Kategorie: '6 – Tuareg 2009'

Mrz 27 2009

Tag 5 Dünenrace mit Sandsturm und Regen

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

vorab — Guido und Dany – herzlichen Glückwunsch zur Verlobung 😆

 

Von unseren Rallyeteilnehmer habe ich noch nichts gehört, aber schon folgenden in Erfahrung gebracht:

Platzierung Uli : 78  und Torsten 79.

Heute galt es vier Runden im Erg Chebbi abzuleisten, wobei die Chepoints zum Teil auf den Dünen war. Ich bin mal gespannt wie „hoch“ Uli und Torsten die Dünen bestiegen haben. Bereits seit heute morgen tobte wohl ein Sandsturm durch das Gebiet und gegen Nachmittag setzte heftiger Regen ein. Die Fahrer sollen alle ausgesehen haben, wie „panierte Schnitzel“. Sobald ich weitere Einzelheiten erhalten habe werde ich berichten!

Morgen starten Uli und Torsten gegen 9.23 Uhr in die nächste Etappe: Merzouga – Missor!

bis dann herzliche Grüße

 

Maike

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Mrz 26 2009

Königsetappe Rallyetag 4

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

Hallo,

leider habe ich telefonisch noch nichts gehört, da Ulis Handy seit gestern in den „Streik“ getreten ist!

Nachtrag zur Rallyetag 3 – Platzierung Uli = 73 und Torsten = 74

Die Auswertung für den heutigen Tag ist auch bereits bekannt hier hat Uli Platz 101 belegt und Torsten Platz 79. Somit haben die beiden den Dünenrundkurs auch positiv abgeschlossen.

In der Gesamtauswertung nach 4 Rallyetagen liegt Uli auf Platz 112 und Torsten 86 von 136 Motorradfahren. Auf dieses bisherige Ergebnis dürfen die beiden zu recht stolz sein.

Nun doch noch Neuigkeiten: Heute sollten 4 Runden im Wüstengebiet Erg Chebbi gefahren werden und Uli konnte dieses leider nicht so ganz absolvieren, da seine Spritpumpe versagt hat. Er musste samt Motorrad aus der Wüste abgeborgen werden, aber beide sind wohl auf (Moped und Fahrer).  Nun wird noch etwas geschraubt – die Spritpumpe wird „überbrückt“ und dann kann Uli morgen wieder an den Start gehen. Laut Schilderung von Uli war die Etappe heute atemberaubend schön aber auch sehr anstrengend. Die Wärme macht vielen Fahrern sehr zu schaffen und es gab wohl auch heute so einige Fahrer, die die 4 Runden nicht komplett beendet haben. Morgen steht dann der „Dünenrace“ an. Einer der Checkpoints wird dann auf der Hausdüne sein — diese ist sehr sehr hoch — ich werde Euch berichten!!!

Bis dann liebe Grüße Maike

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Mrz 25 2009

„Wüstenrennmäuse“ Tag 3

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

Die Wüste lebt…

Nachtrag zu Rallyetag 2 / Wertungsplatz  Uli = 70   und Torsten Platz 68 von 125 Startern in der Profigruppe.                       Gesamtauswertung  Uli Platz 67 und Torsten Platz 66 von Gesamtstartern in der Profigruppe= 135 Teilnehmer!

Der dritte Rallyetag war ein Rundkurs um Merzouga,viele Dünen und Spistenstrecken galt es zu bewältigen. Uli und Torsten starteten gegen 9.17 Uhr und waren am Ziel gegen 17.00 Uhr. Wertungsfahrstrecke betrug ca. 220 km die es in sich hatte, da  man für das „Tiefsandsurfen“ viel Kraft und Konzentration braucht. Hier kommt Ulis Motto mal wieder zum tragen „rechts ist Gas“! Uli ist bisher der Meinung, dass er heute evtl. zu spät am letzten Checkpoint war, da er noch einem Italiener beim Bergen seines Motorrades geholfen hat, das zeigt mal wieder, dieser Sport ist ein „gemeinsames“ Erlebnis und Abenteuer . Man weiß halt nie was hinter der nächsten Düne liegt! 😉 Uli berichtet nach wie vor über jede Menge Fahrspass und hier kommt bei mir schon ein bisschen Neid auf!

Morgen startet dann die „Königsetappe“ im Erg Chebbi. Das Wüstengebiet wird durchquert und die Checkpoints werden zum Teil auf den Dünen sein!

Ich drücke weiterhin die Daumen!

Herzlichst

Maike

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Mrz 25 2009

Und was lernen wir daraus … meide Frankreich

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

Ich habe jetzt auch noch Neuigkeiten von Fruit erfahren. Fruit ist der Engländer, der in meinem ersten Tuareg-Jahr mit seinem giftgrünen Landrover Defender mit dabei war.
Für dieses Jahr hatte er vor mit seinem neu aufgebauten Dessert Worrior zu starten.
Am Montag und gestern erhielt ich sowohl von ihm selbst, als auch von gemeinsamen Freunden die Nachricht, daß auch er in Frankreich ausgefallen war.

Fruit hat es ein paar Kilometer weiter gebracht … bis nach Montpilier.
k-warrior

Der AA (ist wohl der englische ADAC) bringt sein Fahrzeug in den nächsten zwei Wochen nach Hause. Fruit selbst wird sich jetzt erst mal auf Mallorca erholen. Dabei setzt er nur noch auf seine Beine und verlässt sich nicht mehr auf einen Motor. Er will dort Fahrrad fahren. 😉

Fruits Blog

Von den vier angemeldeten Amatueren bei den Autos, sind somit nur zwei an den Start gegangen. Die beiden Anderen sind in Frankreich ausgefallen. Was lehrt uns jetzt diese Geschichte:

Nächstes Jahr tragen wir unsere Autos über Frankreich hinweg

Geggo schreibt noch, daß sein Moped wieder läuft, aber auch, daß der zweite Tag sehr anstrengend war.

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Mrz 24 2009

Rallyetag 2 ist sehr gut verlaufen

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

😉 🙂

Ein freudiges Hallo an Euch!

Nachtrag zum Rallyetag 1  — Uli und Torsten haben Platz 68 ! Den letzten Kontrollpunkt haben sie scheinbar (lt. Auswertung auf www.tuareg-rallye.de) zu spät oder gar nicht erreicht und somit wohl eine Strafzeit „kassiert“. Die beiden Offroader sind hochzufrieden mit ihrer Platzierung und haben jede Menge Fahrspaß! Gestern sind noch 15 Profifahrer in die Amateurklasse gewechselt. Das kann uns nur noch stolzer auf unsere „Offroadhelden“ machen 😎

Uli erzählte von einer zwar kühlen Nacht, aber Dank gutem Schlafsack hat er sehr gut geschlafen und so war ein guter Start heute morgen um 9.17 Uhr gewährleistet. Wetter, Laune und Mopeds — alles ist super  und spielt gut mit! Die heutige Etappe führte über den Hohen Atlas von Missor nach Merzouga. Die Gesamtstrecke betrug ca. 400 km und war gespickt von sehr schönen Offroadpassagen und zum Schluß gab schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die Wüste, da die letzten 6 km über ein Dünenfeld führten.Uli und Torsten konnten diesen Tag erfolgreich beenden und waren gegen 18.00 Uhr am Zielort Merzouga. In Merzouga bewohnt der Rallyetross ein schönes Hotel und nun wird der Service an den Mopeds getätigt.

Es grüßt Euch herzlichst

Maike

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Mrz 23 2009

Der erste Rallyetag wurde erfolgreich beendet!

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

😉

Es gibt endlich die ersten Neuigkeiten von der Rallye. Uli hat übrigens die Startnr. 70 und Torsten die Startnr. 72 behalten, falls jemand auf die Wertungslisten schauen möchte. Allerdings werden z. B. die heutigen Wertungen nicht vor 23.00 Uhr erwartet. Erlesen kann man dann diese direkt auf der www.tuareg-rallye.de Seite.

Nun zum heutigen Tag: Die Steckenlänge betrug insgesamt ca. 400 km von Nador nach Missor. Abfahrt in Nador ca. 10.30 Uhr und Ankunf in Missor ca. 19.00 Uhr. Die Enduro Etappen für die Profis hatten es wohl in sich, es gab so einige steile Auf-und Abfahren und z.T. recht schwieriges Gelände.  Die letzte Stage wurde durch Regenfälle abgesagt, da wohl ein Quet/Flußbett „geflutet“ wurde. Es gab eigentlich nur einen heftigen Regenschauer, aber der kann ja manchmal schon für Unheil sorgen.Uli und Torsten hatten trotz der Anstrengungen jede Menge Fahrspaß und beide sind nun wohl auf  im Hotel und trinken das wohlverdiente „Feierabendbierchen“. Uli berichtete, dass wohl schon einige Motorradfahrer mit technischen Problemen liegen geblieben sind und diese nun per „Lumpensammler“ zum Etappenziel gebracht werden, dass heißt dann wohl schrauben, schrauben, schrauben…

Meine Vermutung hat sich ebenfalls bestätigt – Uli und Torsten bleiben in der Profiwertung!

Morgen steht dann die Tagesetappe: Missor – Merzouga an. Streckenlänge ca. 400 km.

Bis dann

herzliche Grüße

Maike

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Mrz 23 2009

Dann will ich auch mal was beitragen …

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

Gerade erreicht mich eine SMS von Geggo (von der Orga), danach war die Überfahrt wohl kein Zuckerschlecken.

Orginaltext: “ Hi, bei mir fängt es auch gut an. Auf der Fähre die ganze Nacht auf dem Klo und jetzt nach 20 km Kette gerissen. Das wars für heute. Gruß Geggo“

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Mrz 22 2009

Technik, Roadbook, Gespräche, Wartzezeit und Rallyefieber

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

Moin Moin

hier wieder ein paar Neuigkeiten 😎

Uli berichtete telefonisch, dass der gesamte Rallyetross nun vor der Fähre steht und auf die Verladung wartet, dieses wird wohl ca. gegen 22.00 Uhr erfolgen.

Heute Mittag wurde die technische Abnahme vollzogen und bei einem Briefing das Roadbook ausgegeben. Für die „alten Hasen“  ist es selbstverständlich hochinteressant, wie in diesem Jahr der Streckenverlauf sein wird. Für Uli und Torsten allerderdings reichen diese Tatsachen nun für extremes Rallyefieber. Durch die gemeinsame Wartezeit kommen viele Gespräche zustande die unsere Jungs scheinbar teils beruhigen aber anderer seits  wohl ziemlich aufregend sind. Es stehen morgen ca. 400 km Strecke an und hier soll es schon schwierige Offroadpassagen geben. Ziel wird in Missour im Hotel Bourid sein und ich drücke extrem fest die Daumen! Uli und Torsten haben sich schon gemeinsam versprochen, dass sie diese Etappen zusammen bewältigen wollen! (Sicher ist Sicher) Uli hat ganz wagemutig die Amatuerklasse aus seinem Roadbook gestrichen, er möchte wohl ganz sicher nicht die Option wahrnehmen von der Profiklasse in die Amateurklasse zu wechseln. Dieses Angebot macht die Rallye-organisation den Teilnehmer bis Morgen abend, aber auch ich glaube 100% das Uli und Torsten in der Profiklasse bleiben werden.— nach dem Motto — yes we can!!! „Rechts ist Gas!….

liebe Grüße die auch sehr aufgregte

Maike8-)

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Mrz 22 2009

Mein Rallyebericht Tuareg 2009 … etwas früher als gewohnt

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

ich werde allerdings versuchen die drei Tage so ausführlich wie möglich zu schreiben 😉 .

Donnerstag 10.03.09

Wie ihr vielleicht schon aus dem Podcast wisst hat  unsere Anreise nach Mojacar in der Nähe von Lyon ein jähes Ende genommen.

Wir sind am Donnerstag nach letzten Vorbereitungen (ich hatte morgens noch keine Kleider gepackt) so gegen 9 gestartet.
Erstes Zwischenziel waren meine Eltern in Baden-Baden, denn Kaffee kann man ja nicht genug trinken auf so einer Reise. Wir waren uns noch nicht sicher wie weit wir am ersten Tag fahren wollten, aber für mich war eigentlich klar, daß ich auf keinen Fall in Frankreich übernachten wollte, lieber direkt nach der Grenze in Spanien 🙂

Das fing es an, daß der Dicke einfach ausging. Ich hatte sowas ja schon mal vor einem Jahr.
Damals zeigte der Fehlerspeicher immer P1188, was soviel wie Treibstoffmangel heißt.
Durch die zeitlich verkürzten Vorbereitungen, hatte ich noch nicht mal die entsprechende Software für meinen CarPC installiert um den Fehler auszulesen. Aber ich hatte die CD dabei und begann munter mit dem Installieren auf irgendeinem Parkplatz in Frankreich.
Dann der erste Schock … der Frägt mich doch nach einer Lizenznummer … Klasse die liegt natürlich noch zu Hause.
Ein schneller Anruf bei einem Forumsfreund in Berlin, der die selbe Software hat … und wenige Minuten später war die Software einsetzbar … Sche… natürlich P1188, als hätte ich es geahnt.

Also gut das kann ja mehrere Ursachen haben … fangen wir mal bei der einfachsten an … Dieselfilter. Der Ausbau klappete dann nach einem Anruf bei Autohaus Putzlacher „wie geht denn der Stecker unten ab?“ recht schnell von statten.

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Ersatzteil war ja in diesem Fall auch kein Problem, denn davon hatte ich ja drei Stück mit. Allerdings war es sehr schwer den alten Filter vom Halter abzubekommen … ohne Schraubstock.

Während wir da so mit offener Motohaube an der Raststätte standen, brausten auf der Autobahn ein paar andere Teilnehmer der Tuareg durch, die uns natürlich sofort erkannten und uns im vorbeifahren zuhupten.

Da Dany ja recht gut französisch spricht, wurde sie mit der Einheit losgeschickt, und bekam von zwei französischen Truckern auch promt geholfen … und ich konnte den neuen Filter anschrauben und das Teil wieder einbauen.
Nachdem ich ewig Diesel mit der Handpumpe gepumpt hatte, sich der Filter aber nicht füllen wollte, hab ich dann doch auch die Entlüftungsschraube gefunden.
Der Motor lief wieder, nur hatten wir jetzt in einem kleinen Eimerchen ca. 1/2 Liter Diesel und einen alten Filter. Wohin damit?
Dann kam ein Autobahngesellschaft-Securite Fahrzeug an und fragte uns ob wir Probleme hätten. Als wir sagten Alles wieder Ok, wollte er Fotos machen. Na klar war ja kein Problem … er sollte nur dafür unseren Diesel und Filter entsorgen … klasse Deal.

Also bin ich dann voller Hoffnung weitergefahren. Im Stau durch Lyon, danach wieder ein bissel flotter … und wieder Motor aus. Das kann es dann wohl nicht gewesen sein. Wir nahmen dann die nächste Ausfahrt und parkten den Dicken beim Ibis – Hotel. Dann wurde der ADAC verständigt. Der Abschlepper kam auch prompt. Da es aber mittlerweile ungefähr 20 Uhr war sollte nichts mehr passieren und wir bekamen zuerst eine Übernachtung vom ADAC genehmigt, und morgen sollte der Dicke dann in die ADAC-Vertragswerkstatt geschleppt werden.
Ich konnte aber nicht so untätig rumsitzen, deshalb hab ich Sveti angerufen, ob sie mir die Handynummer von Armen geben könnte. Dann hab ich Armen (Autohaus Putzlacher) angerufen, und er sagte es gäbe noch die Möglichkkeit, daß das Einbauteil im Tank ein Problem machen könnte. Er hat mir alles genau beschrieben, und es kam wieder ein Funke Hoffnung auf.

Abends vor dem Hotel habe ich dann mit Uwe telefoniert und wir haben über Plan B und Plan C geredet.
Plan B wäre gewesen, daß mir Uwe seinen Jeep Cherokee bringt, und ich mit dem die Rallye fahren kann. Feiner Zug von Uwe, jedoch wenn man ein Auto nicht kennt, kann man damit vielleicht von A nach B auf der Autobahn fahren, vielleicht auch noch in einem abgeschlossenen Offroadgelände … aber in keinem Fall sollte man damit an einer Rallye teilnehmen … das wäre sträflich leichtsinnig.
Plan C, daß Uwe mit seinem Jeep kommt, und einen von uns beiden als Beifahrer einlädt, mußten wir auch verwerfen, da er nächste Woche Termine hatte, die sich nicht so schnell verschieben hätten lassen.

Es sollte also bei Plan A bleiben … den Dicken wieder flott kriegen.

Freitag 20.03.09

Nach einer unruhigen Nacht (irgendwie konnte ich nicht richtig schlafen) kam am nächsten morgen der Abschlepper, und es ging in die Iveco – Werkstatt. Weil der Dicke ja lief, haben wir ihn nicht aufgeladen und ich fuhr hinter her.

Bei einem Anruf in der nahegelegen KIA-Werkstatt stellte sich heraus, daß die heute keine Zeit mehr hatten  nach dem Wagen zu schauen.
Also hab ich gefragt, ob ich hier auf dem Platz den Tankanschluss überprüfen könnte. Die Mechaniker schauten immer mal wieder vorbei, unterstützten uns mit Pressluft und Bremsenreiniger.

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Nachdem ich das Teil pikobello gereinigt und auch wieder eingebaut hatte, gaben wir dem ADAC Bescheid und machten uns auf die Weiterfahrt. Nach einem Tankstop ging es wieder auf die Autobahn und es sah auch eine Weile sehr gut aus. Doch nach rund 40 km wieder das selbe. Zwei dreimal haben wir es dann noch versucht, als wir dann auf eine Raststätte fuhren und wir uns schweren Herzens zu „Game over“ durchgerungen hatten.

Mit Uwe hab ich dann am Telefon beraten, was ich tun könnte um die noch anfallenden Kosten so gering wie möglich zu halten.

Der ADAC schied dieses mal aus, denn die hätten den Wagen wohl in eine KIA-Werkstatt geschleppt und die hätten die Raparatur wohl auch in drei Werktagen durchgeführt. Aber was hätte ich davon gehabt. Eine sehr sehr teure Reparatur, wo ich doch zu Hause alle Ersatzteile hätte und einen fahrbereiten Sori am Mittwoch, wo doch die Fähre am Sonntag nach Nador abfährt. Sehr hohe Kosten und doch keinen Spaß.

Auch die Lösung selbst einen Autotransport zu organisieren und dann nach Hause fliegen, wäre in der Summe sehr teuer geworden.

Uwe machte dann den Vorschlag den Autohänger bei CustomCars zu holen und sich im Sorentoforum nach einem geeigneten Zugpferd umzuschauen um so den Dicken und uns gemeinsam nach Hause zu bringen.
Als er dann von mir die Nummer von Karl bekam und dort anrief, staunte er nicht schlecht, daß Karl schon seit den ersten Problemen quasi in den Startlöchern hockte um uns zu bergen.

Schön wenn man solche Freunde hat.

Im Detail sah dann der Plan so aus, daß sich Karl am Freitag abend auf den Weg zu Uwe machte, Uwe in der zwischenzeit den Hänger bei Custom Cars holte … und wir versuchen wollten soweit als möglich zurückzufahren.
Am Samstag morgen sollte dann die „Bergungsaktion“ starten.

Wir schafften es an diesem Tag noch zurück bis nach Macon. Dort lagen meine Nerven dann blank, denn immer wenn ich nicht mehr damit gerechnet hatte, ging der Motor wieder mal aus. Das war jedesmal ein Stress, dann wieder auf die Standspur zu kommen, dort wieder zwei Minuten warten, neu starten und dann weiter.

Abends erfuhren wir noch von Uwe, daß just in der Zeit als wir Lyon umfuhren dort auch wieder ein Amoklauf stattfand. Das war deshalb so aktuell, da ja Uwe in Winneden wohnt, welches in den letzten Tagen ja so durch die Presse ging.

Die Nacht verbrachten wir nach einem lecker Abendessen in einem Etap-Hotel.

Samstag 21.03.09

Sehr früh, machte sich dann die „Rettungsmanschaft“ auf den Weg, denn in Winneden sollte ja heute auch noch das Megaevent „Public Trauering“ stattfinden, bei dem fast jede Straße gesperrt werden sollte.
Wir selbst starteten auch um weiter um in Richtung Heimat auf dem Standstreifen zu stehen.
Wir schafften auf diese Art und Weise noch weitere 240 km. Als jedoch die Vogesen so richtig begannen wurde es nervig, da der Dicke fast bei jedem Berganstieg ausging.

An der Ausfahrt 6 auf der A36 haben wir dann noch ein paar Minuten auf unsere Retter gewartet.

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Das Eintreffen unseres Rettungsteams als Video:

Den Dicken auf den Hänger und dann zurück Richtung Deutschland.

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Um den Dicken festzumachen mußte Dany unerforschtes Terrain erkunden 🙂

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Erst als die Außentemperatur dann über 10 °C gestiegen war (kurz nach der Grenze) gönnten wir uns eine Pause bei der wir mit allerhand Leckereien von Sabine verwöhnt wurden. (sie hat den Job des Cateringsevices beim GORM 24 Stunden Rennen).

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Auf der Pausenraststätte wurde das Gespann des öfteren bewundert … man sah ihm ja nicht an, daß er garnicht auf der Rallye war 😉

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Später noch einen Kaffee bei meinen Eltern in Baden – Baden und dann Uwe und Sabine abliefern und dann den Dicken zu CustomCars.

Endlich um halb 10 abends waren wir (Karl, Dany und ich) in Dieburg, wo wir uns noch im Restaurant über der Straße mit einem schönen Abendessen verwöhnen ließen. Ein schöner Ausklang eines aufregenden Tages.

Wie geht es jetzt weiter?

Ja es ist schon ein herber Schlag. All die Kosten, all die Vorbereitungen, all die Vorfreude … für nichts.
Jetzt werde ich wohl erst mal den Frust gegen den Dicken etwas abbauen… dann wieder etwas Geld für die Reparatur sparen und dann wohl den Motor aus dem anderen Sorento einbauen lassen. Ich hab glaube jetzt einfach keine Lust mehr auf diesen Motor. Man wird sehen wann der Dicke wieder rollt.

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Mrz 21 2009

Ankunft Mojacar

Autor: Kategorie: 6 - Tuareg 2009

Moin Moin

 

am Freitagabend sind Uli und Torsten in Mojacar angekommen. Es trudelten im Laufe des Abends noch weitere Teilnehmer ein.

Heute am Sonnabend wurden die roten Kisten abgegeben und die erste Probefahrt auf den Motorräder getätigt. Im Laufe  des heutigen Tages sind noch sehr viele Teilnehmer angreist. Es macht sich also nun verständlicher Weise die Nervosität und Unruhe vor der Rallye breit. Morgen geht dann der langersehnte Tripp nach Marokko los. Um 12.00 Uhr wird das Treffen in Almeria (ca. 60 km von Mojacar entfernt) stattfinden und dann um ca. 17.00 Uhr  wird es ein Briefing geben. Verladung auf die Fähre wird wohl gegen 20.00 Uhr sein und dann gibt es kein zurück mehr:-P

Ich bin selbstverständlich auch immer aufgeregter und hoffe auf viele Neuigkeiten aus der Wüste….

herzlichst Eure Maike

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