Kategorie: '0 – Geckomobil'

Mai 30 2018

Überraschung beim Wiegen von Gecko II

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Gestern durfte der Dicke dann auf die Waage und zur Gasprüfung.
Eine positive Überraschung gab es auf der Waage.
Im Zustand wie ich ihn gekauft hatte also mit Rohbau-Kabine und vollem Dieseltank (160 l) und ohne mich hatte er damals ziemlich genau 3500 kg auf die Waage gebracht.
Meine grobe Idee war es ja … 1000 kg für den Ausbau und dann noch 1000 kg für die Zuladung … dann sind wir beim zGG von 5,5 to.

Ich muss jetzt allerdings sagen, dass ich dieses Ziel in keinster Weise berechnet habe und auch beim Bau eigentlich nie so richtig im Blick hatte. Es war immer nur eine Schätzung auf Grundlage der Listen von Dolde’s Buch „Wohnmobile selbst ausbauen und optimieren“
Ich hab einfach gebaut und ich war keinesfalls sparsam … (wie es Michael von wirsehnunsunterwegs.de in Perfektion ist)
So habe ich zum Beispiel die gesamte Innenwandverkleidung aus dem 30% schwereren (als Pappel) Linea-Sperrholz gemacht. Das war eine reine Preisfrage, denn das Linea hab ich für 1/4 vom Pappel-Preis bekommen … bei 30 m² schon ein Argument.
Die Edelstahlduschwanne ist mit einer Materialstärke von 2 mm auch hoffnungslos überdimensioniert und bringt alleine 8 kg auf die Waage.

Ja und nach dieser (chaotischen) Bauphase fehlen beim Innenausbau noch ein paar Bretter für die Schränke, der Laminatfußboden und ein paar Beschläge … ich schätze da kommen maximal noch 80 kg dazu.
Auf der Waage hatte ich allerdings schon Werkzeug und Campingequipment (ca. 100 kg) mit dabei. Da ich drei Wiegungen (Vorderachse, Gesamt und Hinterachse) gemacht habe, war auch ich mit auf der Waage.

Das Ergebnis waren 4400 kg Gesamtmasse. Alle Faktoren berücksichtigt dürfte ich deshalb mit halber Wassertankfüllung und Fahrer (weiß nicht ob der beim Leergewicht mitgerechnet wird) bei unter 4500 kg landen.
Somit wäre dann das erste Ziel erreicht.
Die Gewichtsverteilung ist allerdings noch etwas kritisch. Im Moment habe ich 2200 kg auf der Vorderachse und nochmal 2200 kg auf der Hinterachse. Bei einer zulässigen Achslast vor 2400 kg (vorne) und 3100 kg (hinten) muss ich da ein wenig aufpassen.

Bei der Gasprüfung gab es keine Probleme. Da ich nur einen Verbraucher (den Herd) habe ist die Gasanlage sehr einfach aufgebaut … und ich hab jetzt Ruhe bis im Mai 2020 😉

Die kleinen Restarbeiten sind auch erledigt, so dass es morgen nach einem guten Mittagessen auf den Weg nach Bad Kissingen gehen kann.

In der Küche hängen die extrem wichtigen Weingläser an der Wand …

Für Aschenbecher und eine vernünftige Ablage im Führerhaus ist auch gesorgt …



Für was man HT-Rohre so alles nutzen kann 😉

 

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Mai 28 2018

Fast startklar – Offroad hoch 2 und/oder Abenteuer Allrad

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist das Gecko II fertig für die erste Testreise.

Die einzelnen Bereiche wie Elektrotechnik, Wasser, Küche und Trockentrenntoilette sind zumindest für die erste Testfahrt soweit fertig.
Zu jedem dieser Bereiche wollte ich eigentlich einen eigenen ausführlichen Bericht machen … Das hab ich nicht geschafft, weil mir war es wichtig am nächsten Wochenende loszufahren und da war ja noch soviel zu machen.
Die Berichte kommen noch … aber eben später.

Viele Dinge sind natürlich auch noch nicht fertig … wie zum Beispiel die Hängeschränke … aber das ist für den ersten Kurztripp auch nicht notwendig.


Sogar ein bissel Deko konnte ich noch vornehmen … ein paar Geckos im Wohnraum und ein paar Blümchen …
Auch wenn die Reise kurz ist wollen wir uns doch trotzdem Wohlfühlen 😉

Bis Donnerstag will ich noch einmal zum Wiegen fahren (ich hab kein Plan was die Kiste jetzt wiegt) und die Gasprüfung würde ich auch noch gerne erledigen.
An Einbauten bis dahin fehlt nicht mehr viel … allerdings sind die zwei offenen Punkte dafür extrem wichtig 😉

Ich brauch noch (wie an Geckinchen) einen Außenaschenbecher an der Kabine und einen Aschenbecher und Getränkehalter im Führerhaus.
Wer mich gut kennt weiß dass es ohne die beiden Dinge nicht geht. — aber das schaff ich auch noch.

Eigentlich war klar, dass die 1. Reise nach Bad Kissingen zur Abenteuer Allrad gehen soll. Jetzt bin ich aber noch auf eine zweite Veranstaltung aufmerksam geworden, die mir fast noch sinnvoller erscheint …

die Offroad² in Nieder-Moos.

Neben dem sicher sehr interessanten Austausch an Informationen ist dort wohl auch ein kleines Fahrgelände mit dabei … und was den dicken und schweren Gecko II angeht hab ich im Gelände noch überhaupt keine Erfahrungen sammeln können.
Was passiert wenn die Kiste ordentlich verschränkt … oder mal schräg steht … wie gut kommen Böschungs- und Rampenwinkel im Gelände an … Wie verhält er sich mit Allrad und Untersetzung …

Alles Fragen die ich heute noch nicht beantworten kann und die ich dort sicher austesten kann … vielleicht sogar mit fachmännischer Anleitung.

Da ich aber auch gerne zu Abenteuer Allrad wollte um dort nach ein paar Dingen Ausschau zu halten werde ich die beiden Veranstaltungen wohl kombinieren.

Am Donnerstag zur Abenteuer Allrad … Freitag auf die Messe … und danach Abflug nach Nieder-Moos für den Rest des Wochenendes.

Ich denke das ist ein guter Plan 😉

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Mai 20 2018

Standheizungen sind eingebaut … Entäuscht von Webasto

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Zuerst mal ein paar Informationen zu meinem Heizungskonzept …

Damit die Kabine warm wird habe ich mich für eine Luftheizung entschieden … der Grund war die einfachere Realisierung und der geringere Platzbedarf gegenüber einer Wasserheizung.
Aus Platzgründen (und wegen der Geräuschkulisse) sollte die Standheizung im Führerhaus des Robur eingebaut werden … vom Vorbesitzer war auch schon eine Verbindung vorgesehen.

Weil der Motor vom Robur (OM314) keine Glühkerzen hat und mit einem zähen Motoröl (20W50) befüllt ist hatte ich im Winter bei unter 10°C Außentemperatur ein wenig Schwierigkeiten beim Starten und weil ich auch warmes Wasser wollte zum Duschen hab ich mir vorgenommen zu der Luftheizung eine normale Standheizung einzubauen. Kombiniert mit einem  Elgena Warmwasserboiler und einem Dreiwegehahn sollten einige Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.
Vorwärmung des Motors um ein besseres Startverhalten zu bekommen
Erwärmung des Wassers im Boiler über die Motorwärme (bei längeren Fahrten)
Erwärmung des Wassers im Boiler über die Standheizung (wenn ich stehe)
Da der Boiler auch eine elektrische Heizpatrone von 600 W hat kann ich auch warmes Wasser bereiten wenn genügend Sonne da ist.

So war meine Planung und ich habe mich zum einen für eine 4 kW Luftheizung von Planar entschieden. Da es im Dezember 2017 von Planar aber nur eine 12 kW Wasserheizung gab (und mir diese erschien mir zu groß) habe ich mich bei der Standheizung für eine Thermo Top Evo von Webasto entschieden.

Die Luftheizung habe ich im Führerhaus untergebracht, die Wasserheizung unterhalb der Fahrerkabine.



Die beiden Bedienpulte habe ich in die Kabine eingebaut.

Bei der Umsetzung dieses Vorhabens habe ich mich zum ersten Mal über Webasto geärgert. Während man bei Planar für kleines Geld ein neues längeres Kabel für das Bedienpult kaufen konnte, musste ich bei dem unflexiblen komplett umwickelten Kabelbaum von Webasto selbst Hand anlegen.
Nicht dass es eine große Herausforderung wäre drei Drähte zu verlängern, aber es ist einfach besser wenn alles gesteckt ist und nicht komplett zu einem Kabelbaum zusammengewickelt.

Die Versorgung der beiden Standheizungen, wie auch der zusätzlichen Kühlbox im Führerhaus kommt von der Batterie im Aufbau.
Da der Robur im Orginal einen luftgekühlten Motor hat, habe ich in den kleinen Kühlkreislauf neben der Standheizung und dem Boiler noch einen Heizungswärmetauscher eingebaut.

Nach dem alles eingebaut war konnte ich endlich den Probelauf machen.
Das war bei der Planar recht einfach. Die Bedinungsanleitung ist zwar wohl direkt mit Google aus dem russischen übersetzt 😉 aber das war auch alles ganz einfach und einleuchtend …
Zusammenstecken einschalten … geht.
Da die Ansaugleitung für das Diesel leer war kam auch prompt die Fehlermeldung am Display. Nach einem erneuten Start ist sie aber direkt angesprungen und hat mir die Bude noch wärmer gemacht als sie durch die Sonne eh schon war.

Bei der Webasto war das ganze schon problematischer. Nachdem ich Spannung angelegt hatte passiert garnix, das Bedienpanel bleibt dunkel.
Dann hab ich mir erst mal den Schaltplan vorgenommen … und ich hab beruflich jeden Tag mit Schaltplänen zu tun. Obwohl die Anleitung in perfektem Deutsch geschrieben ist, wurde mir sofort klar, dass diese nicht für Selbsteinbauer geschrieben ist, sondern einzig und allein darauf ausgelegt ist, dass man sich die Heizung von einem Webasto Fachbetrieb einbauen lässt.
Nach langem durchforsten des Schaltplans wurde mir klar was das Problem war. Da ich den Kabelbaum für die Gebläseansteuerung nicht verbaut hatte (das macht bei mir kein Sinn da sie wirklich nur den Motor vorwärmen soll) wurde das Bedienteil nicht mit Spannung versorgt, obwohl die Anschlüsse aus dem Hauptkabelbaum kommen. Ok. Nach dem ich dieses Problem gefixt hatte konnte ich die Heizung auch starten … Da ja das Diesel schon bis vor die Pumpen angesaugt war hat die Standheizung auch sehr schnell gestartet … heftig geraucht und sich nach kurzer Zeit wieder ausgeschaltet.
Jeder Neustart am Panel blieb aber erfolglos. Es sieht zwar so aus als wolle sie starten (am Display) sie macht aber rein garnix. Keine Fehleranzeige nichts.
Bei einem Anruf beim Lieferanten wurde mir zwar erklärt wie man einen Masterreset durchführen kann … aber der blieb auch ohne Erfolg … na dann müsste ich eben zum Webasto – Service gehen.

Da habe ich ein Bedienpanel, und eventuelle Fehler werden noch nicht mal angezeigt. Das geht nur über die OBD-Schnittstelle mit der entsprechenden Software.
Das kann ja nicht sein, denn die Standheizung darf ja gerne ein Problem haben … aber wenn sie mir nicht mal anzeigt welches das ist 🙁

Nach Recherche im Internet, hab ich mir jetzt so einen Adapter und die Software bestellt. Sollte es mir möglich sein mit diesen Mitteln das Problem zu lösen, soll es gut sein.
Geht es nicht, und ich muss wirklich zu einem Kundendienst, macht die Webasto keinen Sinn für mich. Dann fliegt sie wieder raus (das täte schon weh weil sie nicht billig war) und wird durch eine Planar Wasserheizung ersetzt. Die haben mittlerweile auch eine Wasserheizung mit 5 kW im Programm.

Allerdings kann ich mich dem Problem erst nach der Abenteuer Allrad widmen, weil noch andere wichtige Arbeiten anstehen bevor ich fahren kann.
Ich hab jetzt das Führerhaus endlich wieder zusammengebaut. Es muss aber noch einiges an der Kabinenelektrik passieren und ohne meine Trockentrenntoilette fahr ich auch nicht los.

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Mrz 22 2018

Rohbau der Einrichtung … kleines Update

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Da ja das Wetter immer noch nicht so ist, dass ich draußen was machen will/kann geht es eben innen weiter.

So hab ich eben den Rohbau der Einrichtung begonnen. Ok … die meiste Arbeit kommt ja noch die einzelnen Bereiche fertigzustellen … aber man kann schon was erkennen und wir bekommen langsam ein Gefühl dafür wie werden wird.


Der Bereich links vom Eingang soll in erster Linie Stauraum geben. Es passen genau zwei Euroboxen in der Breite hin bis hinten der feste Teil des Bettes kommt.
Um den Stauraum etwas „bedienerfreundlicher“ zu gestalten habe ich vor die Euroboxen in diesem Bereich auf Auszügen zu montieren.

Links entsteht ein hoher Teil des Schrankes, in den ich meinen Kühlschrank mit dem abgesetzten Kompressor montiert habe.
Die Klappe oben habe ich mit Pushlock gemacht … den hatte ich für Versuche gekauft … es wird aber definitiv der einzige Pushlock bleiben … für die Hängeschränke und die Schubladen werde ich eine einfachere Sicherungsmethode wählen.
Die Pushlocks liegen mir nicht 😉 da müsste ich zu genau arbeiten.


Im hinteren Teil habe ich die Schienen sowohl für den festen Bettteil als auch für den darunterliegenden ausziehbaren Teil montiert.
Im linken Teil der „Heckgarage“ finden die zwei 95 l Wassertanks Platz. Rechts neben den Wassertanks werden Pumpen und Filter montiert.
Da soll auch noch eine Stauraumklappe reinkommen um Zugang zur Wassertechnik und zum Befüllen zu bekommen.

einen meiner beiden „Spezialboschprofillattenroste“ habe ich mal zusammengebaut.
Ich glaube das sind wohl die teuersten und arbeitsaufwendigsten 🙁 Lattenroste die man sich vorstellen kann.


Die Sitzecke ist dann auf der anderen Seite. In der einen Sitzbank wird der überwiegende Teil der Elektrotechnik eingebaut.

Der Tisch ist an der Wand in einer Führung, so dass er zum einen verschoben werden und zum anderen auch komplett herauszunehmen ist … vielleicht kann ich da ja dann irgendwann auch mal ein Zusatzbett realisieren.
Die Polster habe ich auch schon aus einer 10cm dicken Schaumstoffmatraze mit einem elektrischen Brotmesser (gebrauchtes Ebay Schnäppchen für 8 Euronen) geschnitten … Dany kann sich somit jetzt auch an die Bezüge machen.


In der Küchenecke habe ich den Gaskasten und die Arbeitsflächen vorbereitet.

Unser geniales Kochfeld hat auch schon seinen Platz gefunden.
Es war das einzige Kochfeld das wir gefunden haben, was den Vorgaben von Dany entsprochen hatte, dass die Kochplatten soweit auseinander sind um zwei große Töpfe (oder großen Topf und Pfanne) gleichzeitig befeuern kann.
Die alternative wären zwei einzelne Kochstellen gewesen … aber das wollte ich nicht wegen dem benötigten Platz und der aufwendigeren Gasinstallation.

So je nach dem wie sich das Wetter entwickelt geht es jetzt dann Außen und im Führerhaus (da kommen die Standheizungen rein) oder beim Detailausbau in der Kabine weiter.

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Mrz 12 2018

Weder noch …

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

… wie oft wurde ich gefragt ob nun Geckinchen zum Verkauf steht wenn Gecko II fertig ist …

NEIN Geckinchen wird aber weder verkauft noch verliehen 😉

Die Saison von Geckinchen habe ich jetzt wieder eröffnet … und es durfte wieder raus zum spielen.

Und deshalb bleibt Geckinchen bei uns …

  • Geckinchen dient zukünftig einem ganz anderen Zweck als Gecko II. Immer wenn die Fahrt (Entfernung und Fahrzeit) im Vordergrund steht, also überwiegend bei kürzeren Trips wird immer Geckinchen gewinnen.
    Die Reisegeschwindigkeit mit gerne auch mal 130 km/h (wenn man nicht auf den Spritverbrauch schaut) ist nahezu doppelt so hoch wie bei Gecko II … und vor allem der Fahrkomfort ( Geräuschkulisse und Bequemlichkeit) des DMAX ist Welten über dem Robur anzusiedeln.
    Steht allerdings das Leben vor dem Reisen im Vordergrund … also bei längeren Reisen wird definitiv Gecko II gewinnen, denn diese Kabine (wenn sie dann fertig ist) verfügt über viel mehr Platz und viele Annehmlichkeiten (ich will fast schon Komfort sagen) die Geckinchen nicht bieten kann.
    Also es gibt zwei Anwendungsfälle … und für jeden Anwendungsfall das entsprechende Werkzeug 😉
  • Was natürlich auch ein Grund dafür ist Geckinchen zu behalten ist die Tatsache: Geckinchen frisst kein Brot … will heißen wenn man von ein paar kleinen Reparaturen absieht (die wird es immer mal geben) hat Geckinchen keine laufenden Kosten.
    Da sie als Ladung für den Pickup zählt muss sie weder zum TÜV und hat auch keine Kosten für Steuer und Versicherung. Das ist neben dem ersten Argument eine Tatsache welche die Entscheidung, dass Geckinchen bei uns bleibt sehr einfach macht.

 

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Mrz 06 2018

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer …

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

oder wie die eisigen Temperaturen meinen Plan ändern 😉

Der Plan war ja eigentlich ganz klar … die Kabine von außen nach innen anzugehen.
Es fehlen ja noch die Fenster und ein paar kleinere Öffnungen in der Außenhaut.

Daran war aber bei den Temperaturen der letzten Wochen nicht zu denken … also entweder warten bis das Wetter besser wird oder Planänderung.
Warten ist nicht meine Stärke … also habe ich kurzerhand eine Heizung in die Kabine gestellt und mal den Innenausbau weiter gemacht.

Da stand nun das eigentlich langweilige Thema: Unterkonstruktionen anbringen und fertig isolieren auf dem Programm.



Das war eine Arbeit die sich über viele Tage hingezogen hat … ich konnte immer nur wenige Latten ankleben, da ich nur 5 dieser genialen zusätzlichen Hände besitze 🙁

Klar es war auch sehr viel Gedankenarbeit nötig, da ich ja genau festlegen musste wo ich später was haben will. Ich wollte einfach auch dort wo später die Hängeschränke, das Bett und ähnliches hinkommen was vernünftiges unter dem Sperrholz haben.

Meinen Traum von einem Durchstieg habe ich für die erste Bauphase 2018 jetzt auch endgültig auf Eis gelegt weil das zu viel Zeit kosten würde … Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so habe ich wenigstens an der Stelle wo er vielleicht später hinkommt mal ein paar Leisten vorgesehen.

Mit den ersten Sperrholzplatten die ich dann angebracht habe wurde es dann endlich ein bissel wohnlicher in der Kabine 🙂


So jetzt mal sehen wie es mit dem Wetter und dem Ausbau so weitergeht …

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Feb 18 2018

Was bist denn du für ein Verrückter … Strom im Gecko II

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Endlich war es so weit, ich durfte meine komplette „elektrische Anlage“ abholen.

Lange genug hatte ich Zeit mich mit diesem Teil von meinem Gecko II zu beschäftigen … lange schon bevor das Fahrzeug feststand.
Es sollte was besonderes sein für das ich auch einen ganz beachtlichen Teil meines Budget’s reservieren wollte … Der Strom im neuen Gecko II.

Die gesamte Anlage sollte weitestgehend komplett von Victron sein. Die wesentlichen Bestandteile hatte ich schon festgelegt.

  • 2 LiFePo Batterien mit je 12V / 100Ah
  • Laderegler für meine 600 W PV – Anlage auf dem Dach
  • Wechselrichter mit 1600 VA und entsprechender Landstromtechnik.
  • gegenseitiges Laden von Starter und Bordbatterie
  • möglichst viel Anzeige und Einstellmöglichkeiten
    (ich will immer alles wissen und alles einstellen können)

Also habe ich alles mal in einer Mail zusammengefasst und an vier Firmen geschickt, die ein großes Sortiment an Victron Komponenten anbieten.

Zurück bekam ich drei Angebote, alle mehr oder weniger vollständig, alle mit einem fast ähnlichen Rabatt … und einen Anruf … der mit den Worten begann:

“ Was bist denn du für ein verrückter Kerl, soll das etwa alles in den alten Robur den ich auf deiner Internetseite sehe? “

Alle die mich kennen wissen dass das absolut wahr ist und für mich ein Kompliment ist … das mit dem verrückt 😉

Aus diesem Einstieg entwickelte sich ein sehr ausführliches und fachliches Gespräch über die Für und Wider und wie man das Ganze noch optimieren kann (nach meinen Wünschen … mein Gegenüber hatte sich auf meiner Seite sowohl über mein Projekt als auch über mich informiert).

Der Seniorchef hat mir im Gespräch dann auch noch angeboten, dass ich wenn ich will die Anlage vor Ort abholen kann … ein Servicetechniker baut sie dann auf, und konfiguriert sie gemeinsam mit mir und erklärt mir alles.

Dieses Angebot war vom Service und der Beratung unschlagbar.

Ja und nun konnte ich sie bei greenakku in Empfang nehmen.

Vielen lieben Dank hier nochmal an den Techniker Hr. Schönnen, der sich alle Zeit nahm die gesamte Anlage für mich perfekt vorzubereiten und mir alle Fragen ausführlich zu beantworten.
Alle Funktionen wurden mir ausführlich demonstriert. Es war ein sehr lehrreicher Tag und ich muss nun nicht unendlich viele Handbücher wälzen. Von der Verkabelung konnte ich viele Bilder als Vorlage für den Einbau machen.

 

Jetzt muss nur noch der Robur fertig werden dass ich das alles einbauen kann.

Am Nachmittag bin ich dann noch zu Dirks Garage gefahren hab mich mit Stahlsandblechen eingedeckt und mit Bernd getroffen und lecker Kaffee getrunken.

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Feb 02 2018

Unermesslich ist des Guido’s Kraft … wenn er mit der Winde schafft ;-)

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Diese Woche war ja genau ein schöner Tag … nach und vor ewigem Shitwetter.

Diese Zeit wollte ich sinnvoll ausnutzen und außen am Gecko II was machen.

Das Reserverad auf dem Dachständer…

Das Reserverad war ja auf dem Dachständer untergebracht. Eigentlich ein toller Platz und sieht auch cool aus.
Bei einer Panne das Rad runterbekommen … geht, die Schwerkraft hilft mir ja dabei … Aber wie das kaputte oder reparierte wieder hochbekommen?
Ich bin ja nun nicht der kräftigste und mit mehr als 70 kg ist das für mich nicht zu schaffen.
Also machte ich mich schon vor längerem an die Konstruktion eines Kran’s.
Jetzt war es endlich soweit … alle Teile waren fertig und konnten angebaut werden.

An der Kabine befindet sich nur die Halterung für den Kran. Diese ist aus Edelstahl.
Die Bauteile für den Kran sind alle zerlegbar und werden in der Dachbox Platz finden.
Und mit der Kurbel ist es echt ein Kinderspiel den Reifen rauf oder runter zu holen.

Löcher in die Kabine schneiden …

Es fiel schon schwer das erste Loch in die Kabine zu schneiden … fast so wie damals das Loch für den Rüssel im Sorento.
Und es waren schon ein paar die ich mir für diesen sonnigen Tag vorgenommen hatte …

  • zweimal im Dach für die Dachluken
  • dreimal in den Wänden für die ersten Stauraumklappen
  • Und das Heckfenster raus, denn das wird zu

Und dann kam das Dach mit meinen 600 W PV-Modulen

Mir selbst gefällt das sehr gut … genauso wollte ich das haben 🙂

Und für ein paar Aufkleber auf den Türen hat das gute Wetter auch noch gereicht.
Jetzt hat das Kind endlich seinen Namen.

Das rollende Ersatzteillager …

Und dann war diese Woche noch ein Highlight.

Um  mir selbst eine zuverlässige Ersatzteilhaltung aufzubauen, habe ich mir im Dezember noch einen der immer seltener werdenden Robure ergattert.
Er war aus einem begonnenen Restaurationsprojekt. Die Scheiben waren nach der Lackierung noch nicht wieder eingebaut, aber zusammen mit neuen Gummis mit dabei.
(Die brauch ich schon nicht ausbauen und kann sie direkt ins Regal legen)

Der Spediteur hat den Robur letzte Woche abgeholt und diesen Montag Abend wurde er an mich ausgeliefert.
Ich muss sagen auch der 75 PS Benzinmotor hat einen kernigen Sound … ok der bringt mir nix, weil ich ja nen OM314 habe … aber der wird halt bei ebay verklopft, genauso wie die anderen Teile die ich nicht brauchen kann.

Das war als er aufgeladen war … als er bei mir ankam war er andersherum drauf 😉

Um ihn an seinen Platz zu bringen musste ich mein Gecko II aber noch umparken.
Geht mit ner Getränkekiste echt gut … vielleicht bleibt das so 😉 … was der TÜV da wohl sagt.

Es war ja schon dunkel als er ankam.

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Jan 27 2018

Gecko II = Energie 2.0

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Für das (elektrische) Energiekonzept von Gecko II werde ich mir ein paar ganz besondere Features gönnen.
Das wird aber ein eigener ausführlicher Bericht wenn alles in trockenen Tüchern ist.

Gestern Abend bei einem Gespräch mit meinem Lieblingshassfreund (Achtung !! Insiderspässle) Schönie hat der mich auf eine Idee gebracht die definitiv genial ist und die ich direkt beschreiben muss.

Ein bissel Grundinfos:

Die PV-Anlage von Gecko II wird eine Peakleistung von 600 W haben (viel hilft viel) … und die Module hat mir mein Freund Ralf letzte Woche  vorbei gebracht.
In einer kurzen Phase von Nichtregnens konnte ich es nicht lassen und hab sie mal auf’s Dach gepackt (um zu sehen wie es später aussehen soll)

So aber jetzt kommt der Schönie-Hammer … und ein paar Fakten:

  • Da mein Schuppen zu klein ist wird mein Gecko II wohl immer draußen stehen
  • Da mein Chef etwas knickerig mit Urlaub ist wird Gecko II so ca. 80-90% zu Hause vor der Haustür stehen 🙁
  • Das wird mit Sicherheit in der Zeit sein wo es in Deutschland Sommer sein sollte (Ich fahr lieber weg wenn es hier bei uns kühler wird)

Bedenkt man diese drei Fakten drängt sich eines auf (und das werde ich sicher umsetzen) …

Warum nicht die 600 W ins Netz einspeisen – Genial die Idee – dank Schönie.

Der Energieverbrauch von Gecko II ist im Standby sehr gering … von Zeit zu Zeit mal ein paar Stunden nachladen reicht sicher. Die Hardware die man dafür braucht ist auch denkbar überschaubar.
Ein Umschalter und ein kleiner Einspeisewechselrichter (z.B. Soladin) und los kann es gehen.
Theoretisch bringt in unserer Lage ein kW ca. 900 kWh pro Jahr … macht für meine Anlage ca. 430 kWh … entspricht ca. 300 kg CO2 Einsparung.

Da brauch ich dann wenn ich losfahre und den Diesel anschmeisse kein schlechtes Gewissen mehr haben 😉 … ich reise dann quasi CO2-Neutral

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Jan 24 2018

Starthilfe, Rostentfernung und Schalldämmung …

Autor: Kategorie: 0 - Geckomobil

Nachdem das Wetter ja Gott sei Dank relativ mild ist, konnte ich mich den ersten Problemen widmen.

Irgendwie ist mein OM314 bei eisigen Temperaturen fast nicht angesprungen … nicht dass ich in kalte Regionen reisen will … aber kalt kann es ja immer mal sein.
Mein erster Gedanke war … da stimmt was mit den Glühkerzen nicht. Das war in soweit auch richtig … denn der OM314 hat gar keine.

Ok was nicht da ist kann schon nicht kaputt gehen 😉 , aber mit der altersschwachen Batterie springt er dann eben nicht gut an. Einiges lesen im Internet brachte so Ergebnisse wie … man kann ein kleines Feuerchen unterm Motor machen … naja das heb ich mir für den Notfall auf.

Ich versuch es erst mal mit gescheiten Batterien. Die Wahl fiel auf die Optima Red Top. Die hatte ich auch damals im Sorento und die liefern einen mega Startstrom selbst wenn es draußen mal kalt ist.

Im Zuge der Rostentfernung und des Versuchs der „Schalleindämmung“ bekam Gecko II dann zwei neue Batterien. Die Zuleitung zum Hauptschalter hab ich dann großzügig mit 70mm² ausgeführt … eine seltendämliche Idee wenn man das Kabel selbst biegen und verlegen muss 😉

Der grobe Rost ist entfernt und alles was mir sinnvoll erschien mit Alubutyl abgeklebt. Irgendwie sieht er jetzt innen eher aus wie ein modernes Raumschiff.

Was haben sich die von Robur wohl damals dabei gedacht ??

Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden 🙂

So mal schauen was ich als nächstes machen kann …

 

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