am Straßenrand zu sehen …

der Dacia eines Waldarbeiters … Frust!!!

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Jun 17 2008

Bis an die Grenzen …

Autor: Guido Kategorie: Events

Nach all den Reparaturen … und Strapazen von diversen Wanderungen, sollte es heute zu dritt (Fahrzeuge) ins Gelände gehen.
Zuerst sind wir eine Strecke von Heiko vorgeschlagen mit übelsten Verschränkungen gefahren. Eigentlich kein Problem, aber wir erinnern uns der Cherokee hat ja nur 2WD … Aber mit ein bissel mehr Schwung ging es auch damit ganz gut.
Ende war erst, als wir eine total verschlammte Wiese (es hat ja tagelang geregnet) recht steil hochging. Ich hab es dann mal versucht, mußte aber nach der halben Strecke aufgeben. Da ist das Profil der AT-Reifen einfach überfordert.

Da hatten sogar die Traktorreifen vom Unimog so ihre leichte Not:

Also ging es den selben Weg wieder zurück. Moment bis auf diese eine Abkürzung einer Serpentine … recht steil und ausgefahren … die mußte ich einfach haben.
Und ausgrechnet da hat wieder keiner fotografiert. Nach mir hat es dann auch Heiko mit dem Unimog auch geschafft. Uwe der es sich in den Kopf gesetzt hatte diese schwierige Passage auch mit seinem 2WD zu schaffen, hatte da weniger Glück. Durch den reinen Hinterachsantrieb ist er hinten weggerutscht und stand dann schon in einer sehr misslichen Lage. Dank einem kleinen Ruck vom Unimog war auch das Problemchen zu lösen.


Es sieht wie immer auf dem Bild nicht so spektakulär wie in der Realität aus … aber wenn Uwe nur 1 Meter zurück gefahren wäre hätte es Bilder von einem Cherokee in Seitenlage gegeben.

Danach steuerten wir zielstrebig den von uns erkundeten Holzrückeweg an. Dieser stellte natürlich für den Unimog überhaupt kein Hindernis dar.
Uwe und Achim wollten den Holzrückeweg zur Abwechslung mal mit 2 LD (Two Leg Drive) erkunden, da sie sich Sorgen machten, daß das mit dem 2 WD-Cherokee nicht zu fahren ist.

Zwei schöne Bilder vom Holzrückeweg und ein kleines Video:

Und das Video:

Heiko und Jackson wollten dann zurück ins Lager … also sind Uwe, Achim, Ralf und wieder ein bissel auf eigene Faust los.
Was das Gelände nicht schaffte (uns zum anhalten zu bewegen), schafften aber ein paar Führerlos umherstreunende Pferde:

Und Zum Ausklang dieser Tour, darf ich ja das Highlight nicht vergessen … Uwe wäre ewig sauer auf mich wenn ich diese Aktion unter den Tisch kehren würde … Ja ich hab mich festgefahren … trotz 4WD und Uwe hat mich mit seinem 2WD rausgezogen … zufrieden Uwe ;-)

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Jun 16 2008

Montag: Der Tag der Reparaturen

Autor: Guido Kategorie: Events

Da es auch am Unimog einige Probleme mit der Druckluft gab, wurde am Montag kräftig geschraubt.
Am Cherokee wurde dann die zweite Steckachse und die Kardanwelle zum Verteilergetriebe auch noch
entfernt. Die hatte den Vorteil, daß das vorderer Differenzial nicht mehr bewegt wurde, da vermutlich Dreck rein und definitiv das Öl rausgekommen ist. Zum Zweiten hatte Uwe dadurch die Möglichkeit, wenigstens die Untersetzung zuschalten zu können ohne vorne noch mehr kaputt zu machen.
Der Mann von Maria, Vasili der sonst nicht viel zu tun hatte, war sofort mit von der Party und hat ordentlich mitgeholfen. Um ihm klar zu machen wie die Teile zerlegt werden (er konnte ja nur rumänisch), haben wir ihm die Explosionszeichnungen auf dem Laptop gezeigt. Noch Tage später hat er seinen Kumpels noch immer fassungslos erzählt: ” Die sind ja total durchgeknallt, die haben im Kofferaum einen PC mit sämtlichen Explosionszeichnungen dabei” ;-)

Ich fand an diesem Tag dann die Zeit mein Dachzelt zu trocknen … es war ja immer noch ganz nass und ein wenig Software auf meinem CarPC zu installieren.

Beim Unimog sollte eine geklebte Stelle 24 Stunden Zeit bekommen bevor er wieder einsatzbereit war, deshalb machten wir uns mit zwei Fahrzeugen und jeweils 3 Mann (war schon eng) auf und fuhren noch zu einer nahegelegenen Höhle, dessen Eingang schon den (zumindest für mich) anstrengenden Fußmarsch von 30 Min. (gefühlte 60 Min) durch den Wald rechtfertigte.



Eingestiegen in die Höhle sind wir nicht, dafür kam nach dem noch mehr anstrengenden Rückweg
bergauf Heiko noch auf die grandiose Idee … es gibt da noch eine Höhle … aber verrückt wie wir sind haben wir uns deren Eingang auch noch angeschaut. :-)

Froh waren alle, die Gummistiefel anhatten. (Und das waren nicht alle)

Als wir abends dann wieder im Lager waren, waren wir aber auch alle wieder froh… die meisten zumindest. Unser Achim wollte unbedingt noch zu der Kapelle am Padis wandern.
In Uwe fand er dann noch einen Partner für dieses Unternehmen … Ich werde das nie verstehen, wie man seinen Körper so beanspruchen kann …

Ich sach ja immer zurück zur Natur, aber bitteschön mit dem Geländewagen.

Ein schönes Foto unseres Lagers von oben haben sie uns aber mitgebracht.

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Jun 15 2008

Das Naturschutzgebiet Padis

Autor: Guido Kategorie: Events

Weiter ins Naturschutzgebiet Padis …

Von Sigistel ging es dann rauf auf den Berg. Von 300 auf 1300 Höhenmeter. Eine 25 km lange schlechte Schotterstraße rein ins Naturschutzgebiet.
Weil es nicht aufhören wollte zu regnen und es in den Bergen auch noch um einiges kälter war, haben wir uns entschlossen in die dort mietbaren Hütten bei Maria zu ziehen. Es gab auch ein Toilettenhäuschen und Duschen mit richtigem warmen Wasser.

Maria hinter ihrer Theke:

Die Hütten, in denen wir uns für die nächsten Tage untergebracht haben:

Auf der Hütte trafen dann Heiko und Jackson auf ein paar Jungs von einem rumänischen Höhlenverein. Gemeinsame Bekannte und gemeinsame Hobbys mußten natürlich gefeiert werden und so floß das Bier und der Balinka (Schnaps mit mehr als 50% der aus Wassergläsern getrunken wird) in Strömen.


Uwe, Achim, Ralf und ich entschlossen uns die Gegend mal auf eigene Faust zu erkunden. Wir wollten auf der anderen Seite vom Berg einen Stausee suchen.

Der Weg dorthin, war eine normale Straße … ja Ok nur geschottert, und auch Löcher und Bodenwellen gerade genug, aber eigentlich nix anspruchsvolles.
Da war da links ein Abzweig in einen sogenannten Holzrückeweg. In den sind wir dann eingebogen. Da wurde es dann schon interessanter und stellenweise mit einem Serienfahrzeug nicht mehr zu befahren.
Ausspülungen, tiefe Spuren und große Steine, so zog sich der Weg nach oben hin. Als es wieder abwärts ging, bekamen wir plötzlich Besuch. Wasser schlängelte sich “unseren” Weg hinab, und hatte diesen fast bis zur Unkenntlichkeit ausgespült. Nun musste ich vorfahren. Zum Teil waren da sehr tiefe Stufen, und der Dicke kippelte mitunter bedrohlich. Aber da seitlich vom Weg eine hohe Böschung war, sagte ich mir einfach: “weiter kann er nicht kippen” :-)
Die Bilder zeigen ein paar Eindrücke vom Holzrückeweg. Leider kommt wie immer auf den Bildern die reale Steilheit und Tiefe nicht richtig zur Geltung.

Unser Holzrückeweg endete wieder auf der “normalen” Straße, 100 Meter vor unserer Einstiegsstelle.
Auf dem weiteren Weg, fanden wir noch ein paar interessante Stellen an denen man immer wieder den Bach durchqueren konnte (es wäre auch immer über eine Brücke gegangen … aber das ist ja langweilig).

Irgendwann hat dann die Karte wohl nicht mehr so richtig gestimmt, so daß unsere gewählten Wege immer schlechter wurden und Flussüberquerungen unumgänglich wurden. Uwe und Achim hatten dazu auch noch plötzlich ein komisches knackendes Geräusch, dessen Ursache wir nicht gleich fanden.
Bei einer etwas tieferen Durchfahrt blieb Uwe dann mitten im Bach plötzlich stecken.

Es ging nichts mehr vor und nicht mehr zurück. Dann sprang auch schon Achim mit dem Bergegurt ins Knietiefe Wasser.
Ich bin sofort rückwärts in den Bach gefahren und ruck zuck hatten wir den Jeep wieder drausen. Aber zu spät. Auf der Fahrerseite war schon 10 cm Wasser im Fußraum.
Jetzt war erst mal trockenlegen angesagt.
Als das erledigt war und wir zurück wollten war da schon wieder das knackende Geräusch. Und diesmal fanden wir die Ursache in der abgerissenen Antriebsachse vorne rechts. Das Kreuzgelenk war komplett rausgebrochen.
Aber der Rückweg war eigentlich nicht mit einem reinen heckgetriebenen Fahrzeug durch die ganzen Schlammlöcher zu schaffen.
Also was blieb … wieder den Jeep an den Haken beim Sori als kleine Traktionsunterstützung. So schafften wir den Weg zurück zur normalen Straße. Aber die Geräusche wurden immer schlimmer. Wir mußten eine Lösung finden. Aber es war Sonntag …
Aber ein Anruf bei der 24 h – Hotline von CustomCars (Mega Dank dafür) brachte die entscheidenten Informationen, daß Ralf recht einfach die Antriebsachse ausbauen konnte.

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Jun 14 2008

Die Anreise nach Rumänien und der erste Tag …

Autor: Guido Kategorie: Events

Die Anreise und der erste Tag …

Am Freitag den 13.06 ging es für mich am vormittag los in Richtung Custom Cars. Der letzte Feinschliff wurde erledigt, die hinteren Sitze wieder ausgebaut und der Sori geladen. Aufs Dach kam dann auch das Dachzelt. Bei diesem mußten wir die Position verändern, da beim letzten Einsatz noch kein Heckspoiler auf der Heckklappe war. Die Antenne fürs Funkgerät kann jetzt nicht mehr am vorgesehenen Punkt installiert werden. Aber ein kurzer Anruf bei Uwe und er bringt eine Magnetfußantenne mit.

Ab 17:00 sind dann auch Ralf und Uwe mit Achim eingetroffen. Wir haben uns dann noch ein wenig unterhalten und um 18:00 ging es dann los auf die 1300 km lange Anreise nach Stei, wo wir uns mit Heiko und Jackson treffen wollten.

Bei einem Anruf von unterwegs erfuhren wir, daß sie mit dem Unimog doch etwas später losgekommen waren. Uwe kalkulierte, daß wir sie irgendwo bei Wien einholen würden. Letztendlich haben wir uns dann auch kurz hinter Wien an einer Raststätte getroffen und fuhren die zweite Hälfte der Strecke zusammen.

Für meinen Dicken hat das bei einer Geschwindigkeit von 80 – 90 km/h einen Verbrauch von 9,0 l/100km bedeutet … man kann es kaum glauben trotz Dachzelt und Höherlegung.

Gegen Mittag kamen wir dann in Stei an, wo wir uns mit rumänischer Währung, Gemüse und Käse vom Markt und ein paar anderen Kleinigkeiten aus dem Supermarkt eingedeckt haben.
Weiter ging es nach Sigistel zu unserem ersten Etappenziel, wo wir auf einem wildlegalen Campingplatz unser Lager aufschlagen wollten. Durch Unwetter innerhalb des letzten Jahres war die geplante Zufahrt etwas mit Geröll verschüttet … aber so konnten wir gleich mal mit Allrad durch den Bach fahren.

Ein Lagerfeuer und leckeres selbstgekochtes Essen und der Tag war gelaufen ( für mich schon etwas früher … das Essen hab ich verschlafen :-) )

Morgens wurden wir von Regen geweckt … der hat zwar dann zum Abbauen etwas nachgelassen aber die Zelte waren nass.

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Jun 13 2008

Rumänien 2008 … Die Teilnehmer und ihre Fahrzeuge.

Autor: Guido Kategorie: Events

Da ich die nächsten Tage sehr wenig Zeit habe, wird der Reisebericht von Rumänien ein wenig gestückelt.
Außerdem habe ich momentan ein kleines Problem mit dem Hochladen von Bildern, so daß die immer erst so nach und nach im Bericht verbaut werden.
Anfangen will ich mal mit den Fahrzeugen, die bei diesem Event dabei waren …

Als erstes den Unimog … in der schönen Farbe blau. Die beiden Deutschlandfahnen auf Fahrer- und Beifahrertür machten das Fahrzeug ein bißchen offizieller … fast wie ein THW – Hilfsfahrzeug. Der Unimog wurde von Heiko in den letzten 4 Jahren komplett zerlegt und massiv modifiziert (fast so wie mein Sorento). Die Grundlage bildete ein Bundeswehr – Unimog.


Das zweite Fahrzeug ist wohl allen bekannt. Es war der Jeep Cherokee vom Team Rappelkiste, meinem Mitstreiter bei der diesjährigen Tuareg – Rallye. Durch einen technischen Defekt (dazu später mehr) war der Jeep ab dem zweiten Tag nur noch als 2 WD unterwegs.

Ja klar und dann natürlich noch meinereiner Sorento vom Lutschershop Rallyeteam. Frisch umgebaut von CustomCars. Wieder eine Junferntestfahrt für die neue Ladeluft- und Wasserkühlung und das neue Fahrwerk.
Wie gewohnt war das alles wieder kein Problem, denn die Umbauten wurden ja von Roman und Peter durchgeführt.

Und nun zu den Teilnehmern …

Im Unimog waren Heiko und Jackson unterwegs. Beide waren als Höhlenforscher den harten Einsatz in der Wildnis gewohnt und liesen sich durch rein garnix erschüttern, weder durch den ständigen Regen, noch durch die zum Teil sehr langen Fußmärsche.

Heiko der Erbauer und Fahrer des Unimog:

Jackson sein Beifahrer:

Im Rappelkiste – Jeep, waren Uwe der Fahrer und Achim sein Co-Pilot unterwegs.
Uwe der sich immer wieder durch seine Wettervorhersagen (sie trafen immer nur ein wenn er schlechtes vorhersagte) unbeliebt ;-) machte und sich so immer wieder den Spitznamen Wetter-Uwe anhören mußte:

Und Achim, der als Holzachim in die Reisegeschichte einging. Wenn es irgendwo Holz zu sammeln, spalten oder zu entfachen galt, war er immer vorne mit dabei. Dies wiederum hatte aber zur Folge, daß er immer die vierfache Portionen an Essen verdrücken mußte und somit den Anderen meist alles weggegessen hat ;-)
Auch war er eigentlich immer am Schlafen … außer er durfte mal ans Steuer (das hat immer geholfen):

Im Sorento waren Ralf (Edelstahldesigner) vom Serviceteam 2008 und ich unterwegs.
Ralf entwickelte sich während unserer Tour zum Pferde- bzw. Hundeflüsterer. Wenn irgendwo (und es waren viel unterwegs) ein Hund oder ein Pferd zu sehen war machte es Ralf sich durch Gaben von Wurst oder Streicheleinheiten immer zum Freund … und es war dann immer wieder schwer sie wieder loszuwerden.

Ja und ich … bei meiner zweiten Lieblingsbeschäftigung außer Fahren … :-)

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Jun 13 2008

Es geht los … Rumänien ruft.

Autor: Guido Kategorie: Events

Ja heute abend geht es endlich los. Unser langersehnter Ausflug in die Karparten.

Leider wird es diesemal keine Bilder vor der Tour geben. Die Dicke Zicke steht noch bei CustomCars, denn ich hatte einfach vorher keine Zeit sie abzuholen … und es wurde ja wieder jede Menge umgebaut.

Das wird dann direkt eine 3000 km lange Probefahrt mit dem neuen Ladeluftkühler, dem neuen Fahrwerk und den neuen Federn.

Außerdem werden wir heute abend auch im Convoi von dort starten … zumindest 2/3 der Teilnehmer.

Mein Beifahrer Ralf wird von Lindau aus nach Frankenhardt fahren, und Uwe wird mit seinem Beifahrer auch dort hin kommen. Wir werden dann durch die Nacht nach Rumänien zu unserem Treffpunkt in Stei fahren. Dort in Stei wird dann schon das dritte Fahrzeug mit Heiko auf uns warten.
Heiko wird wohl schon ein wenig früher starten, weil sein Unimog auf den Autobahnen nicht mit unseren “Rennkisten” :-) mithalten kann.
Ich denke in Rumänien werden Uwe und ich aber jede Menge damit zu tun haben mit der Bodenfreiheit und mit der Wattiefe des Unimogs gleichzuziehen. In jedem Fall werden wir wohl keine Probleme haben wenn wir uns mal festfahren … der Unimog zieht uns bestimmt überall raus.

Unten ist eine Karte zum Zielgebiet:


Größere Kartenansicht

Von unserem Treffpunkt in Stei, werden wir am Samstag nur noch ein paar Kilometer fahren um dann in Sighistel unser erstes Nacht-Lager zu errichten.

So hier noch ein paar Zitate aus der Mail von Heiko, in der er die Tour etwas beschreibt:

“Ich habe mir vorgestellt, daß wir die Woche in 2 Teile aufteilen. Ein paar Tage im Bihor-Gebirge (hier gibt´s Bären und Wölfe usw.), wo ich mich gut auskenne und den Rest in einem für mich neuen Gebiet (Retezat-Gebirge). Die Tour soll eine Mischung aus Offroad-Fahrtagen, Ruhetagen und einer Höhlenbesichtigung sein.”

“Es erwarten Euch: die gastfreundlichsten Menschen die ich bis jetzt erlebt habe, Natur ohne Ende, Camping wo man Lust hat und jeden Abend Lagerfeuer, Offroad in jedem Schwierigkeitsgrad, keine Fahrverbote(außer in Nationalparks) – kurz ein zum größten Teil unerschlossenes Reiseland, daß mich begeistert hat wie schon seit Jahren keines mehr.”

“In den Bergen muß man bei Wetterstürzen auf Nachttemperaturen um die 5°C gefasst sein.”

Ich denke es wird wieder ein großes Abenteuer. Und nach unserer Rückkehr wird es dann bestimmt wieder Bilder ohne Ende geben.

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