Archiv September, 2008

Sep 30 2008

Es hat geklappt … der Sori ist in Slowenien

Autor: Guido Kategorie: Events

Nachdem mein Beifahrer Janek, zwar mit einigem quetschen, in den Beifahrersitz gepasst hat, konnten wir dann gestern die 1000 km lange Anreise nach Metlika in Angriff nehmen.
Die Kollegen hier beim Kunden haben den Dicken bestaunt und ohne Probleme waren die ersten Kontakte geknüpft …
Ich weiß jetzt wo es im Wald besonders schön sein soll, daß es hier im Ort und der Umgebung noch einige andere Geländewagenfahrer gibt … und daß unweit von hier am Sonntag eine kleine Rallye stattfinden soll :-)

Da es nach Arbeitsende grad noch ein bissel hell war, wollte ich schon mal schauen was die Gegend hier so alles zu bieten hat.
Also ab in den Wald …
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Am Anfang war der ausgesuchte Weg ja noch richtig breit und übersichtlich … was sich aber rapide änderte.
Der Weg wurde immer enger und die Reifen des Sorentos waren nicht selten breiter als der “Weg”.
Mit was die hier wohl fahren … ich tippe mal auf Rasentraktor, der hat in der Spur platz.
Zwischendurch war auch kein wirklicher Weg mehr zu erkennen …

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Aber es gab kein zurück mehr … das hätte auch endloses Rückwärtsfahren bedeutet (was ich hasse) denn wenden war nicht möglich.
Da lag dann ein Baumstamm im Weg und darüber kam ich nicht. Beim Rückwärts rangieren ist der Sori dann runtergerutscht und … naja …
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Aber nichts was uns jetzt lange aufhalten sollte. Den Bergegurt aus dem Kofferraum, um den Stamm und zu zweit mit vereinten Kräften aus dem Weg geräumt.

Die Stoßstange war auch schnell wieder repariert ;-)
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Und weiter ging es. Wir haben es doch tatsächlich geschafft irgendwann die geteerte Straße wiederzufinden … ohne zurückzufahren.
Auf dem Heimweg fanden wir dann noch mitten im Wald eine Erdaushubdeponie.
Es war ja klar, daß ich an diesen Hügeln die Kräfte messen mußte :-) … und ich hab gewonnen.
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So jetzt konnten wir auch beruhigt ins Hotel fahren.
Mal sehen was die nächsten zwei Wochen noch so mit sich bringen …

Ach ja in der Gallerie findet ihr noch mehr Bilder.

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Sep 27 2008

Wieder ein Stück optimiert …

Autor: Guido Kategorie: Vorbereitung

Heute  konnte ich endlich mal wieder basteln …

Die erste Aufgabe war, weil man ja aus Fehlern (siehe Wasserloch Saverne) lernen soll, eine Backuplösung für meinen umgebauten Klimakompressor zu finden und zu realisieren.
Wenn die Pressluft im Fahrzeug so wichtig ist (ohne gehen ja die Sperren nicht mehr) sollte man eine Bachuplösung an Bord haben.
Bevor ich den Klimakompressor umgebaut habe, hatte ich einen elektrischen Kompressor.
Also habe ich in die Zuleitung ein T-Stück eingebaut und eine Schnellkupplung mit einem Rückschlagventil eingebaut. Eine Kupplung deshalb, weil die wenn nichts eingesteckt ist dicht sind.
In meiner Schaltdose mußte ich noch eine Relais nachrüsten, weil der Kompressor für den Druckluftschalter zuviel Strom braucht … eine Bordsteckdose anschliessen und fertig …

Als zweite Aufgabe hatte ich mir gestellt, die Elektrik im Motorraum etwas zu ordnen … immer habe ich bei Erweiterungen eine fliegende Sicherung da, ein Relais dort usw. eingebaut.
Die fliegenden Sicherungen hatten zwar den Vorteil, dass da eine LED drin ist, die anzeigt ob die Sicherung defekt ist … aber bei 6 fliegenden Sicherungen verliert man dann doch leicht den Überblick.
Außerdem hab ich im Internet einen Relais-Shop gefunden, in dem ich anreihbare Sockel und vergossene Relais (wegen der Wasserdurchfahrten und dem Staub in der Wüste) bekam.

Weil ja die Batterien nicht mehr vorne bei mir sind, hatte ich dort Platzgenug mich auszulassen … Raum für Erweiterungen ist auch noch da, wie man an den leeren Relaissockeln sieht ;-)

Die Magnetventile für die Hupe und für die “Getriebeglockenbelüftung” fanden an der neuen Montageplatte auch noch Platz.

Und weil wenn alles klappt … d.h. wenn mein Kollege im Schalensitz Platz hat, der Dicke am Montag nach Slowenien darf … stand auch noch Putzen auf dem Programm …
Zuerst habe ich ihm seine ganze Karossarie mit Schaumbad und Schwamm massiert. Ich bin sogar auf die Leiter gestiegen um das Dach ordentlich machen zu können.
Nach dieser Behandlung bekam er mal wieder eine Schicht Ultra Shine Protector aufgetragen. Die Kratzer sind zwar immer noch nicht weg, aber er glänzt jetzt wieder wie ein Honigkuchenpferd.
Und weil er ja jetzt wieder so sauber war, hab ich gleich noch die Affenschnatze an den Reifen ausprobiert … sieht jetzt mal wieder richtig geil aus …

So dann spricht ja jetzt nichts mehr gegen den Ausflug nach Slowenien …
Naja eigentlich zum Arbeiten … aber abends wird es bestimmt mal die eine oder andere Strecke geben die es sich lohnt zu fahren, mit 400 W auf dem Dach werde ich den Weg schon finden. :-)

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Sep 22 2008

Neue Federn und neuer Klimakompressor …

Autor: Guido Kategorie: Vorbereitung

Heute war es endlich soweit … die neuen Federn für die Hinterachse wurden bei CustomCars eingebaut.

Das alleine wäre ja eine Kleinigkeit gewesen … aber auch die Aufgabe den Klimakompressor zu tauschen – ohne Unterfahrschutz oder andere Teile abzubauen – war für Roman eine Kleinigkeit.

Jetzt kann ich auch wieder beruhigt von der Straße abbiegen, weil ich die Sperren wieder habe … wenn ich sie brauche :-)

Auf dem Nachhauseweg konnte ich auch beginnen mal ein paar Fahrwerksabstimmungen auszutesten. Auf der Autobahn habe ich jetzt gute Erfahrungen gemacht, wenn ich die Dämpfer 15 Klicks öffne. Ist dann einfach trotz der harten Federn wesentlich komfortabler.

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Sep 14 2008

Ein Ausflug nach Saverne … mit Folgen

Autor: Guido Kategorie: Events

Heute war es wieder so weit … ein Ausflug in mein Lieblingsgelände Saverne war angesagt. Neben Uwe, waren auch Roman und Peter von CustomCars und Frider (auch ein Kunde von CustomCars) mit dabei.

Also schon die Anfahrt war mit kleineren Problemen behaftet. Auf der A5 in Höhe von Bruchsal, bemerkte ich plötzlich einen krassen Leistungsverlust … und ich sah wegen einer schwarzen Rauchwolke keine nachfolgenden Autos mehr.
Sofort hab ich auf dem Standstreifen angehalten und mir mit einer bösen Vorahnung meine gelbe Signalweste angezogen.
Ein Blick unters Auto … nichts, kein Ölfleck rein garnichts.
Also wieder ins Auto und Gas gegeben … Bei jedem Gasstoß dicke schwarze Wolken aus dem Auspuff. Ich hab schon das schlimmste vermutet … Kopfdichtung oder so.
Ein oder zwei Blicke unter die Motorhaube haben mich aber dann beruhigt. Der Luftschlauch war durch die ewigen Vibrationen von Rumänien, Langenaltheim etc. vom Ladeluftkühler heruntergesprungen … ja und ohne Ladedruck nur wenig Luft … aber viel Diesel und somit jede Menge Ruß.
Also den Schlauch wieder festgemacht und weiter gings zum Treffpunkt in Iffezheim an der Staustufe.
Die anderen waren schon da, und deshalb gleich weiter nach Saverne.

Es war sehr schlammig, weil es die letzten Tage viel geregnet hatte, und so entstand ein schönes Gruppenfoto beim colletiven Luftablassen.

Eindeutig ziemlich “Jeep-lastig” das Treffen: drei Jeep Cherokee und ein Cherokee-Verteilergetriebe :-)

Peter und Roman hatten wieder ihr Testfahrzeug dabei, und das war natürlich dank der extremen Bereifung allen anderen weit überlegen.

Roman war ständig am filmen. Ich bin mal auf das Video gespannt.
Die Überlegenheit durch die Reifen, wurde jedoch im weiteren Verlauf des Tages etwas geschmälert da eine der beiden vorderen Antriebswellen doch tatsächlich gebrochen war … wie bei Uwe in Rumänien … ob das wohl eine Schachstelle ist ;-)

Ziemlich zu Anfang hat sich dann ein LKW Fahrer durch das Einlegen des falschen Ganges in eine recht grenzwertige Situation gebracht.

Um auf Nummer Sicher zu gehen, haben wir den LKW oben am Koffer mit dem CustomCars – Cherokee gesichert … und weil ja so ein Cherokee ein Leichtgewicht ist, mußte der dann wiederum mit einem schweren, fetten Gegengewicht gesichert werden … Der Sori hat sich dafür geradezu angeboten.
Der LKW kam dann zwar wieder raus, ohne daß wir die Sicherung gebraucht hatten … Aber lieber einmal zuviel gesichert als einmal zu wenig.

Weil diese Action dem Roman noch nicht gereicht hat, hat er mich gebeten mal wieder eine meiner Actioneinlagen durchzuführen :-)

Gesagt, Getan. keine 30 Minuten später stand ich bis 10 cm über den Türeinstieg im Schlammloch … und nichts ging mehr.
Uwe war zwar direkt hinter mir, konnte sich aber wegen des Schlammes nicht so richtig positionieren.
Und dann wurden Sekunden zu Stunden, während das Wasser munter in meinen Fußraum lief und langsam aber sicher auch meinen CarPC flutete.
In der Zwischenzeit war dann Peter mit seinem Wagen hinter mir und hat mich rausgezogen … Beim öffnen der Tür lief erst mal das Wasser.
Im Motorraum hat sich die Kupplung des Klimakompressors in dicken Rauchwolken verabschiedet.

Also erst mal zum Lager und Trockenlegen.
Glücklicherweise ist bei dieser Aktion außer der Kupplung vom Klimakompressor nichts groß passiert. Allerdings hatte ich jetzt keine Pressluft mehr und somit auch keine Sperren mehr zur Verfügung.

Spass hatte ich trotzdem noch, wenn ich auch nicht jeden Berg mehr bezwungen habe.

Wer bei dem nächsten Bild genau hinsieht, der erkennt den Beifahrer …

Ja das bin ich … und Peter zeigt mir wie man auch ohne Sperren so manchen schlammigen Hügel erklimmen kann.

Am Nachmittag dann mal noch eben schnell zum Hochdruckreiniger in Saverne und dann nach Hause.

Es war wieder ein sehr erlebnisreicher Tag, der nach Wiederholung schreit.

Zuhause angekommen, hab ich mir dann mal eben schnell bei Ebay einen Klimakompressor für 180 EUR geschossen.
So habe ich dann alle Zeit der Welt in meinem anderen die Kupplung zu tauschen.
Ich habe mir auch fest vorgenommen meine Pressluftanlage dahingehend abzuändern, daß ich schnell meinen alten elektrischen Kompressor als Backup anschliessen kann.

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