Jun 16 2008

Montag: Der Tag der Reparaturen

Autor: Guido 16:08 Kategorie: Events

Da es auch am Unimog einige Probleme mit der Druckluft gab, wurde am Montag kräftig geschraubt.
Am Cherokee wurde dann die zweite Steckachse und die Kardanwelle zum Verteilergetriebe auch noch
entfernt. Die hatte den Vorteil, daß das vorderer Differenzial nicht mehr bewegt wurde, da vermutlich Dreck rein und definitiv das Öl rausgekommen ist. Zum Zweiten hatte Uwe dadurch die Möglichkeit, wenigstens die Untersetzung zuschalten zu können ohne vorne noch mehr kaputt zu machen.
Der Mann von Maria, Vasili der sonst nicht viel zu tun hatte, war sofort mit von der Party und hat ordentlich mitgeholfen. Um ihm klar zu machen wie die Teile zerlegt werden (er konnte ja nur rumänisch), haben wir ihm die Explosionszeichnungen auf dem Laptop gezeigt. Noch Tage später hat er seinen Kumpels noch immer fassungslos erzählt: ” Die sind ja total durchgeknallt, die haben im Kofferaum einen PC mit sämtlichen Explosionszeichnungen dabei” ;-)

Ich fand an diesem Tag dann die Zeit mein Dachzelt zu trocknen … es war ja immer noch ganz nass und ein wenig Software auf meinem CarPC zu installieren.

Beim Unimog sollte eine geklebte Stelle 24 Stunden Zeit bekommen bevor er wieder einsatzbereit war, deshalb machten wir uns mit zwei Fahrzeugen und jeweils 3 Mann (war schon eng) auf und fuhren noch zu einer nahegelegenen Höhle, dessen Eingang schon den (zumindest für mich) anstrengenden Fußmarsch von 30 Min. (gefühlte 60 Min) durch den Wald rechtfertigte.



Eingestiegen in die Höhle sind wir nicht, dafür kam nach dem noch mehr anstrengenden Rückweg
bergauf Heiko noch auf die grandiose Idee … es gibt da noch eine Höhle … aber verrückt wie wir sind haben wir uns deren Eingang auch noch angeschaut. :-)

Froh waren alle, die Gummistiefel anhatten. (Und das waren nicht alle)

Als wir abends dann wieder im Lager waren, waren wir aber auch alle wieder froh… die meisten zumindest. Unser Achim wollte unbedingt noch zu der Kapelle am Padis wandern.
In Uwe fand er dann noch einen Partner für dieses Unternehmen … Ich werde das nie verstehen, wie man seinen Körper so beanspruchen kann …

Ich sach ja immer zurück zur Natur, aber bitteschön mit dem Geländewagen.

Ein schönes Foto unseres Lagers von oben haben sie uns aber mitgebracht.

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