Archiv Juni, 2009

Jun 02 2009

Pfingstwochenende: Saverne und ADAC

Autor: Guido Kategorie: Events

Am Pfingstwochenende durfte der Dicke (nicht ich) mal wieder nach Saverne. Schliesslich soll sich seine Mitgliedschaft doch auch lohnen.
Sehr kurzfristig entschieden Uwe und ich kurzerhand am Pfingstsonntag mal wieder nach Saverne zu fahren. Durch das schöne Wetter und das lange Wochenende war natürlich jede Menge los. Aber in Saverne ist das ja überhaupt kein Problem, weil sich die diversen Offroader im weitläufigen Gelände verlieren.

Der Sori war voll besetzt, natürlich mit Dany und meinen Kindern. Uwe hatte seine Nichte Dani dabei. Die Bedingungen waren ideal. Die meisten Spuren waren Staubtrocken und es gab sehr wenige Schlammlöcher durch die wir durch mußten. Die steilsten Bergauf und -abfahrten waren ohne Probleme zu fahren.

cherokee
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Wie immer sehen die Bilder nicht ganz so spektakulär aus, wie es sich im Auto anfühlt.
Schöne Verschränkungspassagen gibt es ja in Saverne auch zur Genüge.
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Wenn aber der Dicke so wenig dreckig ist, fällt meist das “Kärchern” auch nicht so umfangreich aus, wie auch am letzten Wochenende in Tripsdrill … was sich wieder mal als großen Fehler herausstellen sollte.

Am Ende des Tages bemerkte ich noch ein paar kleine Öltropfen, vermutlich wieder mal der Simmering zwischen Motor und Getriebe.

Am Sonntag abend führte uns unser Weg noch nach Baden-Baden zu meine Eltern … Familientreffen am Pfingstmontag.
Damit die Öltropfen nicht den Hof versauen wollte ich direkt einen Pappkarton unterlegen.
Ich hab dann nicht schlecht gestaunt, als die paar Öltropfen am Motor lange nicht das größte Problem waren, sondern am Verteilergetriebe wieder ein massiver Ölverlust feststellbar war.
Aber das kenne ich ja schon. Der Simmering war auch wieder undicht und dann verliert das VG wenn es sein muß seinen kompletten Ölinhalt.
Mein Bruder besorgte mir an der Tanke einen Liter ATF – Öl, wovon ich einen halben nachfüllen konnte. Damit sollte der Heimweg kein größeres Problem darstellen … dachte ich zu dem Zeitpunkt noch.

Es ging auch sehr lange gut, das Öl wurde zwar wieder drastisch weniger, aber ein Cherokee-Verteilergetriebe läuft ja auch ohne Öl :-)

Doch plötzlich 20 km vor zu hause wurde der Dicke dramatisch schwammig zu steuern, so daß ich besser mal anhielt.
Durch die zwei Schlammeinsätze waren die Bremsen und Felgen zwar äußerlich sauber,  jedoch bei genauerem Hinsehen war alles doch sehr verschlammt.
Als ich das eine Rad angehoben hatte, bemerkte ich sofort den Grund für das schwammige Verhalten des Dicken… Das Rad ließ sich an der Außenkante locker 5 cm hin und her bewegen.
Garnicht gut dachte ich … ich hab da ja so meine Erfahrungen.
panne

Es war dann das beste, die letzten 20 km etwas Sprit zu sparen und lieber mit dem ADAC nach hause zu fahren.

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Ein großes Lob an den Abschlepper aus unserer Region. In einer Rekordzeit von 30 Minuten, war der da und das Auto verladen, so daß wir uns direkt nach Hause fahren lassen konnten.
Da ich ja noch alle Ersatzteile von meinem Schrotti habe, wird die Reparatur (zumindest vom Radlager) dieses mal nicht so aufwendig und teuer werden. Ich werde den kompletten Dreieckslenker austauschen.

Was ich wieder einmal (ist ja nicht das erste Mal) feststellen mußte: Die Radlager beim Sorento machen lange Zeit keine erkennbaren Geräusche oder Anzeichen daß es zu Ende geht. Wenn sie sich aber dann melden sind sie sehr schnell richtig kaputt.
Ich stelle mir die Frage, ob es nicht sinnvoll ist jeweils ein Ersatz für beide Seiten dabei zu haben. :-) Für längere Einsätze ist das bestimmt sinnvoll.

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