Okt 19 2008
1. Treffen der Offroadreisenden in Großheringen
So jetzt ist das geniale Event leider wieder zu Ende …
Einen herzlichen Dank an Robby und sein ganzes Team von adventure-offroad.de für dieses schöne und informative Wochenende.

Ein perfekt organisiertes Event mit allerlei Highlights.
Da wurden Bilder und Filme von tollen Offroadzielen im Osten und in Nordafrika gezeigt. Man konnte sich mal live alles um eine Reifenreparatur anschauen.
Ein spezielles Highlight war die Roadbooktour am Samstag. Eine perfekt ausgearbeitete 60 km lange Tour rund um Großheringen.
Durch die Regenfälle der vergangenen Tage, wurden uns erschwerte Bedingungen angekündigt … vor allem ohne MT-Reifen.
In meinem Dicken fanden alle anwesenden Vertreter des Sorentoforums (Thomas der Oberschöni und Heiko) Platz. Während sich Thomas auf die Instrumente und den Weg konzentrieren sollte, war es die Aufgabe von Heiko die Suchbilder auszumachen.
Am Tag vorher hatte ich mich schon mit Frank und Cyntia ( ich hoffe ich habs richtig geschrieben ) aus meiner alten Heimat abgestimmt, daß wir zusammen fahren wollten. Die beiden haben einen absolut geilen VW T5 als Camper und von Seigl so richtig zurechtgemacht.

Schon kurz nach dem Start kamen ein paar so richtige schlammige Feldwegpassagen als Einstimmung.
Weil das Wetter auch super mitspielte und uns mit lecker Sonnenschein begleitete waren diese Passagen aber mit Allrad sehr gut zu bewältigen.
Damit mein Dicker auch standesgemäß aussah, habe ich auch jede Schlammpfütze mitgenommen.
Es war der absolute Spaß … und immer wieder trafen wir unterwegs auf andere die die Tour machten. Es war immer Zeit um ein bissel zu tratschen oder um über die weitere Steckenführung zu diskutieren.
Eng wurde es, als uns die Gruppe der GPS-Fahrt entgegenkamen.

Traumhafte Ausblicke auf der Tour.

Kaum zu glauben, aber so verehrt der Thomas meinen Sori.

Und hier noch ein hervoragendes Beispiel von der Verschwendung von Steuergelder … das wohl sinnloseste Verkehrschild ![]()

Ist das eine Straße?
Die Roadbooktour endete auf einem kleinen aber überaus feinen Fahrgelände. Grasbewachsene Hänge, mit einem zum Teil sehr hohen Schwirigkeitsgrad.

Ich hatte jede Menge Spaß und bin auch eifrig im Gelände umhergefahren.

Eimal brauchten wir für die letzten 3 Meter am Berg sogar die Winde.

Eine besondere Herausforderung war eine recht steile Bergauffahrt.
Ein Wrangler mit MT-Reifen hat sich daran versucht und ist auch beim ersten Versuch oben angekommen. Thomas und ich haben das beobachtet und dann hat Thomas gesagt: “Wenn du da bis zur Hälfte hochkommst geb ich dir eine Erbsensuppe aus” Die Erbsensuppe war zwar ein Bier, aber das mag ich ja nicht und so hab ich eben eine Erbsensuppe bekommen
Ja mit so einer Aussage bekommt man mich doch immer
. Jetzt ging es schliesslich um die Ehre von meinem Dicken und mir.
Schon beim ersten Versuch hat es dann geklappt. Der Dicke hat sich bei Vollgas bis nach oben durchgekämpft. Und das trotz AT-Reifen und trotz der tiefen Kuhle die sich im oberen Drittel befand.
Jetzt war Thomas aber sprachlos (was selten vorkommt). Aber bis auf das Foto von Heiko aus einer riesigen Entfernung … gab es keine Aufnahmen.

Während sich noch mehrere an dem Berg versuchten … Ich glaube ein Ford hat es beim dritten Versuch auch noch geschafft … schmiedete ich Pläne, daß ich den Berg noch einmal Fahren wollte … aber mit Thomas als Filmer.
Mittlerweile war aber die Kuhle im oberen Drittel noch viel tiefer ausgewühlt, und außerdem hab ich diese Stelle etwas zu weit links erwischt … das Ergebnis gibt es aber als Film
.
Zusammengelegt fand die Stoßstange im Kofferaum Platz. Aber wie sage ich da immer … die kann man nochmal verwenden wenn ich sie wieder zusammenklebe
Am Nachmittag fanden dann noch ein paar Vorführungen von Robby statt … z.B. Reifen flicken, Reifen von der Felge drücken … und ihn mittels Bremsenreiniger wieder drauf zu bringen.

Robby hat dann auch noch ein Kinetikseil demonstriert, mit dem man wohl nahezu jedes festgefahrene Fahrzeug bergen kann.
Zur Demonstration wurde der Pajero von Robby als Zugfahrzeug verwendet, während mein Dicker mit mir als “Bremser” das zu bergende Fahrzeug stellte.

Es war faszinierend, wie ich ohne Ruck mit einer Wahnsinnskraft vorgezogen wurde. Wer wollte durfte sich auch mal in den Pajero setzen um es auszuprobieren. Jedesmal das Gleiche … Ohne Ruck wurde mein Dicker nach vorne gezogen …
Bis zu dem Moment, als sich mein spezieller “Freund” Thomas ans Steuer des Pajero setzte. Mit Vollgas fuhr er los. Und wer sich das Video von dieser Aktion anschaut weiß, daß mit einem normalen Bergegurt mein Auto in zwei Hälften gerissen worden wäre … Ok mit dieser Aktion hat mir Thomas wieder mal einen Schäkel kaputt gemacht.
Robby, bitte lass den Thomas nie mehr ans Steuer deines Pajeros !!!
Am Abend gab es dann noch im Feldschlösslein ein lecker Abendesssen mit sehr schönen Reisevorträgen.
Heute nach dem Frühstück haben sich dann alle, zum Teil sehr witgereisten, wieder auf den Heimweg gemacht.
Ein superschönes Wochenende, und wenn es wie geplant nächstes Jahr wieder stattfindet werde ich wieder dabei sein.




















