Jun 15 2008
Das Naturschutzgebiet Padis
Weiter ins Naturschutzgebiet Padis …
Von Sigistel ging es dann rauf auf den Berg. Von 300 auf 1300 Höhenmeter. Eine 25 km lange schlechte Schotterstraße rein ins Naturschutzgebiet.
Weil es nicht aufhören wollte zu regnen und es in den Bergen auch noch um einiges kälter war, haben wir uns entschlossen in die dort mietbaren Hütten bei Maria zu ziehen. Es gab auch ein Toilettenhäuschen und Duschen mit richtigem warmen Wasser.
Maria hinter ihrer Theke:
Die Hütten, in denen wir uns für die nächsten Tage untergebracht haben:
Auf der Hütte trafen dann Heiko und Jackson auf ein paar Jungs von einem rumänischen Höhlenverein. Gemeinsame Bekannte und gemeinsame Hobbys mußten natürlich gefeiert werden und so floß das Bier und der Balinka (Schnaps mit mehr als 50% der aus Wassergläsern getrunken wird) in Strömen.
Uwe, Achim, Ralf und ich entschlossen uns die Gegend mal auf eigene Faust zu erkunden. Wir wollten auf der anderen Seite vom Berg einen Stausee suchen.
Der Weg dorthin, war eine normale Straße … ja Ok nur geschottert, und auch Löcher und Bodenwellen gerade genug, aber eigentlich nix anspruchsvolles.
Da war da links ein Abzweig in einen sogenannten Holzrückeweg. In den sind wir dann eingebogen. Da wurde es dann schon interessanter und stellenweise mit einem Serienfahrzeug nicht mehr zu befahren.
Ausspülungen, tiefe Spuren und große Steine, so zog sich der Weg nach oben hin. Als es wieder abwärts ging, bekamen wir plötzlich Besuch. Wasser schlängelte sich “unseren” Weg hinab, und hatte diesen fast bis zur Unkenntlichkeit ausgespült. Nun musste ich vorfahren. Zum Teil waren da sehr tiefe Stufen, und der Dicke kippelte mitunter bedrohlich. Aber da seitlich vom Weg eine hohe Böschung war, sagte ich mir einfach: “weiter kann er nicht kippen” ![]()
Die Bilder zeigen ein paar Eindrücke vom Holzrückeweg. Leider kommt wie immer auf den Bildern die reale Steilheit und Tiefe nicht richtig zur Geltung.

Unser Holzrückeweg endete wieder auf der “normalen” Straße, 100 Meter vor unserer Einstiegsstelle.
Auf dem weiteren Weg, fanden wir noch ein paar interessante Stellen an denen man immer wieder den Bach durchqueren konnte (es wäre auch immer über eine Brücke gegangen … aber das ist ja langweilig).

Irgendwann hat dann die Karte wohl nicht mehr so richtig gestimmt, so daß unsere gewählten Wege immer schlechter wurden und Flussüberquerungen unumgänglich wurden. Uwe und Achim hatten dazu auch noch plötzlich ein komisches knackendes Geräusch, dessen Ursache wir nicht gleich fanden.
Bei einer etwas tieferen Durchfahrt blieb Uwe dann mitten im Bach plötzlich stecken.
Es ging nichts mehr vor und nicht mehr zurück. Dann sprang auch schon Achim mit dem Bergegurt ins Knietiefe Wasser.
Ich bin sofort rückwärts in den Bach gefahren und ruck zuck hatten wir den Jeep wieder drausen. Aber zu spät. Auf der Fahrerseite war schon 10 cm Wasser im Fußraum.
Jetzt war erst mal trockenlegen angesagt.
Als das erledigt war und wir zurück wollten war da schon wieder das knackende Geräusch. Und diesmal fanden wir die Ursache in der abgerissenen Antriebsachse vorne rechts. Das Kreuzgelenk war komplett rausgebrochen.
Aber der Rückweg war eigentlich nicht mit einem reinen heckgetriebenen Fahrzeug durch die ganzen Schlammlöcher zu schaffen.
Also was blieb … wieder den Jeep an den Haken beim Sori als kleine Traktionsunterstützung. So schafften wir den Weg zurück zur normalen Straße. Aber die Geräusche wurden immer schlimmer. Wir mußten eine Lösung finden. Aber es war Sonntag …
Aber ein Anruf bei der 24 h – Hotline von CustomCars (Mega Dank dafür) brachte die entscheidenten Informationen, daß Ralf recht einfach die Antriebsachse ausbauen konnte.
1 Kommentar zu “Das Naturschutzgebiet Padis”
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Da hat sich das warten doch gelohnt Guido.
Sehr gelungene Beiträge und super tolle Bilder.
Gruß Robert