Sep 14 2008
Ein Ausflug nach Saverne … mit Folgen
Heute war es wieder so weit … ein Ausflug in mein Lieblingsgelände Saverne war angesagt. Neben Uwe, waren auch Roman und Peter von CustomCars und Frider (auch ein Kunde von CustomCars) mit dabei.
Also schon die Anfahrt war mit kleineren Problemen behaftet. Auf der A5 in Höhe von Bruchsal, bemerkte ich plötzlich einen krassen Leistungsverlust … und ich sah wegen einer schwarzen Rauchwolke keine nachfolgenden Autos mehr.
Sofort hab ich auf dem Standstreifen angehalten und mir mit einer bösen Vorahnung meine gelbe Signalweste angezogen.
Ein Blick unters Auto … nichts, kein Ölfleck rein garnichts.
Also wieder ins Auto und Gas gegeben … Bei jedem Gasstoß dicke schwarze Wolken aus dem Auspuff. Ich hab schon das schlimmste vermutet … Kopfdichtung oder so.
Ein oder zwei Blicke unter die Motorhaube haben mich aber dann beruhigt. Der Luftschlauch war durch die ewigen Vibrationen von Rumänien, Langenaltheim etc. vom Ladeluftkühler heruntergesprungen … ja und ohne Ladedruck nur wenig Luft … aber viel Diesel und somit jede Menge Ruß.
Also den Schlauch wieder festgemacht und weiter gings zum Treffpunkt in Iffezheim an der Staustufe.
Die anderen waren schon da, und deshalb gleich weiter nach Saverne.
Es war sehr schlammig, weil es die letzten Tage viel geregnet hatte, und so entstand ein schönes Gruppenfoto beim colletiven Luftablassen.

Eindeutig ziemlich “Jeep-lastig” das Treffen: drei Jeep Cherokee und ein Cherokee-Verteilergetriebe
Peter und Roman hatten wieder ihr Testfahrzeug dabei, und das war natürlich dank der extremen Bereifung allen anderen weit überlegen.

Roman war ständig am filmen. Ich bin mal auf das Video gespannt.
Die Überlegenheit durch die Reifen, wurde jedoch im weiteren Verlauf des Tages etwas geschmälert da eine der beiden vorderen Antriebswellen doch tatsächlich gebrochen war … wie bei Uwe in Rumänien … ob das wohl eine Schachstelle ist
Ziemlich zu Anfang hat sich dann ein LKW Fahrer durch das Einlegen des falschen Ganges in eine recht grenzwertige Situation gebracht.

Um auf Nummer Sicher zu gehen, haben wir den LKW oben am Koffer mit dem CustomCars – Cherokee gesichert … und weil ja so ein Cherokee ein Leichtgewicht ist, mußte der dann wiederum mit einem schweren, fetten Gegengewicht gesichert werden … Der Sori hat sich dafür geradezu angeboten.
Der LKW kam dann zwar wieder raus, ohne daß wir die Sicherung gebraucht hatten … Aber lieber einmal zuviel gesichert als einmal zu wenig.
Weil diese Action dem Roman noch nicht gereicht hat, hat er mich gebeten mal wieder eine meiner Actioneinlagen durchzuführen
Gesagt, Getan. keine 30 Minuten später stand ich bis 10 cm über den Türeinstieg im Schlammloch … und nichts ging mehr.
Uwe war zwar direkt hinter mir, konnte sich aber wegen des Schlammes nicht so richtig positionieren.
Und dann wurden Sekunden zu Stunden, während das Wasser munter in meinen Fußraum lief und langsam aber sicher auch meinen CarPC flutete.
In der Zwischenzeit war dann Peter mit seinem Wagen hinter mir und hat mich rausgezogen … Beim öffnen der Tür lief erst mal das Wasser.
Im Motorraum hat sich die Kupplung des Klimakompressors in dicken Rauchwolken verabschiedet.
Also erst mal zum Lager und Trockenlegen.
Glücklicherweise ist bei dieser Aktion außer der Kupplung vom Klimakompressor nichts groß passiert. Allerdings hatte ich jetzt keine Pressluft mehr und somit auch keine Sperren mehr zur Verfügung.
Spass hatte ich trotzdem noch, wenn ich auch nicht jeden Berg mehr bezwungen habe.
Wer bei dem nächsten Bild genau hinsieht, der erkennt den Beifahrer …

Ja das bin ich … und Peter zeigt mir wie man auch ohne Sperren so manchen schlammigen Hügel erklimmen kann.
Am Nachmittag dann mal noch eben schnell zum Hochdruckreiniger in Saverne und dann nach Hause.
Es war wieder ein sehr erlebnisreicher Tag, der nach Wiederholung schreit.
Zuhause angekommen, hab ich mir dann mal eben schnell bei Ebay einen Klimakompressor für 180 EUR geschossen.
So habe ich dann alle Zeit der Welt in meinem anderen die Kupplung zu tauschen.
Ich habe mir auch fest vorgenommen meine Pressluftanlage dahingehend abzuändern, daß ich schnell meinen alten elektrischen Kompressor als Backup anschliessen kann.
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